Kreisentwicklungsforum fordert keine Windkraftanlagen in den Wäldern von Potsdam-Mittelmark!

Liebe Mitstreiter/-innen, heute fand das 9. Kreisentwicklungsforum des Landkreises Potsdam-Mittelmark statt. Unter der Moderation   der „Wetterfee“ des RBB, Frau Finck, diskutierten über 100 Teilnehmer/-innen (darunter 7 Waldkleeblätter). Übergeordnetes Thema der sieben Workshops war „Wie gestalten wir die Zukunft“ mit besonderem Schwerpunkt auf Klimaschutz. Um es vorweg zu nehmen: der stellv. Landrat, Herr Stein konnte aus dem Workshop “Land- und Forstwirtschaft” berichten, dass die Forderung „Keine Windkraftanlagen in Wäldern“ eines der Diskussionsergebnisse war und als Forderung an die Landes- und Bundesregierung gestellt wird. Prof. Stock vom PIK (Regionalstrategien) hielt einen Impulsvortrag – er hat das Übersenden der Datei zugesagt – also wahrscheinlich demnächst auf unserer Homepage. Seine Forderung: „Statt rauchender Schornsteine brauchen wir rauchende Köpfe!“. Insgesamt standen die Workshops „Kreiseigene Liegenschaften“, „Gemeinden und Städte“, „Mobilität/Verkehr, Energieerzeugung und -verteilung/Erneuerbare Energien“, „Gewerbe, Industrie und Handel“, „Land- und Forstwirtschaft“ sowie „Private Haushalte“ auf dem Programm. Hier können nur einige Schwerpunkte stichpunktartig aufgezählt werden: ÖPNV/Taktoptimierung; Radwegenetz; Vermarktung regionaler Produkte; Digitalisierung; Beratung „nachhaltiges Bauen“;  Konsum und Verpackungs“müll“ (Plastik); Tauschringe für Konsumgüter und Werkzeuge; Blühstreifen/Wiesen/Humusbildung/Bodenerosion/Wasserregulierung … all dies soll in einem Klimaschutzkonzept des Landkreises münden. Auch wenn vielleicht nicht Alles Realität wird – wie sagte Frau Finck so schön: „Groß denken, klein werden kann man immer noch.“

26.04.2018 / 18:00 Uhr / Treffen der “Volksinitiative Rettet Brandenburg” (10 Jahre VI)

26. April 2018
18:00bis20:00

Liebe Mitstreiter/-innen, am 26.04.2018, 18:00 Uhr wird in Potsdam ein Treffen der “Volksinitiative Rettet Brandenburg” (VI) stattfinden. vor. Nach 10 Jahren VI auch ein besonderer Anlass. Als Ort ist die Hinzenberg-Klause geplant, 5 min vom Hbf entfernt. 
Gut wäre auch eine Teilnahme an der Landtagssitzung im Landtag am selben
Tag. Anträge/Anfragen zum Thema Windkraft sind in Vorbereitung. Näheres über Rainer Ebeling unter E-Mail: info@crussow.de oder Mobil: 0174-6107940.

 

Sie bremsen auch für Kröten und Frösche!?

Auch wenn der Winter eben zurückkehrt … “Im zurückliegenden Winter machten den wechselwarmen Amphibien extreme Temperaturschwankungen schwer zu schaffen. So genannte „Kahlfröste“ mit Temperaturen unter -10°C und ohne schützende Schneedecke drangen tief in den Boden ein und erreichten hier die Winterquartiere der Amphibien. Verluste unter den in Starre verharrenden, wechselwarmen Lurchen waren deshalb unvermeidlich.Gegenwärtig bewirkt ein deutlicher Temperaturanstieg das plötzliche Ende der Winterruhe. Die eigentlichen Gefahren jedoch stehen den Tieren nach dem Verlassen ihrer Verstecke noch bevor. Auf ihren oft tage- und nächtelangen Wanderungen in Richtung Laichgewässer haben nicht nur Kröten, sondern auch Frösche, Molche und Unken zahlreiche Hindernisse zu überwinden. Einen besonders hohen Tribut hierbei fordert der Straßenverkehr. Weiterlesen

… falls Sie es noch nicht kenne sollten, lesen Sie doch mal im Kompendium von VERNUNFTKRAFT zur “Energiewende” nach …

K O M P E N D I U M für  eine  vernünftige  Energiepolitik / Energiewende – wo wir wirklich stehen … so überschreibt VERNUNFTKRAFT sein Kompendium … Auszüge: “Im März 2017 veröffentlichte das Bundeswirtschaftsministerium eine Broschüre, die davon kündete, dass die ‘Energiewende’ „eine Erfolgsgeschichte“ sei. Nichts liegt ferner. Denn die ‘Energiewende’ hat das Ziel, uns langfristig von fossilen Energieerzeugern unabhängig zu machen. Sie wurde begonnen, um den Ausstieg aus der Nutzung von Kohle, Öl und Gas zu ermöglichen und dabei den Ausstoß von Kohlendioxid drastisch zu reduzieren. Doch wurden diese Ziele nicht einmal im Ansatz erreicht. Die ‘Energiewende’ wurde lediglich im Stromsektor vorangetrieben, auf den aber nur ein Fünftel des Energieverbrauchs entfällt. In den Sektoren Wärme/Kälte und Verkehr gab es kaum Erfolge. Weiterlesen

Knuth weiterhin Bürgermeister in der Spargelstadt Beelitz

Mit knapp 93 % Ja-Stimmen (lt. vorläufigem Wahlergebnis) wurde Herr Bernhard Knuth erneut als Bürgermeister der Spargelsatadt Beelitz gewählt (es gab keine Gegenkandidaten). Im Namen des Vorstandes unseren “Herzlichen Glückwunsch”. Für die zweite Amtsperiode wünschen wir Stehvermögen für die Lösung der künfrigen Herausforderunge, wie stetige Sicherung des wirtschaftlichen Erfolges der Stadt, eine ausgewogene Entwicklung der Ortsteile, weitere erfolgreiche kulturelle Höhepunkte (Landesgartenschau, Beelitzer Festspiele) etc., etc. … und natürlich, bleiben Sie uns im Kampf für die Erhaltung unserer Natur und Umwelt verbunden. Unsere Unterstützung hierbei ist Ihnen sicher.

Unerhörtes hört man doch (Infraschall)

… unter diesem Titel veröffentlichte die heutige MAZ (10./11.03.2018) einen Artikel zu Thema Infaschall auf Initiative unserer Waltraud Plarre (Danke!!) – leider ist er noch nicht online verfügbar – so hier in relativ schlechter Qualität. Leider sind die Aussagen – wie die einer aktuellen dänischen Studie – nicht eindeutig.

Sie erinnern sich an den Spruch “Bleiben Sie neugierig” … ich möchte Sie bitten “Bleiben Sie kritisch”

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe Leserinnen und Leser, Sie erinnern sich vielleicht an den Spruch “Bleiben Sie neugierig” … falls nicht, können Sie ja mal hier nachlesen. Das ist aber nicht das Thema, sondern in Abwandlung dieses Spruches “Bleiben Sie kritisch”. Neben der Regierungsbildung, die hier kein Thema ist, gibt es ja derzeit zwei “Aufreger”. Die Dieselautos und den Dauerbrenner “Energiewende”. Zur Rechtfertigung von Dieselkraftfahrzeugen (und den Versäumnissen der deutschen Autoindustrie!!!) wird ja gern das Argument herangezogen … ABER die Anderen sind ja noch viel schlimmer … z.B. Kreuzfahrtschiffe = ja = ABER … “Seeschiffe sind Dreckschleudern, Kreuzfahrten eine Pest für die besuchten Städte. Gerne wird diese Behauptung mit einem Vergleich garniert: Die 15 größten Schiffe machen mehr Dreck als alle Autos der Welt zusammen. Das klingt spektakulär, aber stimmt es auch?” … fragte die ZEIT ONLINE bereits am 30.08.2017 und kam u.a. zu dem Schluss: “Das ist genauso falsch wie die These, die der Nabu aus den eigenen Zahlen ableitet. Für das Vergleichsjahr 2012 geht es dort nämlich gar nicht um “Schadstoffe auf gleicher Strecke”, sondern um “Schadstoffe pro Tag”. Weiterlesen

Herzlichen Glückwunsch zum Frauentag

Liebe weibliche Vereinsmitglieder, sehr geehrte Leserinnen, zum heutigen Internationalen Frauentag herzliche Glückwünsche im Namen des Vorstandes Ihr Dr. Winfried Ludwig. Ohne Ihre Unterstützung wären wir nicht so erfolgreich. Stellvertretend für alle Frauen unseres e.V. DANKE an Frau Waltraud Plarre (Kloster Lehnin), Frau Eva Bogda und Frau Eveline Kroll (Bliesendorf/Werder/Havel), Frau Britta Bayer (Borkheide/Borkwalde) und Frau Rosemarie Tolios (Fichtenwalde/Beelitz). Mehr zum Internationalen Frauentag erfahren Sie z.B. hier oder hier.

Da kann man GREENPEACE nur zustimmen – Unsere Wälder gilt es zu schützen und zu erweitern

Man mag von der Energiepolitik und den Lösungsansätzen der Energie-(Strom-)gewinnung von GREENPEACE halten was man will, dem ganz aktuell geäußerte Standpunkt zu Erhaltung, zum Umbau und zur wesentlichen Erweiterung der Waldflächen

in Deutschland kann man nur zustimmen! Warum das? Gemeinsam mit einem Freiburger Institut hat GREENPEACE Szenarien der Waldbewirtschaftung in Deutschlad durchgerechnet. Schlussfolgerungen sind u.a.: ” Gesunde Wälder atmen CO2 ein und Sauerstoff aus. Da Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre die Hauptursache für die voranschreitende Erderhitzung ist, bedeutet Waldschutz darum immer auch Klimaschutz. Doch die deutschen Wälder könnten diese Aufgabe in Zukunft weit besser erfüllen, wenn sie nicht weiter bewirtschaftet würden, wie es jetzt geschieht Wälder werden konsequent ökologisch bewirtschaftet, die Bäume erst spät geerntet – älter und mit dickerem Stamm als es jetzt geschieht … Überhaupt greift der Mensch seltener und weniger stark in den Wald ein. Einige Bäume dürfen sogar so alt werden, dass sie natürlich sterben können: Mehr Totholz erhält die Artenvielfalt. Pilze, Käfer, Fledermäuse und Vögel finden hier Nahrung und Lebensraum …” (Hervorhebung der Autor). Konsequent wäre nun “nur noch”, dass GREENPEACE auch die Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern ablehnen würde … kann ja noch werden.   Aber lesen Sie hier selbst. 

Ist Ihr Garten auch schon eine blühende Landschaft für Insekten? Wenn nicht – So geht´s … Blühstreifen

Falls Ihr Garten noch kein (kleines) Paradies für Bienen und Co. ist – dann sollten Sie das jetzt ändern. Leisten Sie einen Beitrag zur Rettung der Artenvielfalt, insbesondere von Bienen, Schmetterlingen und Insekten, sowie für die Verbesserung der Umweltbedingungen von Pflanzen und Tieren in Brandenburg. Und so geht es: Mindestens 10 m² Gartenfläche aussuchen und Kontakt mit info@bluehstreifen-beelitz.de aufnehmen. Der Verein berät Sie beim Anlegen der Fläche, stellt nach Möglichkeit kostenfrei das Saatgut zur Verfügung und zum Dank können Sie eine kleine Plakette für Ihren Gartenzaun gewinnen. Hier wird bestätigt, dass Sie “blühfreundlich” sind … Weitere Infos hier. WORAUF WARTEN SIE NOCH?