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Windräder gefährden sozialtherapeutische Einrichtung in Rohrlack

Der Leiter der sozial-therapeutischen Einrichtung in Rohrlackt,

Quelle: MAZ online vom 18.12.2017

Herr Schuster, hat sich jetzt mit einer erneuten Presseerklärung gegen die Bedrohung seiner Einrichtung mit 40 Wohn- und Arbeitsplätzen für behinderte Menschen durch über 200 Meter hohe Windräder an die Öffentlichkeit gewandt. Im Unterschied zu unserer Planungsregion Havelland-Fläming, die einen (auch nicht ausreichenden) Mindestabstand von 1.500 Metern zu klinischen Einrichtungen vorsieht, gibt es diese Abstandsregelung in der Prignitz-Oberhavel noch nicht einmal! Die MAZ berichtete vor einiger Zeit über das Problem – wie Sie hier nachlesen können.
Die Presseerklärung finden Sie hier.

Wir unterstützen Rheinsberg gegen geplante Windräder

Am Dienstag, 03.07.2018, vertraten Frau Plarre und der Unterzeichner “Waldkleeblatt” bei einer Anhörung zu geplanten Windkraftanlagen in der Nähe des idyllischen Rheinsberg.  Wie bereits früher berichtet, unterstütz unser Verein im Rahmen seiner Möglichkeiten Bürgerinitiativen im Land Brandenburg.
Im Vorfeld informierte die Berliner Morgenpost ausführlich: “Der Streit schwelt seit Jahren, jetzt nimmt er an Fahrt auf. Im Flecken Zechlin bei Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) sollen neue Windräder gebaut werden, mehr als 20 sind beantragt, 210 Meter hoch sollen sie in den Himmel ragen und erneuerbare Energie erzeugen. Doch das trifft auf Widerstand. „Wenn sie uns die Windräder hier hinstellen, dann sind wir kein staatlich anerkannter Erholungsort mehr“, sagt Björn Plazikowski. Der CDU-Stadtverordnete von Rheinsberg kämpft verbissen gegen den geplanten Windpark. „Die Zerschlagen uns komplett die Natur“, sagt Plazikowski. Genau da, wo jedes Jahr etwa 100 Singschwäne überwintern, sollen die neuen Windräder gebaut werden, klagt er. Auch zwei Horste des geschützten Rotmilans befinden sich in der Nähe. Unterstützung erhalten Plazikowski und seine Mitstreiter jetzt von fünf Ärzten aus der Region. Sie haben einen Brief an Brandenburgs Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) geschrieben, um auf die Gesundheitsrisiken von Windrädern in der Nähe von Wohngebieten hinzuweisen. „Es kann doch nicht sein, dass das Landesumweltamt prüft, ob Tiere, die Natur oder die Naturlandschaft von Windrädern beeinträchtigt werden“, empört sich die Allgemeinmedizinerin Silke Klauß. „Aber niemand fragt, was es mit den Menschen macht.“
Den Inhalt der Anhörung gibt ein Artikel der MAZ vom 04.07.2018 gut wieder – informieren Sie sich hier.

Die Highlights vom Waldkleeblatt / Jahresrückblick 2017

Liebe Mitstreiter/-innen, sehr geehrte Damen und Herren, (wie immer sind wir erstaunt, wie die Zeit vergeht) – bald begrüßen wir das Jahr 2018. Zeit einen Rückblick zu halten und auch in die „Zukunft“ zu schauen. Aber zunächst möchte ich Ihnen und Ihren Familien im Namen des Vorstandes ein besinnliches Weihnachtfest wünschen. Auch 2017 war wieder ein ereignisreiches Jahr für uns. Ohne SIE wäre das nicht möglich gewesen. DANKE! Danken möchte ich auch unseren vielen Unterstützern/-innen im Landtag, den Stadt- und Gemeindeparlamenten des “Waldkleeblatt-Landes”, den Anwälten, Journalisten und allen, die uns in unserem Anliegen zur Erhaltung unserer Umwelt positiv begleiten. Nur einige Highlights des Jahres können hier Revue passieren: Waldkleeblatt hat als einziger Veranstalter in den Bundestagswahlkreisen 60 und 61 alle wichtigen Kandidatinnen und Kandidaten auf einem Podium vereint. Zunächst am Abend des 18. Juli im gut besuchten Kulturpalast Scala in Werder (Havel) und dann am 20. Juli im Tiedemann-Saal der Stadt Beelitz. Nach kurzer Vorstellungsrunde ging es in eine interessante und teilweise kontroverse Diskussionen. Zum Thema STOP des weiteren Ausbaus der Erneuerbaren Energien, insbesondere der Windkraft und Photovoltaik, ohne derzeitige industrielle und wirtschaftliche Speichermöglichkeiten, waren sich CDU, FDP und AfD einig. Ebenso, dass das erneuerbare Energieengesetz (EEG) reformiert bzw. abgeschafft werden muss … insbesondere die Kandidatin/-en der Linken und der Grünen trafen keine Aussage dazu, ob sie bei einem Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom auch dessen Import verbieten würden – dies wäre nur konsequent. Passend dazu auch hier ein Interviev mit “Borkheide News TV” über unseren e.V. Aber weiter chronologisch: Weiterlesen

Alle geplanten WKA im Bundesland Brandenburg müssen dem neuen Lärmschutz entsprechen

In ihrer heutigen (04.12.2017) Ausgabe berichtet die MAZ, dass alle derzeit 748 geplanten (beantragten, aber noch nicht gebauten) Windkraftanlagen (WKA) in Brandenburg nach den neuen, “schärferen” Schallschutzrichtlinien neu (!!) bewertet werden müssen. Dazu gehören natürlich auch die im “Waldkleeblattland” genehmigten WKA südlich von Fichtenwalde bzw. in der Nähe von Luehsdorf/Kemnitz. Wir gehen davon aus, dass damit zumindest die Abstände zwischen WKA und Wohnbebauung vergrößert werden müssen – ggf. fallen damit auch geplante Anlagen weg. Den MAZ Artikel finden Sie hier. Wir hatten ach schon früher zu den neuen Regelungen der Schallmessung hier berichtet.

RBB: Brandenburg bekommt wohl weniger neue Windräder

Der RBB berichtete heute in den Abendnachrichten 19.30 Uhr von Brandenburg Aktuell über die weitere Entwicklung der Windenergie. Nur zwei Bemerkungen dazu: 1. Sehr geehrter Herr Glahr vom Bundesverband der Windindustrie: Es wird Zeit, dass nach Jahren endlich ein kleines Stück Marktwirtschaft in diesem Wirtschaftszeig einzieht. Es bleibt zu hoffen, dass der Ausbau von WKA auch dadurch zurückgeht. Mit Zufalls-Strom, der nur die Preise nach obentreibt, lösen wir kein Problem unserer Energieversorgung. / 2. Sehr geehrter Herr Minister Gerber: Sie verwechseln Bestechnung mit Bürgerbeteiligung. Wann will die Landesregierung endlich dafür sorgen, dass Bürgerbeteiligung und die verfassungsmäßig garantierte Planungshoheit der Gemeinden wirklich ernst genommen wird? Falls Sie den Beitrag verpasst haben sollten, hier kann man ihn sich ansehen.

Gemeindevertretungen von Borkwalde und Borkheide fodern ebenfalls “Keine WKA in Wäldern”

Die Gemeindevertretungen von Borkwalde und Borkheide haben sich am 25.01.2017 bzw. am 26.01.2017 dem Aufruf der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Beelitz gegen WKA in Wäldern und für größere Mindestabstände aus dem September 2016 angeschlossen. Werder hatte dies bereits am 15.12.2016 beschlossen. Damit stehen (fast) alle Gemeinden/Städte des Waldkleeblatt-“Landes” hinter uns! DANKE!

SVV Werder a.d. Havel schliesst sich Beelitzer Anti-WKA-Aufruf an

Die Stadtverordnetenversammlung von Werder (Havel) hat sich am 15.12.2016 mit überwältigender Mehrheit dem Beelitzer Aufruf gegen Windkraftanlagen in Wäldern angeschlossen P1000397und fordert: Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Werder (Havel) fordert von der Landesregierung, keine Errichtung von Windkraftanlagen in Wälder sowie in schutzbedürftigen Flächen zuzulassen. Die eingereichten Anträge und Genehmigungen von Windkraftanlagen in Wäldern sowie in Natur- und Landschaftsschutzgebieten sowie im Geotop der Bogendüne Renneberge Weiterlesen

Ehrenmitgliedschaften von Waldkleeblatt an BürgermeisterInnen

Bei einem Treffen im Rathaus der Spargelstadt Beelitz wurde heute (13.12.2016) an drei BürgermeisterInnen die Ehrenmitgliedschaft des Waldkleeblatt – Natürlich Zauche e.V. verliehen. In der fünfjährigen Vereinsgeschichte erfolgte diese Ehrung erstmalig. Der Verein würdigt damit das Engagement der BürgermeisterInnen aus Werder/Havel, Borkheide und der Spargelstadt Beelitz für eine vernünftige Energiepolitik und gegen die Vernichtung von Wäldern. 161213-waldkleeblatt-vorn-bernhard-knuth-manuela-sass-andreas-kreibich-hinten-eveline-krolle-winfried-ludwigÜbereinstimmend erklärten die Geehrten, dass sie auch weiterhin den Schutz unserer Gesundheit und die Erhaltung unserer Umwelt unterstützen werden. Gleichzeitig forderten sie, die Planungshoheit und den Willen der Städte und Gemeinden zu wahren! Im Gebiet zwischen Kloster Lehnin, Werder/Bliesendorf, Borkwalde/Borkheide und der Spargelstadt Beelitz ist in insgesamt drei Windparks in Wäldern bzw. Landschafts-/Naturschutzgebieten die Errichtung von bis zu 50 Windkraftanlagen geplant bzw. teilweise schon genehmigt. ABER es könnte noch schlimmer kommen. Weiterlesen

SVV Beelitz fass (erneut) Anti-WKA-Beschluss

Die Stadtverordnetenversammlung von Beelitz hat am 29.11.2016 mit überwältigender Mehrheit (nur 1 Neinstimme und 1 Enthaltung) auf unsere Initiative hin einen erneuten Anti-WKA-Beschluss gefasst. Die MAZ berichtete darüber. Inhalt des Beschlusses : 1. Die Stadtverordnetenversammlung der Spargelstadt Beelitz fordert von der Landesregierung, keine Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern sowie in Natur- und Landschaftsschutzgebieten zuzulassen. beelitz_logo/ 2. Die Stadtverordnetenversammlung der Spargelstadt Beelitz fordert von der Landesregierung eine Regelung zu erlassen, in der ein Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Wohnbebauungen jeglicher Art von mindestens 2.000 m festgelegt wird. / 3. Die Gemeindevertretungen/Stadtverordnetenversammlungen der Nachbargemeinden der Spargelstadt Beelitz, insbesondere der Blütenstadt Werder, Borkheide, Borkwalde, Kloster Lehnin, Treuenbrietzen und Nuthe Urstromtal werden gebeten, Weiterlesen

Errichtung von 47 Windrädern im Gebiet von Beelitz und Werder geplant / 12 sind schon genehmigt

Im Großraum 20161107_163723der Spargelstadt Beelitz, Werder (Havel) und Borkheide/Borkwalde ist derzeit (Stand November 2016) die Errichtung von mindestens 47 Windenergieanlagen (WEA) geplant. Die Grundlage hierfür bildet der geltende Regionalplan Havelland-Fläming12 WEA zwischen Fichtenwalde/Borkheide/ Beelitz-Reesdorf/Beelitz-Heilstätten sind durch das zuständige Landesamt für Umwelt schon genehmigt. Dagegen gehen Weiterlesen