Archiv der Kategorie: Waldkleeblatt

Wir unterstützen Rheinsberg gegen geplante Windräder

Am Dienstag, 03.07.2018, vertraten Frau Plarre und der Unterzeichner “Waldkleeblatt” bei einer Anhörung zu geplanten Windkraftanlagen in der Nähe des idyllischen Rheinsberg.  Wie bereits früher berichtet, unterstütz unser Verein im Rahmen seiner Möglichkeiten Bürgerinitiativen im Land Brandenburg.
Im Vorfeld informierte die Berliner Morgenpost ausführlich: “Der Streit schwelt seit Jahren, jetzt nimmt er an Fahrt auf. Im Flecken Zechlin bei Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) sollen neue Windräder gebaut werden, mehr als 20 sind beantragt, 210 Meter hoch sollen sie in den Himmel ragen und erneuerbare Energie erzeugen. Doch das trifft auf Widerstand. „Wenn sie uns die Windräder hier hinstellen, dann sind wir kein staatlich anerkannter Erholungsort mehr“, sagt Björn Plazikowski. Der CDU-Stadtverordnete von Rheinsberg kämpft verbissen gegen den geplanten Windpark. „Die Zerschlagen uns komplett die Natur“, sagt Plazikowski. Genau da, wo jedes Jahr etwa 100 Singschwäne überwintern, sollen die neuen Windräder gebaut werden, klagt er. Auch zwei Horste des geschützten Rotmilans befinden sich in der Nähe. Unterstützung erhalten Plazikowski und seine Mitstreiter jetzt von fünf Ärzten aus der Region. Sie haben einen Brief an Brandenburgs Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) geschrieben, um auf die Gesundheitsrisiken von Windrädern in der Nähe von Wohngebieten hinzuweisen. „Es kann doch nicht sein, dass das Landesumweltamt prüft, ob Tiere, die Natur oder die Naturlandschaft von Windrädern beeinträchtigt werden“, empört sich die Allgemeinmedizinerin Silke Klauß. „Aber niemand fragt, was es mit den Menschen macht.“
Den Inhalt der Anhörung gibt ein Artikel der MAZ vom 04.07.2018 gut wieder – informieren Sie sich hier.

Öffentliche Vorstandssitzung am Mittwoch, 13.06.2018 / 18 Uhr / Restaurant Landmahl Beelitz

13. Juni 2018
18:00bis21:00

Am Mittwoch, 13.06.2018 findet ab 18 Uhr (!!!) in der Gaststätte http://landmahl-restaurant.de/ in Beelitz https://www.google.com/maps/place/Restaurant+Landmahl/@52.23802,12.96219,15z/data=!4m5!3m4!1s0x0:0xb6c8600bdb9b570c!8m2!3d52.23802!4d12.96219 die nächste öffentliche Vorstandssitzung statt. Gäste sind herzlich willkommen!

 

Brandenburg braucht Tegel

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, “Brandenburg braucht Tegel” – unter diesem Motto sammelt bis Juni 2018 eine von der FDP ins Leben gerufene Volksinitiative Unterschriften für den Weiterbetrieb des Flughafens Tegel. Nachdem bereits 2017 eine analoge Initiative in Berlin erfolgreich war, soll dies nun im Bundesland Brandenburg wiederholt werden. Auch das “Waldkleeblattland” würde von einem Erfolg profitieren. Nach der derzeitigen Planung des BER finden die Starts bzw. Landungen komplett über uns statt. S. dazu ausführliche Infos auf unsere Homepage. Die “Offenhaltung” Tegels hätte zumindest den Vorteil, die Belastungen zu teilen und in Schönefeld nicht noch eine dritte Start- und Landebahn zu bauen. Dass der BER (außer der blamablen “Baufortschritte”) eine Investitionsruine ist, am falschen Standort gebaut wird und viel zu klein ist, hat sich längst rumgesprochen … Informieren Sie sich hier ausführlich … und laden Sie hier Unterschriftslisten herunter … BITTE BETEILIGEN SIE SICH!

Warum in die Ferne schweifen … 8 % der der Treibhausgase verursachen Touristen

Schon der alte Goethe wusste es: “Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?  Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen. Denn das Glück ist immer da.” (Goethe, “Erinnerung”) … und er reiste dennoch gern. So wie wir. Nur zu Goethes Zeiten war Reisen kaum mit Umweltverschmutzung verbunden. Das ist heute leider ganz anders. Ca. 8 % der der Treibhausgase verursachen Touristen. Nicht dass wir uns falsch verstehen, natürlich soll Mann/Frau reisen … aber müssen es immer die Fidschi-Inseln sein? Lesen Sie in den PNN-Artikel über die Auswirkungen des “Massen”-Tourismus …

Die weißen Riesen kommen / MAZ vom 13.04.2018

In einer bemerkenswerten Artikelserie hat sich die MAZ am Freitag, 13.04.2018, mit Windrädern im Bundesland Brandenburg beschäftigt. Zunächst mit dem Ist-Stand: “2017 kamen 171 neue Windenergieanlagen hinzu, die eine Leistung von 550 Megawatt hatten. Das ist der höchste Wert der vergangenen Jahre, wie Jan-Hinrich Glahr, Chef des Brandenburger Windenergieverbands am Donnerstag sagte. Damit gibt es im Land nun insgesamt 3734 Anlagen mit einer Leistung von zusammen fast 6800 Megawatt.” Dann durchaus bemerkenswert mit einem Interview mit dem Windrad-Kritiker, Prof. Weimann von der Uni Magdeburg, der sagt, “die Bewegung wird diffamiert”: ” Die Wut über riesige Windparks wächst. Auch in Brandenburg nimmt der Widerstand zu. Doch die Gegner großer Windräder werden von der Politik nicht gehört und ernst genommen. Im MAZ-Interview sagt Umweltökonomik-Professor Joachim Weimann, warum das so ist und warum es falsch ist. Und schließlich wird in einem zweiseitigen Artikel (auf Seite 2 und 3) unter dem Titel “Die weißen Riesen kommen” u.a. zum dem Widerstand gegen die “Verspargelung” berichtet … mit Fokus auf Beelitz und die Nauener Platte … auch ein Investor sieht die Windräder nur als Übergangstechnologie. Und als Abschluss: … aus dem Gegenwind (ist) ein Sturm geworden. Der Regierung ist die Gefahr nicht entgangen. Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) regte kürzlich an, die Orte sollten mehr von den Wind-Erträgen haben. Nach dem Motto: Wenn’s schon hässlich ist, soll es wenigstens Schmerzensgeld geben.” Das ist aus unserer Sicht natürlich keine Lösung! Lesen Sie hier weiter.

Kreisentwicklungsforum fordert keine Windkraftanlagen in den Wäldern von Potsdam-Mittelmark!

Liebe Mitstreiter/-innen, heute fand das 9. Kreisentwicklungsforum des Landkreises Potsdam-Mittelmark statt. Unter der Moderation   der „Wetterfee“ des RBB, Frau Finck, diskutierten über 100 Teilnehmer/-innen (darunter 7 Waldkleeblätter). Übergeordnetes Thema der sieben Workshops war „Wie gestalten wir die Zukunft“ mit besonderem Schwerpunkt auf Klimaschutz. Um es vorweg zu nehmen: der stellv. Landrat, Herr Stein konnte aus dem Workshop “Land- und Forstwirtschaft” berichten, dass die Forderung „Keine Windkraftanlagen in Wäldern“ eines der Diskussionsergebnisse war und als Forderung an die Landes- und Bundesregierung gestellt wird. Prof. Stock vom PIK (Regionalstrategien) hielt einen Impulsvortrag – er hat das Übersenden der Datei zugesagt – also wahrscheinlich demnächst auf unserer Homepage. Seine Forderung: „Statt rauchender Schornsteine brauchen wir rauchende Köpfe!“. Insgesamt standen die Workshops „Kreiseigene Liegenschaften“, „Gemeinden und Städte“, „Mobilität/Verkehr, Energieerzeugung und -verteilung/Erneuerbare Energien“, „Gewerbe, Industrie und Handel“, „Land- und Forstwirtschaft“ sowie „Private Haushalte“ auf dem Programm. Hier können nur einige Schwerpunkte stichpunktartig aufgezählt werden: ÖPNV/Taktoptimierung; Radwegenetz; Vermarktung regionaler Produkte; Digitalisierung; Beratung „nachhaltiges Bauen“;  Konsum und Verpackungs“müll“ (Plastik); Tauschringe für Konsumgüter und Werkzeuge; Blühstreifen/Wiesen/Humusbildung/Bodenerosion/Wasserregulierung … all dies soll in einem Klimaschutzkonzept des Landkreises münden. Auch wenn vielleicht nicht Alles Realität wird – wie sagte Frau Finck so schön: „Groß denken, klein werden kann man immer noch.“

Sie erinnern sich an den Spruch “Bleiben Sie neugierig” … ich möchte Sie bitten “Bleiben Sie kritisch”

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe Leserinnen und Leser, Sie erinnern sich vielleicht an den Spruch “Bleiben Sie neugierig” … falls nicht, können Sie ja mal hier nachlesen. Das ist aber nicht das Thema, sondern in Abwandlung dieses Spruches “Bleiben Sie kritisch”. Neben der Regierungsbildung, die hier kein Thema ist, gibt es ja derzeit zwei “Aufreger”. Die Dieselautos und den Dauerbrenner “Energiewende”. Zur Rechtfertigung von Dieselkraftfahrzeugen (und den Versäumnissen der deutschen Autoindustrie!!!) wird ja gern das Argument herangezogen … ABER die Anderen sind ja noch viel schlimmer … z.B. Kreuzfahrtschiffe = ja = ABER … “Seeschiffe sind Dreckschleudern, Kreuzfahrten eine Pest für die besuchten Städte. Gerne wird diese Behauptung mit einem Vergleich garniert: Die 15 größten Schiffe machen mehr Dreck als alle Autos der Welt zusammen. Das klingt spektakulär, aber stimmt es auch?” … fragte die ZEIT ONLINE bereits am 30.08.2017 und kam u.a. zu dem Schluss: “Das ist genauso falsch wie die These, die der Nabu aus den eigenen Zahlen ableitet. Für das Vergleichsjahr 2012 geht es dort nämlich gar nicht um “Schadstoffe auf gleicher Strecke”, sondern um “Schadstoffe pro Tag”. Weiterlesen

Wählen Sie Waldkleeblatt bei dem Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, wir haben uns bei dem Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit beworben. SIE können uns unterstützen, indem SIE uns hier wählen/nominieren. Einen Vorschlag/Ausfüllhilfe zur Nominierung finden Sie hier. Bitte machen Sie mit!

 

Frau Dr. Ludwig (MdL/CDU) auf Bürgerforum in Bliesendorf am 02.02.2018

Wie angekündigt, stellte sich Frau Dr. Saskia Ludwig am 02.02.2018 den Fragen auf einem gut besuchten Bürgerforum in Bliesendorf. Im Mittelpunkt stand natürlich die Energiepolitik und die geplante Errichtung von Windrädern im “Waldkleeblatt-Land”. Aber auch übergreifende Themen, wie die Glaubwürdigkeit von Politikern auf den unterschiedlichen Vertretungsebenen, der Klimawandel und die Verkehrspolitik kamen zur Sprache. Dr. Ludwig bestritt die ca. zweistündige Veranstaltung wie immer sehr engagiert und emotional. Als einziges Mitglied des Bundesvorstandes der CDU stimmte sie bereits 2011 gegen Windräder im Wald – seit dieser Zeit steht sie auch an unserer Seite.  Sie brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass die sich abzeichnende “große” Koalition auch aus den Einsprüchen und Widerständen von Bürgerinitiativen, wie wir es sind, gelernt hat. Diplomatisch verklausuliert kann man das den vorliegenden Papieren der Verhandlungen entnehmen. Z.B. ist kein Termin für einen Kohleausstieg fixiert, wird von einer “soliden, sicheren und bezahlbaren Energiewende” im europäischen Kontext gesprochen und ein marktorientierter (!) Ausbau der erneuerbaren Energien bei Sicherung durch Speichertechnologie und Energieversorgungsleitungen betont … das lässt auf ein vorsichtiges Umsteuern hoffen … Besprochen wurden auch gemeinsame Aktivitäten in der kommenden Zeit.