Archiv des Autors: Herr Dr. Ludwig

Über Herr Dr. Ludwig

Dr. Winfried Ludwig Familienstand: verheiratet Kinder: zwei Kinder Tätigkeit: Leitender Angestellter der RECURA Unternehmensgruppe Wohnhaft in Fichtenwalde seit: 2006 Vorsitzender des "Waldkleeblatt - Natürlich Zauche e.V.": seit 2011 Stadtverordneter der Stadt Beelitz: seit 2014

Neuauslegung der Unterlagen zur Errichtung von 7 Windenergieanlagen (WEA) in der Gemarkung Ferch

Wie angekündigt, wurden die Antrags-Unterlagen zum beabsichtigten Bau von 7 WEA in der Gemarkung Ferch neu ausgelegt. Die Unterlagen finden Sie hier. Bisher bereits abgegebene Einwendungen behalten ihre Gültigkeit. Falls Sie sich aber noch nicht beteiligt haben sollten – hier finden Sie eine Mustereinwendung. Bitte senden Sie diese Einwendung bis spätestens 25.07.2020 per Scan an mich: kontakt@waldkleeblatt.de. Wir übergeben diese dann dem Landesamt für Umwelt.

Retten wir unsere Wälder vor Industrieanlagen. Ihr Dr. Winfried Ludwig

Pressemitteilung zur Übergabe von Einwendungen im Antragsverfahren für sieben Windenergieanlagen in der Gemarkung Ferch / DANKE Waldkleeblattland!

Am 11.05.2020 haben Vertreter/-innen unseres Vereins dem ersten Beigeordneten der Stadt Werder (Havel), Herrn Christian Große, und dem Landesamt für Umwelt (Potsdam) Einwendungen zum Antragsverfahren über die geplante Errichtung von sieben Windenergieanlagen (WEA) in der Gemarkung Ferch übergeben.

Insgesamt beteiligten sich 1.410 Bürger/-innen aus dem „Waldkleeblattland“!

Wir als anerkannter Umweltverein werden uns ebenfalls mit Einwendungen den Klageweg offenhalten.

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Schmierereien / Drohungen / Vandalismus in Fichtenwalde

Wie bekannt, informieren wir derzeit die Einwohner/-innen von Fichtenwalde, Glindow/Bliesendorf und anderer Orte mit einer Flyeraktion über die geplante Errichtung von sieben Windkraftanlagen im Wald zwischen Ferch und Klaistow.
Diesen Hintergrund nutzen offensichtlich Widersacher aus. Es wurden in der gestrigen Nacht (vom 26. zum 27.04.2020) in Fichtenwalde u.a. Banner beschädigt und beschmiert.
Vergleichbares gab es in unserem Ort noch nie. Die Schmierereien enthalten Sprüche und Drohungen, wie (wörtliche Zitate!): „Ihr Sterbt eh Bald.” “Scheiß Verein.”

„Ihr habt nur noch ein paar Jahre“, „Wer das Glaubt ist auch kleine Kinder“, „Wer eh nur noch ein paar Jahre hat Sollte einfach leise sein“. Mehr dazu auch auf unserer Homepage unter diesem Link.
Der oder die Täter verstecken sich dabei hinter „Kindern aus Fichtenwalde“.  
Statt ein offenes Gespräch zu suchen, wie es bei Meinungsverschiedenheiten üblich ist, wird hier in die Anonymität abgetaucht.
Viele Fichtenwalder/-innen haben sich spontan solidarisch mit Waldkleeblatt gezeigt und den Vandalismus verurteilt.
Eine Anzeige bei der Polizei wurde erstattet.

Widerrechtliche Baumfällungen auf dem Quartiergelände in Beelitz-Heilstätten / Pressemitteilung der Bürgerinitiative Naturwald

Wer in letzter Zeit in Beelitz Heilstätten spazieren ging oder mit dem Fahrrad unterwegs war, hörte unweigerlich Motorsägen bei der Arbeit.

Nun liegen der BI Naturwald Fotos von riesigen Baumstümpfen u.a. von Jahrhunderte alten Buchen und Eichen und riesige Haufen von schon gezogenen Wurzelriesen vor. Nach eigenen Recherchen wurde schnell klar, dass diese Baumfällungen wiederrechtlich erfolgten, denn die Stadtverordnetenversammlung von Beelitz hat den Bebauungsplan für das neue Wohn-Quartier am Bahnhof Beelitz Heilstätten noch nicht verabschiedet. Eine Nachfrage beim Landesbetrieb Forst Brandenburg ergab, dass diese Baumfällungen tatsächlich unerlaubt erfolgten und daher noch in der Woche vor Ostern als Ordnungswidrigkeit angezeigt wurden.

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UNSER WALD UND WIR IN GEFAHR!

Wie hier bereits berichtet, ist die Errichtung von 7 Windkraftanlagen im Gebiet zwischen Busendorf, Kanin, Klaistow, Fichtenwalde, Ferch, Glindow und Bliesendorf geplant. Wieder mitten im Wald. Unterstützen Sie uns mit Einwendungen – laden Sie hier ein Muster hoch, füllen Sie es aus und senden Sie es bis zum 04.05.2020 an kontakt@waldkleeblatt.de – oder lesen Sie unten weiter und geben Sie dann Ihre Einwendung ab …

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Appell an die Vernunft / offener Brief an Ministerpräsidenten

Die 120 Bürgerinitiativen unter dem Dach der Volksinitiative „Rettet Brandenburg“ fordern in einem offenen Brief die Bundesregierung und alle Ministerpräsidenten mitwirkend auf, unverzüglich die Bürger und die Industrie von unnötigen Abgaben, wie Stromsteuer und Sektsteuer (eingeführt zur Finanzierung der kaiserlichen Flotte), zu entlasten,

die Förder-und Subventionspolitik für Industrie und Forschung zu korrigieren, keinen weiteren langfristigen Bestandsschutz für die Einspeise-Vergütung, z.B. für Windkraftanlagen u.a., zu schaffen, die Landwirtschaft zu unterstützen mit dem Ziel, die Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln aus eigenem Aufkommen zu sichern, die Angleichung der Lebensbedingungen von Stadt und Land auch auf die medizinische Versorgung der Landbevölkerung zu beziehen … den gesamten Wortlaut finden Sie nachstehend:

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Anerkennung der Klimaschutzleistung von Wald, Wiesen und Äcker – das regelt die EU-Verordnung LULUCF

Dass Wälder CO2 abbauen, ist bekannt. In der Öffentlichkeit wird diese Leistung hauptsächlich den tropischen Urwäldern zugeschrieben. Die borealen und die Wälder der gemäßigten Zonen können zwar nicht so schnell CO2 aufnehmen, dafür zersetzen Pilze, Insekten und andere Tiere die pflanzliche Biomasse auch wesentlich langsamer, sodass wenig CO2 in die Luft abgegeben wird und die Böden als wertvolle CO2-Senken dienen. In der Klimakonferenz von Katowice 2018 wurde auch die CO2-Speicherung der Nutzwälder durch Entnahme von Bäumen für  langfristig genutztes Bau- und Möbelholz anerkannt. Die Klimaschutzwirkung der Nutzwälder ist nicht schlechter als die der Urwälder. Bei der Artenvielfalt gibt es Unterschiede. Hier darf kein Gegensatz entstehen. Der CO2-Abbau der Wälder liegt in Deutschland bei 14 Prozent aller CO2-Emissionen. Die Erneuerbaren Energien vermeiden 3,5 Prozent.

2021 tritt die EU-Verordnung LULUCF für Wald, Äcker und Wiesen, 2026 für Moore in Kraft. Wie erfolgt die Berechnung? Wem der Aufdruck „CO2 neutral“ auf Dieselbussen im Kreis Potsdam-Mittelmark aufgefallen ist, der wundert sich vielleicht. Es gibt einen Zertifikatehandel. CO2-intensive Firmen haben Zertifikate erhalten, die sie verkaufen können, wenn sie CO2-ärmer produzieren. Um den CO2-Ausstoß zu verringern, werden die Zertifikate jährlich verknappt. Ab 2021 soll die Klimaschutzleistung durch den Landsektor einberechnet werden. Das leuchtet ein, ist aber in der Praxis kompliziert.   

Weiterführendes finden Sie unter https://www.bmu.de/pressemitteilung/eu-schafft-klarheit-bei-klimaschutz-durch-waelder-und-boeden/ und hier https://ec.europa.eu/clima/policies/forests/lulucf_sv?2nd-language=de

https://www.bmu.de/pressemitteilung/eu-schafft-klarheit-bei-klimaschutz-durch-waelder-und-boeden/
https://ec.europa.eu/clima/policies/forests/lulucf_sv?2nd-language=de

Fichtenwalde bald von Windenergieanlagen (WEA) umstellt? Und wieder mitten im Wald geplant!

Was bisher eher wie ein schlechter Witz klang, soll nach dem Willen von NOTOS und der Gemeinde Schwielowsee Wirklichkeit werden. Beide planen die Errichtung von sieben Windenergieanlagen (WEA) nördlich des Beelitzer Ortsteils Fichtenwalde im Umfeld der Autobahnabfahrt Klaistow. Die WEA des Typs Vestas V150 mit einer Leistung von 5,6 MW, einer Nabenhöhe von 166 m, einem Rotordurchmesser von 150 m sind insgesamt 244 m hoch. Das entsprechende Verfahren läuft unter der Registriernummer 041.00.00/18 beim Landesamt für Umwelt.

Wie immer kommen die Gutachten der Windindustrie zu dem Schluss, dass alles im „grünen“ Bereich ist. Die geplanten WEA sind keine 1.000 Meter von den Klaistower bzw. Fichtenwalder „Splittersiedlungen“ am Fercher Waldweg, Fasanenring und der Glindower Straße (gegenüber dem Spargelhof Klaistow) entfernt. Bis zur Fichtenwalder Heinrich-Heine-Str., Uhlandstr. und dem Steinweg sind es vielleicht 1.500 bis 2.000 Meter. Das würde dann den WEA-Ring um Fichtenwalde im Norden abrunden. Im Fichtenwalder Süden ist ja bekanntlich die Errichtung ebenfalls von sieben WEA durch NOTUS und 12 durch juwi geplant. Alle drei Standorte übrigens mitten im Wald. Damit würde die geplante Zerstörung von Wald durch Errichtung von Industrieanlagen fortgesetzt.

Die Bekanntmachung des Verfahrens können Sie hier einsehen. Unterlagen, wie die Umweltverträglichkeitsprüfung, finden Sie hier.

Übrigens – der Werderaner Ortsteile Glindow und Bliesendorf sind ebenso betroffen!

Wir werden uns in den Genehmigungsprozess einmischen. Bis einschließlich zum 14.05.2020 können Einwendungen gegen das neue Vorhaben erhoben werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden.