Archiv der Kategorie: Politik

Wertverlust von Immobilien in der Nähe von Windenergieanlagen / wallstreat:online (20.01.20199

Gestern (20.01.2019) berichtete wallstreet:online:

c/o Fram. Goette Borkheide

“Einfamilienhäuser auf dem Land verlieren bis zu 7,1 Prozent an Wert, wenn im Abstand von bis zu einem Kilometer Windenergieanlagen errichtet werden. Bei älteren Häusern kann der Wertverlust bis zu 23 Prozent betragen, so eine Studie des RWI-Leibniz Instituts für Wirtschaftsforschung, über die die “Welt am Sonntag” berichtet. In der Studie “Local Cost for Global Benefit: The Case of Wind Turbines” haben die Wissenschaftler fast drei Millionen Verkaufsangebote des Onlineportals ImmobilienScout24 zwischen den Jahren 2007 und 2015 analysiert und mit den Geodaten von rund 27.000 Windenergieanlagen abgeglichen.” Hier lesen Sie den vollständigen Artikel.

Erfolgreiche Fahrraddemo für den Erhalt des Waldes in Borkheide

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, heute (12.01.2019) 10 Uhr war es soweit: ca. 40 Bürger/-innen aus Borkheide/Borkwalde starteten zur ersten Fahrraddemo für den Erhalt des Waldes   um ihren Ort.  “Nichts vernichtet CO2 so gut, wie Bäume, egal ob Laub- oder Nadelbäume.” betonte Frau Mandler in einem emotionalen Interview (was leider nicht gesendet wurde – aber Filmbericht) mit dem RBB-Fernsehen. Bei relativ gutem Wetter ging es ca. 1,5 Stunden auf Tour. Warnwesten und Trillerpfeifen sorgten für die notwendige Aufmerksamkeit. Schon zu Beginn der Demo und auf einer kurzen Abschlusskundgebung wurde der Wille bekundet, weiterhin alles für den Erhalt von Natur und Umwelt zu tun und eine Errichtung von Industrieanlagen (Windkraftanlagen) in Wäldern zu verhindern. Zum Ende der Veranstaltung fanden sich auch noch sechs Fußgänger ein – leider am falschen Ort aufgrund eines Ankündigungsfehlers … Danke an die Organisatorinnen Frau Zeidler und Frau Mandler – Wiederholung ist geplant.

23.05.2019 / 14 Uhr / Berlin Pariser Platz / Start der Demo “Schluss mit dem zügellosen Ausbau der Windkraft in Deutschland” (In Planung) / Anlässlich des 70. Jahrestages des Grundgesetzes

23. Mai 2019
14:00bis16:00
„Schluss mit dem zügellosen Ausbau der Windkraft in Deutschland“ – unter dieser Überschrift ruft die “BI Gegenwind Siedelsbrunn”  für Donnerstag, den 23. Mai 2019, in Berlin zu einer Demo auf. An diesem Tag wird das Grundgesetz 70! “Den Regierenden ist offenbar nicht klar, dass sich in einer Demokratie Mitwirkung und Bevormundung gegenseitig ausschließen. Die Staaten in der Europäischen Union haben sich 1985 in der Europäischen Charta der kommunalen Selbstverwaltung verpflichtet, eine kommunale Souveränität zu gewährleisten, um dadurch das Recht der Bürger auf Mitwirkung an den öffentlichen Angelegenheiten zu sichern. Der “Schutz und die Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung” stelle in den verschiedenen europäischen Staaten einen wichtigen Beitrag zum Aufbau eines Europa dar, “das sich auf die Grundsätze der Demokratie und der Dezentralisierung der Macht gründet.” Die europäischen Staaten waren sich einig, dass das “Recht der Bürger auf Mitwirkung an den öffentlichen Angelegenheiten einer der demokratischen Grundsätze ist, die allen Mitgliedsstaaten des Europarats gemeinsam sind” und überzeugt, “dass dieses Recht auf kommunaler Ebene am unmittelbarsten ausgeübt werden kann.” (“Der Wind, der Bund, das Land und die Kommunen“). Nähere Infos zur geplanten Demo finden Sie hier. Es sollten mindesten 500 Teilnehmer/-innen gewonnen werden. MACHEN SIE MIT. Bitte melden Sie sich bis spätestens 10.01.2019 unter bergfeldandfriends@gmx.de oder kontakt@waldkleeblatt.de an. Die Bundesregierung soll vor dem Reichstagsgebäude an das Grundgesetz, insbesondere an: Artikel 20 Absatz 1: „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“ Artikel 20 Absatz 2: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.“ Artikel 20 Absatz 4: “Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.” Artikel 20a: “Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.” Artikel 21 Absatz 1: “Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei. Ihre innere Ordnung muss demokratischen Grundsätzen entsprechen. Sie müssen über die Herkunft und Verwendung ihrer Mittel sowieüber ihr Vermögen öffentlich Rechenschaft geben.” Artikel 21 Absatz 2:Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgerichtet sind, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind von staatlicher Finanzierung ausgeschlossen.” … und ggf. verfassungswidrig … erinnert werden!

20. Januar 2019 / 11.00 Uhr / “Ab in den Wald – gegen Windkraftanlagen im Wald” / Wandlitz – OT Lanke – Parkplatz Ortsmitte

20. Januar 2019
11:00bis13:00
11:00bis13:00

Die BI “Hände weg vom Liepnitzwald”  lädt zur traditionellen Waldwanderung in den alten klimaaktiven Liepnitzwald bei Wandlitz/OT Lanke/Parkplatz Ortsmitte am Sonntag den 20. Januar 2019 zu 11.00 Uhr ein. Von Vorteil für alle Teilnehmer/-innen haben sich ein friedfertig freundliches Gemüt, festes Schuhwerk, witterungsaktive Bekleidung und eine aufgeschlossene natur- und familienfreundliche sowie wissenshungrige Grundhaltung erwiesen. Die Teilnahme an dieser Waldwanderung sollte eine eigene persönliche Demonstration von Natur- und Landschaftsverbundenheit und zugleich auch Ermahnung an alle politisch Verantwortlichen zu Beginn des Brandenburger Wahljahres 2019 sein – wir wollen keine weiteren Industriebauwerke in die klimaaktiven Brandenburger Wälder !  Ihr Hans-Jürgen Klemm

Das war 2018 – Jahresrückblick von Waldkleeblatt

Das Nachstehende kann natürlich nur ein unvollständiges Bild von den vielen Aktivitäten zeichnen: 2018 begann gleich recht kühl, aber erfolgreich. Am 07.01.2018 trafen sich 25 Anhängerinnen und Anhänger der VI Rettet Brandenburg (davon 11 „Waldkleeblätter“ zum „Empfang“ der Sondierer aus SPD, CDU und CSU am Willy-Brandt-Haus in Berlin. Organisatorisch geschickt von der Genehmigungsbehörde gemacht – der Standort der Demonstranten war von den Anreisenden nicht einzusehen. Das hat uns aber nicht irritiert – wir waren dafür laut!

Die 7. ordentliche Mitgliederversammlung unseres e.V. fand am 21.03.2018 Weiterlesen

Infraschall aus Windenergieanlagen – ein ernstes Gesundheitsrisiko. Von Prof. Dr. Werner Roos

Der anerkannte Pharmazeutische Biologe, Herr Prof. Dr. Werner Roos, hat in einem eben veröffentlichten Aufsatz in knapper und verständlicher Form auf die Probleme des von Windkraftanlagen verursachten Infraschalls verwiesen: “Mit dem Ausbau der Windenergie werden große Landschaftsbereiche mit Industrieanlagen bisher unbekannter Dimension überformt. Neben den unübersehbaren Folgen für Landschaft, Landschaftserleben und Artenvielfalt werden die Anwohner zunehmend mit dem Gesundheitsrisiko durch Schallemissionen konfrontiert. Die größte Gefahr geht von nicht hörbaren Infraschall-Pulsen aus.Den gesamten Aufsatz finden Sie hier. Weitergehende Dokumentationen zu Infraschall können Sie unter diesem Link nachlesen.

Garrey spricht sich gegen neue Windräder aus

Zu einem Informationsabendtrafen sich am vergangenen Mittwoch (12.12.2018) Bürger aus Garrey und Zixdorf im Dorfgemeinschaftshaus. Garrey und Zixdorf sind zwei kleine Dörfer am südlichen Rande Potsdam-Mittelmarks mit noch nicht einmal 200 Einwohnern, aber einem ausgeprägten Widerstandsgeist. Wenn von dieser kleinen Schar sich über 30 Männer und Frauen zusammensetzen, dann gilt das schon etwas (Foto: Gaby Eissenberger) … Gut vorbereitet war das Treffen, hatte Dorfvorsteher Andreas Grünthal neben Bürgermeister der Gemeinde Rabenstein, Ralf Rafelt, auch einen Vertreter des Landesamts für Umwelt, Naturparkleiter Steffen Bohl sowie den Vorsitzenden der BI Fichtenwalde, Dr. Winfried Ludwig, und somit „geballten Sachverstand“ hinzugebeten. Quelle = der hier nachzulesende Artikel von Gaby Eissenberger.

Will uns die Landesregierung verarschen …

Aus den Medien mussten wir heute erfahren, dass am Vormittag in Ludwigsfelde die erste von mehreren Regionalkonferenzen unter dem Titel “Bevölkerung stärker in die Energiewende einbeziehen” stattfand. Natürlich ohne die Betroffenen, wie unseren e.V. – wäre ja auch “nervend”. Es grenzt schon an Hohn, was da der zuständige Minister in der Ankündigung der veranstaltungen von sich gibt: „Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger müssen besser informiert, beraten und unterstützt werden – im Planungsprozess und bei der Errichtung von Erneuerbare-Energien-Anlagen ebenso wie zu Fragen der Beteiligung“ . Gern hier nachzulesen. Wäre Regieren nicht schön, wenn es kein Volk gäbe!

Skandalöse Entscheidung des Kreistages Potsdam-Mittelmark / “Keine Windkraftanalgen in Wälder” wird abgelehnt!

Eine skandalöse Entscheidung des Kreistages Potsdam-Mittelmark ist im Theaterdonner um den Sitz der Kreistagsverwaltung und die Höhe der Kreisumlage völlig untergegangen. Auf der Tagesordnung der 22. Sitzung des Kreistages am 06.12.2018 stand unter TOP 19 die Verabschiedung des Klimaschutzkonzeptes des Landkreises. Im Vorfeld hierzu fand u.a. am 20.03.2018 das 9. Kreisentwicklungsforum des Landkreises Potsdam-Mittelmark mit Schwerpunkt “Klimaschutz” statt. Eines der Ergebnisse aus dem Workshop “Land- und Forstwirtschaft” berichtete damals der stellv. Landrat, Herr Stein (CDU), war die Forderung „Keine Windkraftanlagen in Wäldern“. Diese Forderung

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Willkommen im Kleeblatt – Frau Bürgermeisterin Krüger

Die Borkwalder Bürgermeisterin, Frau Renate Krüger, wurde heute als viertes Ehrenmitglied des „Waldkleeblatt- Natürlich Zauche e.V.” aufgenommen.

Quelle: Andeas Trunschke

Quelle: Andreas Trunschke

Die Auszeichnung erhielt sie auf einstimmigen Vorstandbeschluss. Geehrt wird ihr Engagement für den Schutz unserer Wälder und Umwelt und ihre aktive Unterstützung der Vereinsarbeit. Damit steht sie nun in einer Reihe mit ihren Bürgermeisterkollegen/-innen, Herrn Bernhard Knuth (Spargelstadt Beelitz/UKB), Frau Manuela Saß (Werder/Havel/CDU) und Herrn Andreas Kreibich (Borkheide/SPD) – ein vierblättriges Kleeblatt. Frau Bürgermeisterin Renate Krüger (Die Linke) widerspiegelt auch die politische Vielfalt unserer Unterstützer. Auf der Ebene der Bürgermeister/-innen schließt sich nun der Kreis vom unabhängigen Wählerbündnis UKB, der CDU über die SPD bis zu Die Linke. Schön wäre es, wenn das auf Landesebene auch so wäre!