Schlagwort-Archive: Netzsicherheit

Windräder im Wald – das ist gaga!

01.09.2016 / 19 Uhr / Großer Saal des Fliegerheims in Borkwalde / P1000435Vor ca. 110 Bürger/ -innen stehen der amtierende Landrat P1000443und alle Kandidaten zur Landratswahl Rede und Antwort zu Fragen der Energie- und Umweltpolitik. Mit dem eher beiläufig gesprochenen Satz “Windräder im Wald – das ist gaga!” trifft Landrat Blasig ins “Schwarze“. Weiterlesen

Widerstand gegen die Energiewende in NRW

Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es Widerstand gegen die Energiewende insbesondere gegen die immer näher an die Wohngebiete kommenden Windräder.
Das “VernunftWende Bündnis NRW” informiert mit Video und Internetseite.
Sehen und lesen Sie selbst.”

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Nachbarländer wollen deutschen Strom blockieren

“Deutschland investiert viel Geld in erneuerbare Energien, aber der Netzausbau hinkt hinterher. Die Stromüberschüsse bekommen die Nachbarländer ab. Doch sie haben jetzt genug – und wehren sich.” Lesen Sie weiter über die geplanten Stromblockaden in “Die Welt” oder auf der Seite von T-Online.

NDR berichtet, dass deutsche Windparks die Stromnetzte permanenten überlasten

Zitat aus dem NDR Beitrag: “Da der Wind ohne große Vorwarnung auffrischt, müssen die Ingenieure an den Kontrollzentren ständig auf der Hut und jederzeit bereit sein, minutenschnell zu reagieren und in das Stromnetz einzugreifen, falls es Energiespitzen (oder -abfälle) bis in gefährliche Bereiche gibt. Um eine Überlastung des Netzes zu verhindern, müssen die Kontrollzentren Windparks oftmals abregeln, bis die Energieausbeute wieder ein sicheres Niveau erreicht hat. Diese ungeplanten Abregelungen von Windparks kommen immer öfter vor. Der NDR schreibt: „Abschalten musste man in letzter Zeit immer häufiger, wie die Arbeiter am Kontrollzentrum bestätigen. Transformator-Stationen in Schleswig-Holstein mussten ihren Output im Mai 50.000 mal reduzieren – ein Rekord!“. Lesen Sie hier weiter.

EU Kommissar Oettinger zur Energiewende in Deutschland / Fakten zur Netzüberlastung etc.

Es ist nun schon eine gute, mehrjährige Tradition in Brandenburg, dass die Landesregierung zu energiepolitischen Themen in Sommer in die Landesvertretung beim Bund einlädt. So auch am 27.08.2014 zum Thema „Erneuerbarer Strom ist anders – Speicher und Netze als Voraussetzung für die Energiewende“, an der Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltungen, Bürgerinitiativen (gegen die Errichtung von Windkraftanlagen) und Windkraftlobby teilnahmen

Zentrales Ereignis war der äußerst erfrischende und deutschland-kritische Vortrag des EU-Kommissars für Energie, Herrn Oettinger.

Näheres zu ihm auch unter: http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/oettinger/index_de.htm

Herr Oettinger mahnte zunächst an, Deutschland mit einem Anteil am Weltenergieverbrauch von weniger als 3 % und einem gleichen Anteil am CO2-Ausstoß nicht als energiepolitischen Nabel und „Retter“ der Welt zu betrachten. Sicher könne man auf dem Gebiet der Entwicklung von Spitzentechnologien eine Vorreiterrolle spielen – mehr aber auch nicht. Man müsse sich in den europäischen Rahmen einbringen. Nur die EU habe mit ca. 10 % Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß überhaupt eine Chance am geopolitischen Spiel der Großmächte USA, China, Indien und Russland beteiligt zu werden. Sonst sei man einfach bei internationalen Konferenzen an der Garderobe und nicht im Saal.

Der Inhalt des Vortrages soll in 8 Punkten zusammengefasst werden:

Probleme:

  1. Energieeffizienz wird derzeit nicht beachtet. Allein ca. 40 % des Energieverbrauches spielt sich rund um Gebäude ab. Die „Renovierungsquote“ beträgt derzeit 1 %. Also in 100 jahren sind wir „durch“. Deutschland zählt jedoch aus Kostengründen für notwendige Investitionen zu den Verhinderern einer europäischen Lösung, die zumindest 3 % anstrebt.
  2. Es ist eine Grundlastfähigkeit von mindestens 90 % erforderlich. Da sind wir bei den „erneuerbaren“ Energien weit entfernt.
  3. Überkapazitäten bei Wind- und Sonnenenergie / Nichtbeherrschen der Netzstabilität / mangelnde Kohärenz.
  4. Fehlendes Marktdesign.
  5. Derzeit erfolgt die Abbau grundlastfähiger Kapazitäten (Kernkraft = gewollt) und der Ersatz durch volatile (veränderliche) Kapazitäten aus Wind- und Sonnenenergie. Auch gibt es wachsende Akzeptanzprobleme zu „erneuerbaren“ Energien und steigenden Strompreisen in der Bevölkerung.

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“Wenn es Nacht wird über Deutschland – wird Hamburg als erstes vom Netz gehen?”

Holger Douglas, Vorstand Technik und Wissenschaft

“Kaskade im Sinne des EnWG” und die Folgen.

“Nachdem auch wir wieder Planwirtschaft eingeführt haben, stehen wir vor den gleichen Problemen und wählen die gleichen Lösungen wie seinerzeit die sozialistischen Planer. Das Ergebnis ist bekannt. “

Den gesamten Beitrag zur Netzstabilität und den Folgen eines Blackouts der Energienetze als Folge der Erneuerbaren Energien finden Sie hier:
http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/dav_aktuelles_2014-06-16_nacht.html