OVG stoppt Regionalplan Havelland-Fläming/Windenergie aus formalen Gründen

Das OVG Berlin-Brandenburg hat am gestrigen Montag (26.06.2018) den Regionalplan Havelland-Fläming/Windenergie aus formalen Gründen (Ausfertigungsmangel, Bekanntmachungsmangel, Auslegungsmangel) gekippt. Besonders wurde gerügt, dass weder die Auslegungsdokumente hinreichend genau bezeichnet wurden, noch die Einsichtnahme z.B. außerhalb der üblichen Arbeitszeiten möglich war. Damit war Beteiligung der Bürger nicht gesichert. Hier hätte das Gericht schon abbrechen können. Materielle Gründe wurden aber auch noch erörtert. Es gab allerdings keine konkreten Aussagen zu Mindestabständen, Tierökologischen-Abstands-Kriterien oder Freiraumverbund – dies hätten wir uns gewünscht! Hier wurde hauptsächlich die allgemeine Frage diskutiert, ob diese Faktoren als harte oder weiche Kriterien zu definieren sind. Ob der Regionalplan auch zu den anderen Planteilen kippt, blieb zunächst offen. Lesen Sie hier einen Artikel des Neuen Deutschland und zwei MAZ-Artikel dazu hier und unter diesem Link. Und hier geht es zur Pressemitteilung des OVG in dieser Sache.

 

Wir unterstützen Rheinsberg gegen geplante Windräder

Am Dienstag, 03.07.2018, vertraten Frau Plarre und der Unterzeichner “Waldkleeblatt” bei einer Anhörung zu geplanten Windkraftanlagen in der Nähe des idyllischen Rheinsberg.  Wie bereits früher berichtet, unterstütz unser Verein im Rahmen seiner Möglichkeiten Bürgerinitiativen im Land Brandenburg.
Im Vorfeld informierte die Berliner Morgenpost ausführlich: “Der Streit schwelt seit Jahren, jetzt nimmt er an Fahrt auf. Im Flecken Zechlin bei Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) sollen neue Windräder gebaut werden, mehr als 20 sind beantragt, 210 Meter hoch sollen sie in den Himmel ragen und erneuerbare Energie erzeugen. Doch das trifft auf Widerstand. „Wenn sie uns die Windräder hier hinstellen, dann sind wir kein staatlich anerkannter Erholungsort mehr“, sagt Björn Plazikowski. Der CDU-Stadtverordnete von Rheinsberg kämpft verbissen gegen den geplanten Windpark. „Die Zerschlagen uns komplett die Natur“, sagt Plazikowski. Genau da, wo jedes Jahr etwa 100 Singschwäne überwintern, sollen die neuen Windräder gebaut werden, klagt er. Auch zwei Horste des geschützten Rotmilans befinden sich in der Nähe. Unterstützung erhalten Plazikowski und seine Mitstreiter jetzt von fünf Ärzten aus der Region. Sie haben einen Brief an Brandenburgs Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) geschrieben, um auf die Gesundheitsrisiken von Windrädern in der Nähe von Wohngebieten hinzuweisen. „Es kann doch nicht sein, dass das Landesumweltamt prüft, ob Tiere, die Natur oder die Naturlandschaft von Windrädern beeinträchtigt werden“, empört sich die Allgemeinmedizinerin Silke Klauß. „Aber niemand fragt, was es mit den Menschen macht.“
Den Inhalt der Anhörung gibt ein Artikel der MAZ vom 04.07.2018 gut wieder – informieren Sie sich hier.

SPD und Linke lehnen Antrag auf Windkraft-Begrenzung in Brandenburg ab

Wie informiert, hatte Herrn Péter Vida (MdL BVB / FREIE WÄHLER) einen Antrag zur Begrenzung von Windkraftanlagen in den Brandenburger Landtag eingebracht.  Dieser wurde am 28.06.2018 von SPD und Linken abgelehnt. Bildergebnis für foto peter vida(Die nachstehenden Informationen wurden einer Rund-Mail von Herrn Vida vom 29.06.2018 entnommen.) Der Antrag sah vor, den Landesentwicklungsplan dahingehend zu ändern, dass die Bebauung in Wäldern ausgeschlossen wird. Des Weiteren sollte die installierte Nennleistung auf 7.500 MW begrenzt und ein unabhängiges Umweltmonitoring eingeführt werden. In seinen Reden betonte Antragsteller Péter Vida, dass von den neu ausgewiesenen Windeignungsgebieten die Hälfte in Wäldern geplant wird. Weiterlesen

Festumzug zu 110 Jahren Fichtenwalde – Die BI war dabei!

Einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten zu 110 jahre Fichtenwalde war der große Festumzug am heutigen Samstag (30.06.2018) mit über 35 Bildern/Teilnehmergruppen und ca. 300 Mitwirkenden. Unsere “BI Fichtenwalde – Natürlich gegen Lärm” war dabei. Mit umweltbewusstem Fahrzeug …  Danke an alle Mitstreiter auch für die anschließende Standbetreuung 🙂 Weiterlesen

BVB / FREIE WÄHLER mit Antrag im Landtag: Kritische und sachkundige Überprüfung des weiteren Ausbaus der Windkraft

Die nachstehende Mitteilung wurde von Herrn Péter Vida, MdL BVB / FREIE WÄHLER am 19.06.2018 per E-Mail veröffentlicht:  BVB / FREIE WÄHLER hat zur kommenden Sitzung des Brandenburger Landtages einen Antrag zur kritischen und sachkundigen Überprüfung des weiteren Ausbaus der Windkraft eingereicht. Die von Péter Vida eingebrachte Vorlage wurde in Zusammenarbeit mit der Volksinitiative „Rettet Brandenburg“, die die windkraftkritischen Bürgerinitiativen in Land bündelt, erarbeitet.
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Wir trauern um Enoch zu Guttenberg

Der „Musiker, Kämpfer, Enthusiast“, wie er sich selbst charakterisierte war einer unserer bekanntesten Mitstreiter und Unterstützer.
Ein aufrechter, sympathisch unbequemer Mensch und Naturschützer, der konsequent seinen eigenen Vorstellungen gefolgt ist und sich keiner Doktrin unterworfen hat.
Kreativ und immer mit ganzem Herzen bei der Sache, nicht nur als Musiker, sondern auch als ein Urgestein deutscher Naturschützer. Legendär sind seine Vorträge zur Landschafts- und Naturzerstörung durch die Windkraft … 

Diese Passage wurde von windwahn unter folgendem Link zur Verfügung gestellt.
https://www.windwahn.com/2018/06/16/wir-trauern-um-enoch-zu-guttenberg/

Nachlese – 7. Bliesendorfer Aktionswandertag am 03.06.2018 wieder ein großer Erfolg

Ca. 240 – 270 Teilnehmer/-innen trafen sich am heutigen Sonntag (03.06.2018) 11 Uhr zum schon traditionellen Aktionswandertag der BI Bliesendorf im „Waldkleeblatt – Natürlich Zauche e.V.“. Politische Prominenz      war auch vertreten. Allen voran die uns seit Jahren unterstützenden Landtagsabgeordneten Frau Dr. Ludwig (CDU) und Herr Schröder (AfD), der stellv. Werderaner Bürgermeister, Herr Ch. Große,  Kreistagsabgeordnete, Stadtverordnete, Ortsbürgermeister und Herr Dr. Ziegler von VERNUNFTKRAFT. Ein Großer Dank gilt Eveline Kroll Weiterlesen

Sind Windkraftanlagen tickende Zeitbomben?

Im Unterschied zu anderen Industrieanlagen unterliegen Windkraftanlagen nicht der staatlichen Prüfpflicht. Die Vielzahl von Zwischenfällen und Unfällen veranlassen nun auch die technischen Prüfdienste, wie den TÜV, zu mahneneden Worten. “Von einer „tickenden Zeitbombe“ spricht TÜV-Experte Dieter Roas, der einem Arbeitskreis aller Zugelassenen Überwachungsstellen vorsteht. Viele Windräder näherten sich einer Betriebszeit von 20 oder gar 25 Jahren. Grundsätzlich sind die Anlagen auf 20 Jahre ausgelegt, für eine Verlängerung der Betriebserlaubnis sind zusätzliche Prüfungen erforderlich.” Lesen Sie hier den Artikel aus der WELT vom 27.05.2018 dazu.