Sind Windkraftanlagen tickende Zeitbomben?

Im Unterschied zu anderen Industrieanlagen unterliegen Windkraftanlagen nicht der staatlichen Prüfpflicht. Die Vielzahl von Zwischenfällen und Unfällen veranlassen nun auch die technischen Prüfdienste, wie den TÜV, zu mahneneden Worten. “Von einer „tickenden Zeitbombe“ spricht TÜV-Experte Dieter Roas, der einem Arbeitskreis aller Zugelassenen Überwachungsstellen vorsteht. Viele Windräder näherten sich einer Betriebszeit von 20 oder gar 25 Jahren. Grundsätzlich sind die Anlagen auf 20 Jahre ausgelegt, für eine Verlängerung der Betriebserlaubnis sind zusätzliche Prüfungen erforderlich.” Lesen Sie hier den Artikel aus der WELT vom 27.05.2018 dazu.

Öffentliche Vorstandssitzung am Mittwoch, 13.06.2018 / 18 Uhr / Restaurant Landmahl Beelitz

13. Juni 2018
18:00bis21:00

Am Mittwoch, 13.06.2018 findet ab 18 Uhr (!!!) in der Gaststätte http://landmahl-restaurant.de/ in Beelitz https://www.google.com/maps/place/Restaurant+Landmahl/@52.23802,12.96219,15z/data=!4m5!3m4!1s0x0:0xb6c8600bdb9b570c!8m2!3d52.23802!4d12.96219 die nächste öffentliche Vorstandssitzung statt. Gäste sind herzlich willkommen!

 

Brandenburg braucht Tegel

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, “Brandenburg braucht Tegel” – unter diesem Motto sammelt bis Juni 2018 eine von der FDP ins Leben gerufene Volksinitiative Unterschriften für den Weiterbetrieb des Flughafens Tegel. Nachdem bereits 2017 eine analoge Initiative in Berlin erfolgreich war, soll dies nun im Bundesland Brandenburg wiederholt werden. Auch das “Waldkleeblattland” würde von einem Erfolg profitieren. Nach der derzeitigen Planung des BER finden die Starts bzw. Landungen komplett über uns statt. S. dazu ausführliche Infos auf unsere Homepage. Die “Offenhaltung” Tegels hätte zumindest den Vorteil, die Belastungen zu teilen und in Schönefeld nicht noch eine dritte Start- und Landebahn zu bauen. Dass der BER (außer der blamablen “Baufortschritte”) eine Investitionsruine ist, am falschen Standort gebaut wird und viel zu klein ist, hat sich längst rumgesprochen … Informieren Sie sich hier ausführlich … und laden Sie hier Unterschriftslisten herunter … BITTE BETEILIGEN SIE SICH!

Warum in die Ferne schweifen … 8 % der der Treibhausgase verursachen Touristen

Schon der alte Goethe wusste es: “Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?  Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen. Denn das Glück ist immer da.” (Goethe, “Erinnerung”) … und er reiste dennoch gern. So wie wir. Nur zu Goethes Zeiten war Reisen kaum mit Umweltverschmutzung verbunden. Das ist heute leider ganz anders. Ca. 8 % der der Treibhausgase verursachen Touristen. Nicht dass wir uns falsch verstehen, natürlich soll Mann/Frau reisen … aber müssen es immer die Fidschi-Inseln sein? Lesen Sie in den PNN-Artikel über die Auswirkungen des “Massen”-Tourismus …

Positive Grundeinstellung der Deutschen zum Wolf

Laut NTV steht die Mehrheit der Deutschen dem Wolf als Teil unserer Umwelt positiv “gegenüber”. “Die Mehrheit der Bundesbürger (79 Prozent) findet es erfreulich, dass der Wolf wieder Teil der Natur ist.

(Foto: picture alliance / Klaus-Dietmar)

Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) ergeben. Die Tiere gehören demnach für viele Menschen ebenso zur Landschaft wie Füchse, Rehe oder Biber. “Auch wenn es von Teilen der Politik, der Bauern- und Jagdlobby immer wieder Stimmungsmache gegen den Wolf gibt, bleibt das Klima für den Wolf 18 Jahre nach seiner Rückkehr gut”, sagte Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.” Den Beitrag könne Sie hier nachlesen.

10 Jahre “VI Rettet Brandenburg”

Am Freitag, 26.04.2018, trafen sich ca. 30 Vertreter/-innen von Bürgerinitiativen (BI´s) Brandenburgs in Potsdam anlässlich des 10. Jahrestages der “VI Rettet Brandenburg. Der Abend diente dem Erfahrungsaustausch der BI´s untereinander und der Abstimmung einer gemeinsamen Startegie in Vorbereitung der Landtagswahlen in Brandenburg 2019. Schwerpunkte der Diskussion waren Forderungen nach Wiederherstellung der verfassungsrechtlich garantierten kommunalen Selbstverwaltung, Alternativen zur derzeitigen “Energiewende”,  und Ideen der Selbstdarstellung der VI unter dem Slogan: “Wir sind nicht dagegen, sondern wir sind dafür”  … dies soll in einem konkreten Positionspapier münden …

Akzeptanz für Windenergie stärken – Anhörung im Brandenburger Landtag zur Einrichtung einer “Servicestelle” für Windenergie

In aller Kürze: Heute (18.04.2018) fand im Brandenburger Landtag eine Anhörung zum Antrag der “BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN” zum Thema “Akzeptanz für Windenergie stärken …” statt. Mehr dazu hier und hier. Aus Sicht der “Grünen”, des Bundesverbandes WindEnergie und anderer Lobbyorganisationen / von Projektanten etc. bedeutet Akzeptanz die finanzielle Beteiligung/Einbindung von Bürgern und Gemeinden. Dass monetäre Interessen sehr weit von wirklichen Interessen liegen können, wir in keinster Weise in Betracht gezogen. Eventuell geht es noch um die Abschaltung der Befeuerung der Windkraftanlagen. Abar auch das ist schon sehr weit gedacht …  Die Beachtung des Bürgerwillens vor Ort spielt überhaupt keine Rolle. DANKE an die MDL, Herrn Homeyer (CDU) und Herrn Schröder (AfD) für ihre kritischen Nachfragen! Hier spielten Gesundheitsschutz, Sinnhaftigkeit von “Windrädern” etc. eine Rolle. Von den der schweigenden Mehrheit der Abgeordneten vielleicht (???) zur Kenntnis genommen. Unsere Vertreterin, Frau Plarre, verwies genau auf diese Fragen. Eine lobens- und lesenswerte Zusammenfassung hat die MOZ unter dem Titel “Die Akzeptanz ist verspielt” heute (19.04.2018) dazu veröffentlicht. Sie finden diese hier. Danke Herr Thiessen! Ebenso die Berliner Morgenpost: “Nach etwas mehr als einer Stunde bricht es aus Thomas Voigt heraus. “Es gibt Menschen bei mir im Dorf, die haben sich einen Wohnwagen gekauft und fahren damit in den Wald, um schlafen zu können”, sagt der Bürgermeister des kleinen Dorfes Temnitztal im Nordwesten Brandenburgs. “Sie halten es nicht mehr aus.” Die Dörfer des Gemeinwesens würden regelrecht eingekesselt. “Wir fühlen uns alleingelassen”, so Voigt. PS: WALDKLEEBLATT war mit sechs Mitgliedern vertreten! DANKE!

 

Die weißen Riesen kommen / MAZ vom 13.04.2018

In einer bemerkenswerten Artikelserie hat sich die MAZ am Freitag, 13.04.2018, mit Windrädern im Bundesland Brandenburg beschäftigt. Zunächst mit dem Ist-Stand: “2017 kamen 171 neue Windenergieanlagen hinzu, die eine Leistung von 550 Megawatt hatten. Das ist der höchste Wert der vergangenen Jahre, wie Jan-Hinrich Glahr, Chef des Brandenburger Windenergieverbands am Donnerstag sagte. Damit gibt es im Land nun insgesamt 3734 Anlagen mit einer Leistung von zusammen fast 6800 Megawatt.” Dann durchaus bemerkenswert mit einem Interview mit dem Windrad-Kritiker, Prof. Weimann von der Uni Magdeburg, der sagt, “die Bewegung wird diffamiert”: ” Die Wut über riesige Windparks wächst. Auch in Brandenburg nimmt der Widerstand zu. Doch die Gegner großer Windräder werden von der Politik nicht gehört und ernst genommen. Im MAZ-Interview sagt Umweltökonomik-Professor Joachim Weimann, warum das so ist und warum es falsch ist. Und schließlich wird in einem zweiseitigen Artikel (auf Seite 2 und 3) unter dem Titel “Die weißen Riesen kommen” u.a. zum dem Widerstand gegen die “Verspargelung” berichtet … mit Fokus auf Beelitz und die Nauener Platte … auch ein Investor sieht die Windräder nur als Übergangstechnologie. Und als Abschluss: … aus dem Gegenwind (ist) ein Sturm geworden. Der Regierung ist die Gefahr nicht entgangen. Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) regte kürzlich an, die Orte sollten mehr von den Wind-Erträgen haben. Nach dem Motto: Wenn’s schon hässlich ist, soll es wenigstens Schmerzensgeld geben.” Das ist aus unserer Sicht natürlich keine Lösung! Lesen Sie hier weiter.

Energiewende auf japanisch: Wasserstoff und Kohle …

“Mit Wasserstoff und Kohle zur Energiewende”, so titelt die FAZ am 04.04.2018 einen Bericht über den japanischen Versuch, das Problem der Energieversorgung mittelfristig zu beherrschen. Vor vier Jahren wurde dies beschlossen. “Schon zu den Olympischen Spielen 2020 sollen wasserstoffgetriebene Busse Sportler und Besucher kutschieren, die Zahl der Tankstellen im Land wird ausgebaut. Neue Lieferketten werden erprobt, Brennstoffzellen als Heizungen in Häuser und Antrieb für Autos eingebaut. Auch das kostet erst einmal: Das Wirtschaftsministerium allein subventioniert die Strategie jedes Jahr mit mehr als 300 Millionen Euro …”Durchaus eine bedenkenswerte Alternative zur deutschen Energiewende = eigentlich das ganze Gegenteil dazu! Lesen Sie hier den ganzen Artikel.