Schlagwort-Archive: Brandgefahr

Waldbrandbilanz 2018 – erschreckend … und dennoch sollen Windkraftanlagen in Wälder gestellt werden!

“Der diesjährige Sommer wird mit bislang 471 Waldbränden vielen im Gedächtnis bleiben. Nur Anfang der Neunzigerjahre und in den Jahren 2003 und 2005 mussten Brandenburgs Wälder, bezogen auf die Zahl der registrierten Fälle, mehr Brände aushalten. Aber: Die Schadensfläche mit einer Größe von 1.630 Hektar ist seit 1990 absolute negative Spitze. Besonders betroffen von der Trockenheit und den Bränden waren der Süden Brandenburgs und Potsdam-Mittelmark.” Quelle: Presseinformation des Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg vom 11.10.2018, die Sie hier komplett nachlesen können.

Themenabend: „Wenn das Eigentliche nicht (ein)zupacken ist” / Donnerstag, 18. Oktober 19:30 Uhr im Gemeindezentrum Fichtenwalde, Berliner Allee 118

18. Oktober 2018
19:30bis22:00

Gesprächspartner: Frau Pfarrerin Ostrick und Mitglieder der Notfallseelsorge / Der Waldbrand bei Fichtenwalde – Beistand und Halt in einer extremen Lebenssituation, die Gestaltung gemeinsamer Verantwortung, der Umgang mit einer bleibenden Gefahr.

Themenabend: „Vom ersten Schock zum überlegten Handeln” / Montag, 08. Oktober 19:30 Uhr im Hans-Grade-Haus, Am Markt 1

8. Oktober 2018
19:30bis22:00

Gesprächspartner: Jens Heinze; Kreisbrandmeister / Sebastian Klamt; Stellvertretender Stadtwehrführer / Moderation: Axel Werner / Rückblicke unde Informationen zum Waldbrand bei Fichtenwalde im Juli und zur bleibenden Gefahr; Austausch und Diskussion zur weiteren Lebensgestaltung und zur Absicherung von Fichtenwalde

Petition: Freiwillige Feuerwehren und freiwilligen Katastrophenschutz stärken / Zeichnen Sie mit!

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, mit einer Petition unter dem Titel “Freiwillige Feuerwehren und freiwilligen Katastrophenschutz stärken” wenden sich Fichtenwalder Bürger/-innen an die Landesregierung. BITTE UNTERSTÜTZEN SIE DIESES ANLIEGEN! In der Petition heißt es: “Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie wichtig für uns alle das ehrenamtliche Engagement bei Freiwilligen Feuerwehren und im Katastrophenschutz ist. Um das Ehrenamt zu würdigen und die Freiwilligkeit zu stärken fordern wir die Landesregierung auf: 1. Die Forderung des Landesfeuerwehrverbandes zur Gewährung von Treueprämien ist zu erfüllen. Das bedeutet, für den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr ist nach zehn Dienstjahren eine Treueprämie in Höhe von 1.000 €, nach zwanzig von 2.000 €, nach dreißig Dienstjahren von 3.000 €, nach vierzig Dienstjahren von 4.000 € und nach fünfzig Dienstjahren von 5.000 € zu zahlen. 2. Der Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr ist gesondert bei der Berechnung der Altersrente zu beachten. Die Landesregierung wird beauftragt, spätestens im Jahr 2019 eine entsprechende Gesetzesinitiative auf Bundesebene (in den Bundesrat) einzubringen. Falls dieses Anliegen scheitert, ist 2020 eine Regelung für das Bundesland Brandenburg zu treffen. 3. Für langjährige Dienste im freiwilligen Katastrophenschutz (vom Technischen Hilfswerk, dem DRK etc. bis zur Notfallseelsorge) werden vergleichbare Regelungen umgesetzt.” Den gesamten Wortlaut finden Sie hier. Und über diesen Link können Sie die Petition direkt (und ohne Registrierung) zeichnen. Bitte unterstützen Sie uns. Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Waldbrand bei Fichtenwalde – wann handelt endlich die Politik?

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, was machen Sie, wenn Sie einen Anruf von Ihrer Frau gegen 15 Uhr am heutigen Tag (26.07.2018) bekommen, “bei uns brennt es” und Sie wohnen mitten im Wald in Fichtenwalde?

Quelle: https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/07/grosser-waldbrand-fichtenwalde-brandenburg-autobahn.html

Den Arbeitsplatz verlassen und nach Hause fahren. Am Ortseingang eine Polizeisperre mit dem Hinweis “… es sieht nicht gut aus …“. Dann haben Sie plötzlich die Bilder aus Griechenland vor sich. Soweit ist es dank des Einsatzes vieler freiwilliger Feuerwehleute und anderer Rettungskräfte bisher nicht gekommen … das beklemmende Gefühl bleibt und Sie packen das erste Mal Ihre “7-Sachen” … und dann kommen von “draußen” viele besorgte Anrufe … und es bleibt trotzdem ganz ruhig … und man geht zu den Nachbarn auf ein Glas Wein … Nachdem Fichtenwalde mit 3.000 Einwohnern fast abgebrannt wäre, wann handelt die Politik endlich und verhindert den Bau von Industrieanlagen in Wäldern? Sicher, Windräder haben mit dem heutigen Brand nichts zu tun. ABER sie stellen eine weitere Gefahrenquelle dar. Der RBB berichtete vor wenigen Minuten:Im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist Donnerstagmittag ein sehr großer Waldbrand ausgebrochen. Rund 200 Feuerwehleute kämpfen seit Stunden gegen die Flammen, um ein Übergreifen auf die Ortschaft Fichtenwalde zu verhindern. Rund 50 Hektar Kiefernwald sind vom Feuer betroffen. Zuvor war von 90 Hektar die Rede.” Es ist Zufall und sicher anerkennenswert, dass sich gestern eine Reihe von Politikern zur Problematik von Windkraftanlagen geäußert habenNäheres finden Sie dazu hierABER ES IST ZEIT NICHT MEHR ZU REDEN, SONDERN ENDLICH ZU HANDELN! WANN SPRICHT DIE LANDESREGIERUNG ENDLICH EIN VERBOT DER ERRICHTUNG VON WINDKRAFTANLAGEN IN WÄLDERN AUS?

Neues von Waldbränden und Infraschall

Liebe Mitglieder und Unterstützer/innen unsere Bürgerinitiativen, sehr geehrte Damen und Herren, uns steht ein sonniger und heißer Sonntag bevor. Vielleicht gerade die ideale Möglichkeit, sich ein paar interessante Beiträge anzusehen. Bitte nehmen Sie sich die Zeit. Danke an Herrn Scheiper (Empfehlung zum MDR) und Herrn Didschun (Zusammenstellung Infraschall) für die Hinweise/Zusammenstellung. Mit freundlichen Grüßen Ihr Dr. Ludwig

Und nun zu den Empfehlungen:

1. Die Doku des MDR zu Waldbränden = das könnte uns auch drohen und wird durch die geplante Errichtung von WKA in unseren Wäldern noch verschärft.

2. Infraschall / Gesundheitsrisiken durch Windkraft

a) Ein Film über 56 Minuten, die sich aber lohnen!

b) Nina Pierpont hat in dieser Studie zehn Familien befragt, die in der Nähe eines Windparks mit WKA der Nennleistung zwischen 1.5 bis 3 MW leben. Die Anlage wurde seit 2004 aufgebaut und erweitert. Lesen Sie hier weiter. Weiterlesen