Archiv der Kategorie: Landespolitik Brandenburg

Dreihundertfach: “Keine Windkraftanlagen im Wald der Reesdorfer Heide (Beelitz)”

Dreihundert Teilnehmerinnen versammelten sich heute 14 Uhr (Samstag, 10.11.2018) in der Reesdorfer Heide (Spargelstadt Beelitz / OT Reesdorf). Sie einte das Ziel, die Vernichtung des Waldes der Reesdorfer Heide durch die Errichtung von Industrie(Windkraft-)anlagen zu verhindern. Den KLIMAWALD gilt es zu bewahren, das betonten alle Rednerinnen und Redner … von der Werderaner Bürgermeisterin Frau Saß, über den Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt des Brandenburger Landtages, Herrn Sven Schröder, bis hin zur Wehrführerin von Borkheide, Frau Zibulski und den Fichtenwalder Ortsvorsteher, Herrn Dr. Köhn u.a. Echter Überraschungsgast war Herr Kruschat, Geschäftsführer des Brandenburger BUND. Mögen wir auch die Energiewende unterschiedlich bewerten, so tritt aber auch der BUND gegen die Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern ein! Das gemeinsame Anbringen von Trauerschleifen an den Waldbäumen umrahmte die Veranstaltung. Schade (oder bezeichnend), dass bis auf Herrn Schröder alle anderen eingeladenen VertrerInnen der Fraktionen des Brandenburger Landtages und der gewählte Direktkandidat unseres Wahlkreises im Landtag, Herr Baaske (SPD), fehlten.  Hier auch erste Pressestimmen von der MAZ und Zauche 365. Weiterlesen

Volksinitiative „Strassenausbaubeiträge abschaffen!“ der BVB/Freie Wähler Brandenburg wird unterstützt von Waldkleeblatt

Besser, als der rbb kann man es nicht zusammenfassen (Sendung: Antenne Brandenburg, 23.10.2018, 8:30 Uhr): “Die Freien Wähler haben am Dienstag (23.10.2018 – Anm. der Unterzeichner) eine Volksinitiative gestartet, um Hausbesitzern in Brandenburg von Kosten für den Straßenausbau zu befreien. Straßen seien Güter der Allgemeinheit und müssten deshalb auch von der Allgemeinheit finanziert werden, sagte der Landtagsabgeordnete Péter Vida von den Freien Wählern … Die Freien Wähler in Brandenburg übernehmen damit ein Erfolgsthema der bayrischen Freien Wähler: Der dortige Landesverband hatte kurz vor Weihnachten 2017 eine Unterschriftensammlung zur Abschaffung der kurz “Strabs” genannten Beiträge gestartet. In Bayern sammelte die Partei, die vor allem auf dem Land in Bayern viele Bürgermeister stellt, zusammen mit Bündnispartnern 340.000 Unterschriften. Die bayrische CSU-geführte Landesregierung geriet dadurch so unter Druck, dass sie nachgab – im Juni beschloss der Landtag, die Beiträge abzuschaffen. (Hervorhebungen der Unterzeichner) … hier finden Sie die Unterschriftslisten und weitere Informationen. Weiterlesen

Protestveranstaltung am Samstag, 10.11.2018 / 14 Uhr in Reesdorf (OT der Spargelstadt Beelitz) / verlängerte Kaniner Straße / Keine Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern!

10. November 2018
14:00bis15:30

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, hiermit rufen wir Sie auf, an der Protestveranstaltung am Samstag, 10.11.2018 / 14 Uhr in Reesdorf (OT der Spargelstadt Beelitz) / Kaniner Straße in Richtung Autobahnunterführung teilzunehmen. Es wird allerdrings aufgrund der immer noch hohen Waldbrandgefahr dringend darum gebeten, in der Ortslage (Friedhof) zu parken – dann noch ca. 400 m Fussweg zu gehen. Außerdem besteht striktes Rauchverbot. Die Veranstaltung steht unter dem Thema “Keine Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern”. Wir protestieren vor dem Hintergrund der Anordnung des sofortigen Vollzugs der Errichtung von 12 Windkraftanlagen im Wald der Reesdorfer Heide auf dem Gebiet der Spargelstadt Beelitz statt. Näheres dazu finden Sie hier. Zur Teilnahme angefragt sind u.a. die energiepolitischen Sprecher/-innen der Landtagsfraktionen, Herr Landrat Blasig, die Bürgermeister/-innen der Spargelstadt Beelitz, von Kloster Lehnin und von Werder/Havel. Es geht um Ihre Lebensqualität und Ihre Gesundheit sowie den Erhalt unserer Wälder! Nehmen Sie teil. Die Anfahrt mit dem PKW entnehmen Sie bitte diesem Link. 

 

Dienstag, 30.10.2018 / BI Fichtenwalde / 18:30 Uhr / Hans-Grade-Haus

30. Oktober 2018
18:30bis20:00

Wie berichtet, wurde der Firma juwi die Genehmigung erteilt, sofort mit dem Bau von Windkraftanlagen südlich der Eisenbahnlinie Berlin – Dessau mitten im Wald zu beginnen. Das gilt es zu verhindern. Hierzu planen wir eine Demo am 10.11.2018. Um diese Demo vorzubereiten, trifft sich die BI am Dienstag, 30.10.2018 / 18:30 Uhr im Hans-Grade-Haus (Am Markt / über Nahkauf). Ich bitte Sie um rege Teilnahme – Ideen sind gefragt. Ihr Dr. Winfried Ludwig

Vor wem haben Sie Angst, Herr Bürgermeister Knape? BI´s in TB nicht erwünscht!

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, mit einer etwas undurchsichtigen “Einladung” (kein Kopfbogen aber mit der Unterschrift “Ihr Bürgermeister Michael Knape”) hatte der Treuenbrietzener Bürgermeister zu einer heutigen Veranstaltung unter dem Titel “Fakten erfahren, Bedenken äußern, Zukunft gestalten” (11.10.2018 / 17:30 Uhr) in die Kirche Lühsdorf eingeladen. Neben der Stadt Treuenbrietzen trat als weiterer Gastgeber das “Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE)” auf. Tatsächlich vor Ort waren aber mindestens 10 bis 15 Vertreter/-innen der Firma Energiequelle und der Firma UKA – also eine Wind-Lobbyfirma und zwei Windparkentwickler/-betreiber.  Die Einladung lies schon vermuten, man wolle unter sich die Bürger “überzeugen” – aber auch nicht alle Betroffenen, sondern nur einen kleinen Kreis. Im konkreten Fall geht es um die Errichtung eines / odere mehrer Windparks durch die vorgenannten Firmen auf dem Gelände der Stadt Treuenbrietzen, der Gemeinde Nuthe-Urstomtal und der Stadt Beelitz (= WEG 26/26a der Regionalplanung Havelland/Fläming). Naturschutzverbände waren nicht eingeladen – und wie sich herausstellen sollte, auch nicht erwünscht. Im Vorfeld der Veranstaltung hatte unser e.V. eine Versammlung angemeldet. Diese verlief als friedliches Dialogforum Weiterlesen

Waldbrandbilanz 2018 – erschreckend … und dennoch sollen Windkraftanlagen in Wälder gestellt werden!

“Der diesjährige Sommer wird mit bislang 471 Waldbränden vielen im Gedächtnis bleiben. Nur Anfang der Neunzigerjahre und in den Jahren 2003 und 2005 mussten Brandenburgs Wälder, bezogen auf die Zahl der registrierten Fälle, mehr Brände aushalten. Aber: Die Schadensfläche mit einer Größe von 1.630 Hektar ist seit 1990 absolute negative Spitze. Besonders betroffen von der Trockenheit und den Bränden waren der Süden Brandenburgs und Potsdam-Mittelmark.” Quelle: Presseinformation des Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg vom 11.10.2018, die Sie hier komplett nachlesen können.

BRANDENBURG – es könnte so einfach sein!

Unter dem Titel “BRANDENBURG. Es kann so einfach sein.” hat die Landesregierung Ende Februar 2018 eine Imagekampagne für unser Bundesland gestartet. Der Slogan war von Anfang an umstritten … nun haben findige Mitstreiter/-innen aus der Prignitz das Thema in vier Motiv-Bildern übernommen und heute (26.09.2018) der Presse und Interessierten vorgestellt. Lesen Sie ausführlich dazu auch im Tagesspiegel vom 27.09.2018.  Weiterlesen

Themenabend: „Vom ersten Schock zum überlegten Handeln” / Montag, 08. Oktober 19:30 Uhr im Hans-Grade-Haus, Am Markt 1

8. Oktober 2018
19:30bis22:00

Gesprächspartner: Jens Heinze; Kreisbrandmeister / Sebastian Klamt; Stellvertretender Stadtwehrführer / Moderation: Axel Werner / Rückblicke unde Informationen zum Waldbrand bei Fichtenwalde im Juli und zur bleibenden Gefahr; Austausch und Diskussion zur weiteren Lebensgestaltung und zur Absicherung von Fichtenwalde

Petition: Freiwillige Feuerwehren und freiwilligen Katastrophenschutz stärken / Zeichnen Sie mit!

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, mit einer Petition unter dem Titel “Freiwillige Feuerwehren und freiwilligen Katastrophenschutz stärken” wenden sich Fichtenwalder Bürger/-innen an die Landesregierung. BITTE UNTERSTÜTZEN SIE DIESES ANLIEGEN! In der Petition heißt es: “Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie wichtig für uns alle das ehrenamtliche Engagement bei Freiwilligen Feuerwehren und im Katastrophenschutz ist. Um das Ehrenamt zu würdigen und die Freiwilligkeit zu stärken fordern wir die Landesregierung auf: 1. Die Forderung des Landesfeuerwehrverbandes zur Gewährung von Treueprämien ist zu erfüllen. Das bedeutet, für den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr ist nach zehn Dienstjahren eine Treueprämie in Höhe von 1.000 €, nach zwanzig von 2.000 €, nach dreißig Dienstjahren von 3.000 €, nach vierzig Dienstjahren von 4.000 € und nach fünfzig Dienstjahren von 5.000 € zu zahlen. 2. Der Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr ist gesondert bei der Berechnung der Altersrente zu beachten. Die Landesregierung wird beauftragt, spätestens im Jahr 2019 eine entsprechende Gesetzesinitiative auf Bundesebene (in den Bundesrat) einzubringen. Falls dieses Anliegen scheitert, ist 2020 eine Regelung für das Bundesland Brandenburg zu treffen. 3. Für langjährige Dienste im freiwilligen Katastrophenschutz (vom Technischen Hilfswerk, dem DRK etc. bis zur Notfallseelsorge) werden vergleichbare Regelungen umgesetzt.” Den gesamten Wortlaut finden Sie hier. Und über diesen Link können Sie die Petition direkt (und ohne Registrierung) zeichnen. Bitte unterstützen Sie uns. Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Waldbrand bei Fichtenwalde – wann handelt endlich die Politik und erklärt ein Moratorium, keine Windkraftanlagen in Wäldern zu errichten!

Liebe Leserinnen und Leser, als ich am Freitag, dem 27.07.2018, den hier nachzulesenden Brief an Minister Vogelsänger schrieb, stand ich noch im Eindruck des Waldbrandes, der meinen Wohnort bedrohte. Dass es erst am Sonntag, dem 29.08.2018 “Entwarnung” gab, war nicht abzusehen. Auch war es Zufall, dass am 25.07.2018 Bundestagsabgeordnete der CDU und die FDP einen Stopp der Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern forderten. Und was tut unsere Landesregierung? NICHTS! Oder wie soll die Antwort vom 08.08.2018 auf mein Schreiben an den Minister verstanden werden, in der es lautet: “Die Möglichkeit der Errichtung von Windkraftanlagen im Wald wird von Beginn an kontrovers und zum Teil emotional diskutiert … Ob und zu welchem Zeitpunkt die Landesregierung den bisher eingeschlagenen Weg verändert, ist hier nicht bekannt.D.h., die Landesregierung macht weiter, als wäre nichts geschehen … ach nein, sie verlagert das Problem auf die Regionalplanung. Wie lange noch?