Archiv der Kategorie: Allgemein

Volksinitiative Artenvielfalt retten: Zwischenstand – Koalitionsvertrag – Weitermachen

Liebe Unterstützer*innen der Volksinitiative Artenvielfalt retten!

wie Viele von euch vielleicht den Medien entnommen haben: wir haben einen großartigen neuen Zwischenstand von 63.547 Unterschriften für die Artenvielfalt erreicht!

Wir nutzten unsere Aktion in Potsdam am 11. Oktober vor dem Regine-Hildebrandt-Haus, um dieses tolle Ergebnis bekannt zu geben, und machten damit Druck auf die

PolitikerInnen der SPD in der heißen Endphase der Koalitionsverhandlungen. Und auch unsere Kernforderungen haben wir auf grafisch schön gestalteten Schildern an die PolitikerInnen          gerichtet.

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Dramatischer Abwärtstrend bei den Feldvögeln hält an

Erfolgreicher Naturschutz in der Agrarlandschaft nur mit Richtungswechsel in der Gemeinsamen Agrarpolitik möglich

Die Bestandsrückgänge von Rebhuhn, Kiebitz, Feldlerche und vielen weiteren Vogelarten der Agrarlandschaft halten nicht nur an, sie haben sich in den letzten Jahren sogar weiter beschleunigt. https://pixabay.com/deDies geht aus der Analyse einer Fachgruppe der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) hervor, die am 22.Oktober 2019  veröffentlicht wurde. (Quelle: Pressedienst Nr. 183/19)

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5. Expertenforum der Deutschen Widtierstiftung (25.10.2019)

Das 5. Expertenforum der Deutschen Wildtierstiftung war heute (25.10.2019) wieder ein absolutes Highlight. Thema “Ökonomischer Nutzen von Natur- und Artenschutz”. Fazit: In unserer materiell orientierten / kapitalistischen Welt ist es wohl durchaus sinnvoll “Gratisleistungen” der Natur (wie CO2-Speicherung von Mooren und Wäldern, Blühstreifen … ) mit einem Wert zu versehen, um deren Nutzen darzustellen. Diskutiert wurden auch philosophische Fragen von Ethik und Ökonomie … und ganz praktische: Warum gibt es eine europäische Landwirtschaftspolitik, aber keine Forstpolitik? Die deutsche Wildtierstiftung gehört zu den wenigen Naturschutzorganisationen, die sich konsequent gegen Windkraftanlagen in Wäldern einsetzt.

Mit Ernst Paul Dörfler durch Fichtenwalde …

… wie angekündigt, ging es heute (21.09.2019) witzig, spritzig und sehr informativ von 13 bis 14.30 Uhr durch die Fichtenwalder Natur mit Ernst Paul Dörfler … 15 Neugierige waren dabei … und zum Schluss konnte Frau/Mann noch ein Exemplar des Bestsellers “Nestwärme” erwerben und signieren lassen … wir konnten viel über die Natur vor unserer Haustür erfahren …

Das sollte sich auch die Windindustrie zu eigen machen: FFH-Bericht: Konsequenter Naturschutz entscheidend für Zustand von Arten und Lebensräumen

Das Bundesamt für Naturschutz hat einen nationalen Bericht zum Zustand der Arten und Lebensräume in Deutschland veröffentlicht. Im eben (19.09.2019) erschienen Pressedienst Nr. 158/19 des BMU wird festgestellt: Der Zustand von vielen EU-weit geschützten Lebensräumen und Arten in Deutschland ist weiterhin kritisch. Dies geht aus dem Bericht zur Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Bericht) hervor, den Deutschland an die Europäische Kommission übermittelt hat. Der Bericht fasst die Entwicklung der Jahre 2013 bis 2018 zusammen. FFH-Arten und -Lebensräume sind demnach vor allem dort in einem günstigen Erhaltungszustand, wo der Mensch als Nutzer nicht oder nur begrenzt eingreift bzw. naturschutzkonform wirtschaftet. Landwirtschaftlich genutzte Lebensräume sind laut den Ergebnissen des Berichtes überwiegend in einem schlechten Zustand.

Von den 195 untersuchten Arten befinden sich 25 Prozent in einem günstigen Zustand, darunter befinden sich beispielsweise der Steinbock oder die Fledermausart „Braunes Langohr“. 33 Prozent der bewerteten Arten sind in einem schlechten Zustand, beispielsweise Amphibien wie der Laubfrosch oder höhere Pflanzen wie das Sumpf-Glanzkraut.

Bei den Lebensräumen sind 30 Prozent in einem günstigen Zustand, darunter der überwiegende Teil der Fels- und Schuttlebensräume und großflächig verbreitete Buchenwälder in der kontinentalen Region. In einem schlechten Zustand befinden sich insgesamt 37 Prozent der untersuchten Lebensräume, besonders Grünland- und Gewässer-Lebensräume. Hinsichtlich der Trends ergibt sich folgendes Bild:

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Podiumsdiskussion mit Landtagskandidat*en am 20.08.2019 im Beelitzer Deutschen Haus

Die BI NaturWald  im Waldkleeblatt hatte eingeladen – und alle kamen … ca. 150 Bürger*innen und für Bündnis90/Die Grünen Andreas Koska, für BVB/Freie Wähler Dr. Winfried Ludwig, für die CDU Anja Schmollack, für Die Linke Claudia Sprengel, für die FDP Tim Kehrwieder, für die SPD Günter Baaske und für die AfD Kai Laubach … soweit uns die Kandidat*en ihre Beiträge zur Verfügung gestellt haben, können Sie diese nachstehend nachlesen (sofern wir weitere Beiträge erhalten, veröffentlichen wir diese natürlich) … ebenso die Antworten auf schriftlich eingereichte Fragen – bitte nehmen Sie sich die Zeit, auch wenn die Beiträge recht umfangreich sind (wir haben in alphabetischer Reihenfolge der Nachnamen veröffentlicht):

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Viva la FiWa – am Tag der Vereine waren wir heute wieder (17.08.2019) dabei …

… unser Stand für Insektenhotels war stark belagert.

… ca. 10 Helfer*innen der BI Naturwald / unseres e.V. waren heute (17.08.2019) von 13 bis 18.30 Uhr am Vereinsstand aktiv. U.a. wurden vorgefretigte Insektenhotels aus Holz von Kindern bemalt. Auch gab es viele Informationen rund um den Wald. Neben uns, wie immer, alle anderen Fichtenwalder Vereine, von der FFW über den Schützenverein, die FiWa-Kids und, und und … Ein tolles Rahmenprogramm mit vielen Künstlern rundete das Ganze ab.

Unterstützung bekamen wir vom Blühstreifen Beelitz e.V. Danke an Fam. Pahl! Hier gab es u.a. “Samenbomben” zum selbstbauen … Lehm, Erde Samen = fertig. Nur einpflanzen muss man dass dann noch selbst. Ebenso war der NABU mit einem Informationsstand vertreten. Interessante Gespräche mit Besucher*innen rundeten das Ganze ab! Insgesamt ein gelungener Auftritt unseres e.V. auf dem dreitägigen traditionellen Fichtenwalder Sommerfest.

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DIE WELTWOCHE – Klimawandel für die Schule …

… unter diesem Titel veröffentlichte die Schweizer Weltwoche am 11. Juli 2019 ein lesenswertes Sonderheft mit Beiträgen vieler Autoren.

Mann/Frau/* mag ihn mögen oder nicht – Herr Kachelmann etwas sarkastisch in seinem Beitrag zum Inhalt des Sonderheftes:

Auf der anderen Seite sind die «Klimahyste­riker», wie sie von den «Klimaleugnern» ge­nannt werden. Sag mir, wo du stehst! Es gibt heute nur noch diese zwei Wahlmöglichkei­ten. Die einen, meist hässige alte Männer, de­ren Schulbesuch oft schon etwas länger zu­rückliegt und die gerne Schaubilder von Facebook­-Accounts der deutschen AfD mit vie­len Stellen nach dem Komma zeigen und daraus (fälschlicherweise) ablesen, dass es sowieso keinen Rugel spiele, was die Menschen so machen. Die anderen, meist hässige junge Menschen, deren Schulbesuch noch im Gang ist oder nicht allzu lang zurückliegt und den Nachteil hat, dass die naturwissenschaftlichen Fächer in Deutschland fast vollständig, anderswo zunehmend, entkernt werden, weil es an­strengt und besonders bildungsferne Länder es als Erfolg sehen, wenn möglichst viele Leute studieren, statt handwerkliche Berufe und an­dere Nichtstudienzweige als emanzipierte und gleichwertige Option zu stützen. Diese Menschen brauchen keine Schaubilder, aber das gottgleiche Gefühl, auf der richtigen Seite zu sein, weshalb man es mit Fakten nicht so genau nehmen muss. Beide Seiten haben eine äquidistante Posi­tion zur wissenschaftlichen Realität und mit­hin beide meist keine Ahnung von der Mate­rie, aber dies mit Stolz und Selbstbewusstsein.

Wie gesagt, man* muss Kachelmann nicht mögen und seine Meinung auch nicht teilen … dennoch ein lesenswertes Sonderheft von vielen Autoren … viele Erkenntnisse und viel Vergnügen bei der Lektüre …

Waldkleeblatt ist jetzt 6-blättrig

Sie haben es bestimmt in der Presse verfolgt. In den letzten Wochen zog die geplante Sprühaktion gegen “Kiefernschädlinge” im Landkreis Potsdam Mittelmark die Öffentlichkeit in den Bann. Mehr dazu z.B. hier … oder auch hier. Letztendlich stoppte das Oberverwaltungsgericht den Einsatz.

Vor diesem Hintergrund bildete sich die BI NaturWald (Fichtenwalde, Borkwalde, Borkheide), die seit gestern (19.06.2019) das sechste Blatt des Waldkleeblattes ist!

Forderungen:

In Zeiten dramatischen Insekten-Sterbens kann es nicht der richtige Weg sein, auch noch die Wälder großflächig mit Pestiziden zu vergiften. Wir müssen heute schon dafür sorgen, so wenig wie möglich Insektizide einzusetzen. Und für die Zukunft müssen wir Voraussetzungen schaffen, ganz auf Pestizide verzichten zu können!

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