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Dreihundertfach: “Keine Windkraftanlagen im Wald der Reesdorfer Heide (Beelitz)”

Dreihundert Teilnehmerinnen versammelten sich heute 14 Uhr (Samstag, 10.11.2018) in der Reesdorfer Heide (Spargelstadt Beelitz / OT Reesdorf). Sie einte das Ziel, die Vernichtung des Waldes der Reesdorfer Heide durch die Errichtung von Industrie(Windkraft-)anlagen zu verhindern. Den KLIMAWALD gilt es zu bewahren, das betonten alle Rednerinnen und Redner … von der Werderaner Bürgermeisterin Frau Saß, über den Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt des Brandenburger Landtages, Herrn Sven Schröder, bis hin zur Wehrführerin von Borkheide, Frau Zibulski und den Fichtenwalder Ortsvorsteher, Herrn Dr. Köhn u.a. Echter Überraschungsgast war Herr Kruschat, Geschäftsführer des Brandenburger BUND. Mögen wir auch die Energiewende unterschiedlich bewerten, so tritt aber auch der BUND gegen die Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern ein! Das gemeinsame Anbringen von Trauerschleifen an den Waldbäumen umrahmte die Veranstaltung. Schade (oder bezeichnend), dass bis auf Herrn Schröder alle anderen eingeladenen VertrerInnen der Fraktionen des Brandenburger Landtages und der gewählte Direktkandidat unseres Wahlkreises im Landtag, Herr Baaske (SPD), fehlten.  Hier auch erste Pressestimmen von der MAZ und Zauche 365. Weiterlesen

Protestveranstaltung am Samstag, 10.11.2018 / 14 Uhr in Reesdorf (OT der Spargelstadt Beelitz) / verlängerte Kaniner Straße / Keine Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern!

10. November 2018
14:00bis15:30

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, hiermit rufen wir Sie auf, an der Protestveranstaltung am Samstag, 10.11.2018 / 14 Uhr in Reesdorf (OT der Spargelstadt Beelitz) / Kaniner Straße in Richtung Autobahnunterführung teilzunehmen. Es wird allerdrings aufgrund der immer noch hohen Waldbrandgefahr dringend darum gebeten, in der Ortslage (Friedhof) zu parken – dann noch ca. 400 m Fussweg zu gehen. Außerdem besteht striktes Rauchverbot. Die Veranstaltung steht unter dem Thema “Keine Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern”. Wir protestieren vor dem Hintergrund der Anordnung des sofortigen Vollzugs der Errichtung von 12 Windkraftanlagen im Wald der Reesdorfer Heide auf dem Gebiet der Spargelstadt Beelitz statt. Näheres dazu finden Sie hier. Zur Teilnahme angefragt sind u.a. die energiepolitischen Sprecher/-innen der Landtagsfraktionen, Herr Landrat Blasig, die Bürgermeister/-innen der Spargelstadt Beelitz, von Kloster Lehnin und von Werder/Havel. Es geht um Ihre Lebensqualität und Ihre Gesundheit sowie den Erhalt unserer Wälder! Nehmen Sie teil. Die Anfahrt mit dem PKW entnehmen Sie bitte diesem Link. 

 

Dienstag, 30.10.2018 / BI Fichtenwalde / 18:30 Uhr / Hans-Grade-Haus

30. Oktober 2018
18:30bis20:00

Wie berichtet, wurde der Firma juwi die Genehmigung erteilt, sofort mit dem Bau von Windkraftanlagen südlich der Eisenbahnlinie Berlin – Dessau mitten im Wald zu beginnen. Das gilt es zu verhindern. Hierzu planen wir eine Demo am 10.11.2018. Um diese Demo vorzubereiten, trifft sich die BI am Dienstag, 30.10.2018 / 18:30 Uhr im Hans-Grade-Haus (Am Markt / über Nahkauf). Ich bitte Sie um rege Teilnahme – Ideen sind gefragt. Ihr Dr. Winfried Ludwig

Waldbrandbilanz 2018 – erschreckend … und dennoch sollen Windkraftanlagen in Wälder gestellt werden!

“Der diesjährige Sommer wird mit bislang 471 Waldbränden vielen im Gedächtnis bleiben. Nur Anfang der Neunzigerjahre und in den Jahren 2003 und 2005 mussten Brandenburgs Wälder, bezogen auf die Zahl der registrierten Fälle, mehr Brände aushalten. Aber: Die Schadensfläche mit einer Größe von 1.630 Hektar ist seit 1990 absolute negative Spitze. Besonders betroffen von der Trockenheit und den Bränden waren der Süden Brandenburgs und Potsdam-Mittelmark.” Quelle: Presseinformation des Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg vom 11.10.2018, die Sie hier komplett nachlesen können.

Waldbrand bei Fichtenwalde – wann handelt endlich die Politik und erklärt ein Moratorium, keine Windkraftanlagen in Wäldern zu errichten!

Liebe Leserinnen und Leser, als ich am Freitag, dem 27.07.2018, den hier nachzulesenden Brief an Minister Vogelsänger schrieb, stand ich noch im Eindruck des Waldbrandes, der meinen Wohnort bedrohte. Dass es erst am Sonntag, dem 29.08.2018 “Entwarnung” gab, war nicht abzusehen. Auch war es Zufall, dass am 25.07.2018 Bundestagsabgeordnete der CDU und die FDP einen Stopp der Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern forderten. Und was tut unsere Landesregierung? NICHTS! Oder wie soll die Antwort vom 08.08.2018 auf mein Schreiben an den Minister verstanden werden, in der es lautet: “Die Möglichkeit der Errichtung von Windkraftanlagen im Wald wird von Beginn an kontrovers und zum Teil emotional diskutiert … Ob und zu welchem Zeitpunkt die Landesregierung den bisher eingeschlagenen Weg verändert, ist hier nicht bekannt.D.h., die Landesregierung macht weiter, als wäre nichts geschehen … ach nein, sie verlagert das Problem auf die Regionalplanung. Wie lange noch?

Brandenburger Erklärung gegen Windräder im Wald etc.

Die Bürgermeister aus den Gemeinden Ahrensfelde, Wandlitz sowie der Stadt Bernau bei Ber-
Iin am 01. 06. 2018 haben gemeinsam mit 22 Ortsvorstehern aus diesen Kommunen eine “Bernauer Erklärung” unterzeichnet. Eckpunkte sind die Forderung, keine Windräder in Wäldern zu errichten und einen Mindestabstand von 1.500 m zu Siedlungen zu sichern. Den gesamten Text können Sie hier nachlesen. Auf Vorschlag der Bürgermeisterin von Wandlitz, Frau Dr. Radant, wird diese Erklärung nun als “Brandenburger Erklärung” an alle Bürgermeister von Städten und Gemeinden unseres Bundeslandes gesendet. Ziel soll sein, mit dieser Erklärung aktiven Einfluss in die Landespolitik zu nehmen. Dazu Frau Dr. Radant: “Wenn sich mehrere hundert Bürgermeister und Ortsvorsteher dieser Initiative anschließen, kann die Forderung zur Überarbeitung der Regionalpläne und zur Einschränkung der weiteren Entwicklung der Windenergie in unserem Bundesland durch die Landesregierung nicht negiert werden.
Bitte beachten Sie, dass die vorliegende Erklärung ein Kompromiss ist, auf den wir uns im
Diskussionsprozess verständigt haben. Ebenso erfolgte die Beschränkung der Unterzeich-
nung auf Bürgermeister und Ortsvorsteher bewusst, um den Führungskräften der Kommunen
und der Ortsteile eine deutliche Stimme zu geben.” Den Text der “Brandenburger Erklärung” finden Sie hier. BITTE UNTERSTÜTZEN SIE DIES INITIATIVE und fragen Sie bei Ihrem Bürgermeister / Ortsvorsteher nach!

Da kann man GREENPEACE nur zustimmen – Unsere Wälder gilt es zu schützen und zu erweitern

Man mag von der Energiepolitik und den Lösungsansätzen der Energie-(Strom-)gewinnung von GREENPEACE halten was man will, dem ganz aktuell geäußerte Standpunkt zu Erhaltung, zum Umbau und zur wesentlichen Erweiterung der Waldflächen

in Deutschland kann man nur zustimmen! Warum das? Gemeinsam mit einem Freiburger Institut hat GREENPEACE Szenarien der Waldbewirtschaftung in Deutschlad durchgerechnet. Schlussfolgerungen sind u.a.: ” Gesunde Wälder atmen CO2 ein und Sauerstoff aus. Da Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre die Hauptursache für die voranschreitende Erderhitzung ist, bedeutet Waldschutz darum immer auch Klimaschutz. Doch die deutschen Wälder könnten diese Aufgabe in Zukunft weit besser erfüllen, wenn sie nicht weiter bewirtschaftet würden, wie es jetzt geschieht Wälder werden konsequent ökologisch bewirtschaftet, die Bäume erst spät geerntet – älter und mit dickerem Stamm als es jetzt geschieht … Überhaupt greift der Mensch seltener und weniger stark in den Wald ein. Einige Bäume dürfen sogar so alt werden, dass sie natürlich sterben können: Mehr Totholz erhält die Artenvielfalt. Pilze, Käfer, Fledermäuse und Vögel finden hier Nahrung und Lebensraum …” (Hervorhebung der Autor). Konsequent wäre nun “nur noch”, dass GREENPEACE auch die Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern ablehnen würde … kann ja noch werden.   Aber lesen Sie hier selbst. 

Frau Dr. Ludwig (MdL/CDU) auf Bürgerforum in Bliesendorf am 02.02.2018

Wie angekündigt, stellte sich Frau Dr. Saskia Ludwig am 02.02.2018 den Fragen auf einem gut besuchten Bürgerforum in Bliesendorf. Im Mittelpunkt stand natürlich die Energiepolitik und die geplante Errichtung von Windrädern im “Waldkleeblatt-Land”. Aber auch übergreifende Themen, wie die Glaubwürdigkeit von Politikern auf den unterschiedlichen Vertretungsebenen, der Klimawandel und die Verkehrspolitik kamen zur Sprache. Dr. Ludwig bestritt die ca. zweistündige Veranstaltung wie immer sehr engagiert und emotional. Als einziges Mitglied des Bundesvorstandes der CDU stimmte sie bereits 2011 gegen Windräder im Wald – seit dieser Zeit steht sie auch an unserer Seite.  Sie brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass die sich abzeichnende “große” Koalition auch aus den Einsprüchen und Widerständen von Bürgerinitiativen, wie wir es sind, gelernt hat. Diplomatisch verklausuliert kann man das den vorliegenden Papieren der Verhandlungen entnehmen. Z.B. ist kein Termin für einen Kohleausstieg fixiert, wird von einer “soliden, sicheren und bezahlbaren Energiewende” im europäischen Kontext gesprochen und ein marktorientierter (!) Ausbau der erneuerbaren Energien bei Sicherung durch Speichertechnologie und Energieversorgungsleitungen betont … das lässt auf ein vorsichtiges Umsteuern hoffen … Besprochen wurden auch gemeinsame Aktivitäten in der kommenden Zeit.

Frau Dr. Ludwig (MdL / CDU) stellt sich Bürgerfragen / 02.02.2018 / 19 Uhr / Bliesendorf, Dorfstr. 10 (Gemeindezentrum)

2. Februar 2018
19:00bis21:00

Die Landtagsabgeordnete Dr. Saskia Ludwig (CDU) stellt sich den Fragen der Bürger zur Energiepolitik am 2. Februar 2018 um 19.00 Uhr im Gemeindezentrum Bliesendorf , Dorfstr. 10. Nach einer aktuellen Einführung zum Stand der Energiepolitik im Land Brandenburg und in Deutschland durch Frau Dr. Ludwig, freuen wir uns auf IHRE Fragen und eine lebhafte Diskussion. Für Rückfragen steht Ihnen Frau Kroll von der Bürgerinitiative Bliesendorf unter der Tel.: 03327/ 40 842 gern zur Verfügung.

Neues von der Bogendüne Renneberge (Bliesendorf)

Aktuelles von der Bogendüne Renneberge (Bliesendorf). Auf Initiative der BI Bliesendorf (federführend Frau Kroll) wurde die Düne nun eneinstweilig unter Schutz gestellt. Das Wichtigste fehlt aber … nach wie vor ist in diesem Gebiet die Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen einschließlich der erforderlichen Nebenanlagen – soweit sie in Übereinstimmung mit dem Regionalplan Havelland-Fläming 2020 stehen und das geschützte Erscheinungsbild der Bogendüne Renneberge nicht erheblich beeinträchtigen, erlaubt! Dagegen haben wir Widerspruch eingelegt. Lesen Sie hier weiter.