Bundesweite Aktionswochen zur Biotonne vom 18. Mai bis 9. Juni 2019

“So einfach und wirkungsvoll kann Recycling sein: Landen Küchen- und Gartenabfälle immer in der Biotonne, werden daraus Energie und Rohstoffe gewonnen. Einerseits wird daraus Biogas gewonnen, etwa für grünen Strom und Wärme oder als Ersatz für Erdgas und Diesel, andererseits wird in Kompostierungsanlagen daraus Kompost für Landwirte und Gartenfreunde. Die “Aktion Biotonne Deutschland” macht darauf aufmerksam und wirbt für mehr Akzeptanz und Bereitschaft zum Sammeln von Bioabfällen.”

Den gesamten Beitrag das Umweltministeriums können Sie hier nachlesen.

15. Mai 2019 /270 Bürgermeister und Ortsvorsteher fordern Umsteuern bei Windkraftausbau / Übergabe von Unterschriftenliste an Landtagspräsidentin Britta Stark.

15. Mai 2019 /270 Bürgermeister und Ortsvorsteher fordern Umsteuern bei Windkraftausbau / Übergabe von Unterschriftenliste an Landtagspräsidentin Britta Stark. Am 15. Mai traf sich eine kleine Delegation kommunaler Vertreter bei Landtagspräsidentin Britta Stark, um ihr die von insgesamt 270 Bürgermeistern und Ortsvorstehern aus ganz Brandenburg unterzeichnete sogenannte „Brandenburger Erklärung“ und einen offenen Brief von Dieter Grenz, Ortsvorsteher von Crussow, offiziell zu übergeben. Zielsetzung der Brandenburger Kommunalpolitiker ist ein landesweites Moratorium für den weiteren Windkraftausbau, ein kritisches Hinterfragen der weiteren Ausbauziele und Auswirkungen der Windkraft sowie eine Bundesratsinitiative zur Aufhebung der bisher noch im Baugesetz verankerten Privilegien für die Windkraft. Weiterlesen

Samstag, 18.05.2019 / 10 bis 11 Uhr 5. FAHRRADKORSO durch Borkheide / Windkraftanlagen oder Wald?

Windkraftanlagen oder Wald? Sehr geehrte Bürger/innen, Liebe Mitstreiter/innen, wir kämpfen weiter für den Erhalt unseres Waldes um unsere Orte, der durch Windkraftanlagen  vernichtet werden soll. Deshalb veranstalten wir Samstag, 18.05.2019 von 10:00 – ca.11:00 Uhr den 5. FAHRRADKORSO durch Borkheide. Eine kurze Kundgebung findet (für alle /auch Fußgänger!) ca. 11:00 Uhr in Borkheide auf dem Marktplatz statt. Beginn:  Bahnhofsvorplatz Borkheide 10:00 Uhr / Ende: Marktplatz Borkheide ca. 11:00 Uhr / Bitte mitbringen: Warnweste, Trillerpfeife, Nachbarn und Freunde. Ihre Rose Mandler und Ruth Zeidler / Mitglieder der BI „Im Gegenwind“ Borkheide/Borkwalde / (unterstützt von Waldkleeblatt)

 

Freitag, 26. April 2019, 15:00 Uhr / Demonstration gegen den flächendeckend geplanten Gift-Sprüh-Einsatz in Brandenburgs Wäldern / Treffpunkt: 14547 Beelitz Ortsteil Fichtenwalde, Charlottenburger Straße 96

Die AG NaturwalD in unserem e.V. ruft auf zu einer Demo gegen den flächendeckend geplanten Gift-Sprüh-Einsatz gegen “Kiefernschädlinge” …  Der Treffpunkt am Freitag, 26.04.2019 / 15 Uhr ist in 14547 Beelitz Ortsteil Fichtenwalde, Charlottenburger Straße 96. Der rbb wird mit dem “Blauen Robur” vor Ort sein! Es soll eine bunte Demo werden: Bitte bringen Sie z.B. Schutzbrillen, Regencapes, Regenschirme, Banner und Transparente, bunte Plakate etc. mit. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Unsere Forderungen sind:
1.      In Zeiten dramatischen Insekten-Sterbens kann es nicht der richtige Weg sein, auch noch die Wälder großflächig mit Pestiziden zu vergiften. Wir müssen heute schon dafür sorgen, so wenig wie möglich Insektizide einzusetzen. Und für die Zukunft müssen wir Voraussetzungen schaffen, ganz auf Pestizide verzichten zu können!
2.      Deshalb muss der Waldumbau viel stärker als bisher vorangetrieben werden. Es ist ein bestimmter Anteil an Laubbäumen notwendig, um eine gesunde Artenvielfalt und dadurch eine höhere Resilienz zu erhalten. Bei Aufforstungen muss mindestens ein Anteil von 40% Laubwald gesetzlich vorgeschrieben werden. Gleichzeitig wird damit die Anpassung der Wälder an den fortschreitenden Klimawandel vorangetrieben. Weiterlesen

Ostergrüße

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, sehr geehrte Damen und Herren, im Namen des Vorstandes und in meinem Namen möchte ich Ihnen ein schönes Osterfest wünschen. Nutzen Sie die Sonnen-Tage zur Erholung im Kreis Ihrer Lieben. Und vielleicht haben Sie Muse, Ihren ganz persönlichen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz zu reflekltieren … vielleicht einen “Strohhalm” aus Plastik weniger, oder einmal Fahrrad statt Auto, oder … es gibt viele Möglichkeiten einen Beitrag zum Erhalt unseres kleinen Planeten am Rande einer unbedeutenden Galaxie zu leisten … er ist unsere einzige Heimat, die wir den Generationen nach uns lebenswert überlassen müssen! Bleiben Sie uns gewogen, wenn Sie zu unseren aktiven Mitstreiter*n gehören oder schließen Sie sich uns einfach an. Ihr Dr. Winfried Ludwig

Artenvielfalt retten – Zukunft sichern

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, sehr geehrte Damen und Herren, am heutigen Montag haben die Brandenburger Naturschutzverbände die Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern“ gestartet.  Auch wir unterstützen diese Initiative und rufen Sie auf, mitzumachen. Zitat aus der Ankündigung: “Wir starten am 15. April gemeinsam mit anderen Trägern unsere Volksinitiative für den Erhalt der Artenvielfalt Brandenburgs. Die bittere Realität des Artenschwundes der letzten Jahrzehnte ist im Bewusstsein der Gesellschaft angekommen. Schon jetzt hätte die Politik die Chance Landwirten eine naturverträgliche Bewirtschaftung ohne finanzielle Einbußen zu ermöglichen. Jetzt wird es Zeit zu handeln! Daher fordern wir mit unserem konkreten Gesetzentwurf verbindliche, wirksame und weitreichende Maßnahmen zur Rettung der Artenvielfalt.
Lasst uns gemeinsam die Politik nachhaltig verändern!
Macht mit und unterschreibt ab dem 15. April zur Sicherung unserer Zukunft!” 
Hier nachzulesen. Leider konnte kein gemeinsames Vorgehen mit den Landnutzerverbänden erreicht werden, die eine konkurrierende Initiative gestartet haben. Wo ist der Unterschied: “Die Naturschutzverbände legen einen konkreten Gesetzentwurf vor, der sofort Wirkung entfalten kann. So sollen wirksame Maßnahmen gegen den fortschreitenden Artenverlust verbindlich festgeschrieben werden. Der Einsatz von Pestiziden in Naturschutzgebieten und europäischen Schutzgebieten sowie an Gewässerrändern in Brandenburg muss durch klare gesetzliche Regelungen unterbunden werden. Deutlich mehr finanzielle Mittel als bisher soll das Land für die Naturschutzleistungen der Landwirte bereitstellen. Denn Landwirte sind wichtige Partner für den Naturschutz – die Landespolitik muss sicherstellen, dass die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel die Landwirte unterstützt, die mit entsprechenden Maßnahmen auf ihren Acker- und Grünlandflächen die Artenvielfalt bewahren und fördern wollen. Auch die deutliche Erhöhung des Anteils des Ökolandbaus und entsprechender Vermarktungsstrukturen ist dabei ein wichtiger Baustein.” Mehr dazu hier.

Bundestag erlaubt 300 Meter hohe Windräder vor Rostock-Warnemünde / Im Ostseebad selbst stößt das Vorhaben jedoch auf Widerstand

“Der Blick auf das offene Meer, auf den weiten Horizont – von Warnemünde aus wird es ihn so schon bald nicht mehr geben: Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag den Weg frei gemacht für einen neuen Windpark in der Ostsee.

Bereits 2015 hat das Fraunhofer-Institut visualisieren lassen, wie sich der Blick vom Warnemünder Strand verändern könnte. Quelle: Fraunhofer IGD

Rund zwölf Kilometer vor den Stränden Rostocks soll ein Versuchsfeld für neue Offshore-Windtechnik entstehen … Rostocks Vize-Oberbürgermeister Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD) lehnt das Testgebiet ab. „Die geplanten riesigen Windräder werden am Horizont sehr deutlich sichtbar sein und durch ihre Bewegung sogar die Blicke auf sich ziehen. Mit der endlosen Weite des Meeres ist es dann zumindest optisch vorbei“, so der Senator. Er fürchtet, dass die Windanlagen zudem das Segelrevier und auch die Schifffahrt einschränken könnten. „Bei allem Verständnis für die Notwendigkeit der Energiewende: Das geplante Testfeld für Offshore-Windkraftanlagen in der Ostsee vor Warnemünde lehne ich ab.“  Quelle: OZ vom 05.04.2019