SVV Beelitz fass (erneut) Anti-WKA-Beschluss

Die Stadtverordnetenversammlung von Beelitz hat am 29.11.2016 mit überwältigender Mehrheit (nur 1 Neinstimme und 1 Enthaltung) auf unsere Initiative hin einen erneuten Anti-WKA-Beschluss gefasst. Die MAZ berichtete darüber. Inhalt des Beschlusses : 1. Die Stadtverordnetenversammlung der Spargelstadt Beelitz fordert von der Landesregierung, keine Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern sowie in Natur- und Landschaftsschutzgebieten zuzulassen. beelitz_logo/ 2. Die Stadtverordnetenversammlung der Spargelstadt Beelitz fordert von der Landesregierung eine Regelung zu erlassen, in der ein Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Wohnbebauungen jeglicher Art von mindestens 2.000 m festgelegt wird. / 3. Die Gemeindevertretungen/Stadtverordnetenversammlungen der Nachbargemeinden der Spargelstadt Beelitz, insbesondere der Blütenstadt Werder, Borkheide, Borkwalde, Kloster Lehnin, Treuenbrietzen und Nuthe Urstromtal werden gebeten, Weiterlesen

Karl Tempel – Ein Waldbesitzer mit ökologischer Verantwortung

Die MAZ veröffentlichte am 22.11.2016 einen interessanten Artikel über Karl Tempel. tempelwald2014-0191Wenn diese Mann „…durch seinen Wald in der Busendorfer Heide führt, hält er gern ein Plädoyer für die Kiefer, „einen wunderbaren Baum, der hier seit 10 000 Jahren wächst“. Und der gebürtige Rheinland-Pfälzer redet gern Klartext. „Der ökonomische Druck auf den Wald nimmt weltweit zu“, sagt er. Auch in Deutschland. „Selbst die kleinste Frittenbude ist aus gutem Grund im Wald verboten, 200 Meter hohe Windräder aber dürfen aufgestellt werden.“  Lesen Sie hier weiter.

Vortrag von Patrick Moore – Windenergie und Umweltschutz

am 07.November 2016 bei einem Parlamentarischen Abend der Deutschen Wildtierstiftung / Grundaussage: Kohlendioxid (CO²) und Temperatur stehen in keinem Zusammenhang, behauptet wird das Gegenteil / hier Link zum Vortrag wildtierst-patrickmoore. Weitere Informationen zu Patrick Moore unter https://de.wikipedia.org/wiki/Patrick_Moore_(Umweltaktivist)

Wir sind 87 Prozent! Keine Windräder im Wald!

Die Deutsche Wildtierstiftung hat aktuell (Oktober 2016) bei Emnid eine Studie u.a. zur Akzeptanz von Windrädern im Wald in Auftrag gegeben. Ergebnis: „Besonders eindeutig ist die Ablehnung der Bürger im Osten der Bundesrepublik – dort sind 87 Prozent gegen den Ausbau von Windenergie, wenn dafür Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden“, sagt Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. windrad-negativ1Die Emnid-Umfrage zeigte auch: „Innerhalb kürzester Zeit ist die Ablehnung der Bürger im Osten exorbitant gestiegen: Während sich im Juli 2015 schon 78 Prozent gegen den Ausbau von Windenergie in Waldgebieten ausgesprochen haben, sind es heute 87 Prozent!“ Professor Vahrenholt appelliert an die Politiker, „den Weckruf nicht zu überhören“. Die Ablehnungsrate in der gesamten Bundesrepublik beträgt aber auch immerhin 80 %. Unsere rot-rote Landesregierung macht also in Sachen Windenergie im Wald Politik im Namen von höchstens 13 Prozent der Bevölkerung. Für alle, die zu den 87 Prozent gehören und sich für den Schutz der Bäume und der Tiere einsetzen, ist die Umfrage dagegen eine Ermutigung, in ihrem Kampf nicht nachzulassen. Die ganze Umfrage finden Sie hier. Weiter Informationen der Deutschen Wildtierstiftung zum Thema Windenergie und Artenschutz können Sie hier nachlesen.

Errichtung von 47 Windrädern im Gebiet von Beelitz und Werder geplant / 12 sind schon genehmigt

Im Großraum 20161107_163723der Spargelstadt Beelitz, Werder (Havel) und Borkheide/Borkwalde ist derzeit (Stand November 2016) die Errichtung von mindestens 47 Windenergieanlagen (WEA) geplant. Die Grundlage hierfür bildet der geltende Regionalplan Havelland-Fläming12 WEA zwischen Fichtenwalde/Borkheide/ Beelitz-Reesdorf/Beelitz-Heilstätten sind durch das zuständige Landesamt für Umwelt schon genehmigt. Dagegen gehen Weiterlesen

Geopferte Landschaften / Windkraft zerstört unsere Heimat

Die heutige „BILD am Sonntag“ veröffentlicht die Vorankündigung eines sicher interessanten Buches: „Geopferte Landschaften“ (Heyne) von Georg Etscheit erscheint am 14. November. Dazu äußern sich u.a. Nikolai Ziegler von Vernunftkraft und der Autor:  „Allein in unserem Netzwerk (Vernunftkraft) haben wir 617 Bürgerinitiativen gegen Windkraft. Fast dreimal so viele wie im Oktober 2013.“ Durch viele Naturschutzverbände geht ein Riss … Aber wer kämpft denn gegen Windmühlen? Alles Wutbürger und Spinner? „Sicher nicht“, sagte der Münchner Autor Georg Etscheit (54): „Wir sind dabei, unsere letzten verbliebenen offenen Landschaften zu zerstören. Wir verwandeln sie in Energieparks, die wie Industriezonen aussehen.“  Und hier können Sie den ganzen Artikel nachlesen.

Es wird enger für die Windindustrie – Jammern auf hohem Niveau

Es wird enger für die Windindustrie  = Jammern über Schutzkriterien = aber das ist ja nicht neu = Quelle = SWR vom 03.11.2016: „Große Aufregung in der Windkraftbranche. Die neue Landesregierung in Rheinland Pfalz hat die Regeln für den Neubau von Windkraftanlagen deutlich verschärft. Viele Projekte stehen deshalb vor dem Aus. Kommunen und Projektentwickler rechnen mit hohen Verlusten.“ Hier der Beitrag. … Selbst die Branche gesteht ein, dass auf hohem Niveau gejammert wird und ein Glaubwürdigkeitsproblem da ist. Weiterlesen

Blick in den Rheingau zum Thema Windkraftanlagen

Mehr als 100 Windräder:
Da sagt der Rheingau die  Energiewende ab

RHEINGAU-TAUNUS-KREIS.
Im Rheingau-Taunus-Kreis ist die anfängliche Euphorie verflogen. Zwei Jahre nach
der Vorlage eines umfassenden „Masterplans Erneuerbare Energie“ hat der
Kreistag in seiner Mehrheit eingesehen, dass seine ehrgeizigen Ziele in der Klimaschutzpolitik
nicht erreichbar sind. Denn dazu müsste eine unrealistisch große
Zahl an Windrädern aufgestellt werden.
Nachfolgend der Link zum vollständigen Artikel
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Einladung des BUND zu folgender Veranstaltung

Was tötet Vögel und Fledermäuse? – Ehrenamtliches Monitoring von Schlagopfern in Brandenburg


Freitag, 11.11.2016 um 17 Uhr im Haus der Natur (Reimar-Gilsenbach-Saal), Lindenstraße 34, 14467 Potsdam

Stromtrassen, Glasfassaden, Windkraftanlagen – für Vögel und Fledermäuse lauern an vielen Stellen menschengemachte Gefahren. Darüber, wie viele Tiere an welchen Bauwerken sterben, bestehen jedoch noch große Informationslücken. Zu große Gebiete müssten regelmäßig abgesucht werden, als einzelne Behörden oder Personen es leisten könnten.

Daher möchte der BUND Brandenburg unter fachlicher Anleitung des Landesumweltamtes ein Netz von ehrenamtlichen Helfer*innen im Land aufbauen, welche die Erfassung von Schlagopfern unterstützen. Diese Daten können wertvolle Dienste leisten und schließlich dafür sorgen, dass Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Bei unserer Auftaktveranstaltung am 11.11. gibt Tobias Dürr von der Staatlichen Vogelschutzwarte (LfU) einen Einblick in die vom Land entwickelte Schlagopfer-Datei und stellt ein standardisiertes Monitoringverfahren vor. Besonders würden wir uns natürlich freuen, wenn sich bereits erste Helfer*innen finden würden. Aber auch grundsätzlich an dem Thema interessierte Personen sind herzlich eingeladen!
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Von Herrn Dr.Woidke bin ich zu meinem Bedauern tief enttäuscht

Zu dem Beitrag auf unserer Homepage „MP Woidke verteidigt WKA im Wald“ äußert sich H.-U. Leps„Meines Wissens ist er (Dr. Woidke) in der Land- und Forstwirtschaft groß geworden und sollte den lebenden Wald zu schätzen wissen. Seine Argumentation ist ein deutliches Indiz dafür, dass er einer Lobby den Hof macht und sich einer Regierungsdevise beugt. Die Interessen der Menschen scheinen in den Hintergrund getreten zu sein. Er sollte es wissen, dass es keinen „… nur Nutzwald …“ gibt, sondern dass auch Kiefernwälder leben, selbst Lebensraum sind und uns unser Leben durch Sauerstoffproduktion ermöglichen. Welche Bäume wären wohl für ihn schützens- und erhaltenswert, wenn es die Kiefern nicht sind. Selbst die Birke, die bei Förstern bildhaft eher als „Unkraut des Waldes“ gilt, spielt eine wichtige Rolle als Pionierpflanze. Geschlossene Waldflächen sind  nicht nur Rohstofflieferanten, sondern auch Klimaregler und Erholungsgebiete. Alles unersetzbare Eigenschaften, die keine einzige Windkraftanlage erfüllt. Und auch Laubwälder sind Nutzwälder, allerdings wird niemand darauf kommen, einen Dachstuhl aus Eichen- oder Lindenholz zu fertigen. Es mag sein, dass Kiefernwald auch geerntet wird, wenn er „reif“ ist.  Doch dann wird dort wieder aufgeforstet, anstatt  an seiner Stelle Beton in Hunderten Kubikmetern in die Erde zu versenken, um darauf ein Windrad mit seinem gesamten Gefahrenpotenzial, aber fragwürdigem Wirkungsgrad zu errichten. Es ist schon Besorgnis erregend, wie Herr Woidke sich die abstruse Argumentation einiger Grünen-PolitikerInnnen zu eigen macht. Und dass Kiefernwald Erholungswald ist, kann bei einer Baumkronenwanderung in Beelitz eindrucksvoll erfahren werden. Es mehren sich mit zunehmender Betriebsdauer auch die Brandereignisse der Generatoren in den Windkraftanlagen. Aktuelle Beispiele belegen, dass eben nicht nur die Generatoren brennen, sondern auch die Rotorblätter. Es bleibt zu hoffen, dass es im Beelitzer und in anderen Wälder niemals dazu kommt. Wenn sie brennen, ist die gesamte CO2-Ersparnis, die den Windkraftanlagen nachgesagt wird, um ein Vielfaches aufgebraucht. Der beste Schutz davor wäre der Verzicht auf das Errichten solcher Anlagen in Wäldern. Doch wenn es einmal zu einem Brand kommt, dann sollte sich Herr Dr. Woidke an seine Worte erinnern und aus seiner Verantwortung die persönlichen Konsequenzen ziehen.“ / H.-U. Leps / 31.10.2016