Archiv der Kategorie: Nachrichten

Stellungnahme Waldkleeblatt zum Entwurf der Brandenburger Wolfs-VO

Bereits im Juni 2017 hatten wir uns mit einer Stellungnahme zur Brandenburger Wolfsverordnung zu Wort gemeldet. Vor Kurzem fand eine abschließende Anhörung der Umwelt- und anderer Verbände zum überarbeiteten Entwurf der Brandenburgischen Wolfsverordnung statt. Hier haben uns wieder Eva Bogda und Dr. Hans-Joachim Müller kompetent vertreten. Im Ergebnis dieser Anhörung nun unser abschließender Standpunkt: “Wir möchten nochmals daran erinnern, dass der Wolf erst der Beginn der Rückkehr von ehemals ausgerotteten freilebenden Großtieren sein sollte und dies nach EU-Recht gewollt ist. „Unglückliche“ Panik-Reaktionen, wie kürzlich der unnötige Abschuss eines Wisents am 13.09.2017 im Grenzgebiet zu Polen sollten von vorn herein ausgeschlossen sein.” Insofern können wir nur unseren bereits mit Schreiben vom 20.06.2017 geäußerter Standpunkt bekräftigen, dass wir die BbgWolfV ablehnen. Warum, das können Sie hier nachlesen. Weiterlesen

Alle geplanten WKA im Bundesland Brandenburg müssen dem neuen Lärmschutz entsprechen

In ihrer heutigen (04.12.2017) Ausgabe berichtet die MAZ, dass alle derzeit 748 geplanten (beantragten, aber noch nicht gebauten) Windkraftanlagen (WKA) in Brandenburg nach den neuen, “schärferen” Schallschutzrichtlinien neu (!!) bewertet werden müssen. Dazu gehören natürlich auch die im “Waldkleeblattland” genehmigten WKA südlich von Fichtenwalde bzw. in der Nähe von Luehsdorf/Kemnitz. Wir gehen davon aus, dass damit zumindest die Abstände zwischen WKA und Wohnbebauung vergrößert werden müssen – ggf. fallen damit auch geplante Anlagen weg. Den MAZ Artikel finden Sie hier. Wir hatten ach schon früher zu den neuen Regelungen der Schallmessung hier berichtet.

Infostand bei “Mutti” / Wahlkampfauftritt Frau Dr. Merkel am 29.08.2017 in der Stadt Brandenburg a.d.Havel

Anlässlich des Wahlkampfauftrittes von Frau Dr. Merkel in der Stadt Brandenburg haben die VI Rettet Brandenburg und unser e.V. gestern ab 15 Uhr einen Infostand veranstaltet. Hauptsächlich mit Touristen sind wir in sehr interessante Gespräche/Diskussionen gekommen. Anschließend waren wir mit unseren Plakaten auf der Wahlveranstaltung präsent. Hier wurden wir speziell von der ausländischen Presse angesprochen (Frankreich, Slowenien, RT-News). Der gesamt Auftritt von Frau Dr. Merkel wurde durch Pfeif-Konzert und Sprechchöre massiv gestört. Der Bereich der Bühne war weit abgesperrt und ein Innenbereich ist für VIP-Gäste/CDU-Fans(?) reserviert. Außerhalb war auch Platz für uns.  Es war aber die Gelegenheit, um auf das Problem Windkraft aufmerksam zu machen. Frau Dr. Merkel kam 19:00 auf die Bühne, über Energiepolitik hatte sie nicht gesprochen. Und hier der Film-Bericht über die gesamte Veranstaltung.

Sezten sich bei den Brandenburger LINKEN die Realos durch? CDU und Grüne sehen das kritisch!

Quelle: https://www.ralf-christoffers.de/nc/politik/aktuell/

Das ist die spannende Frage, die sich aus einem

Papier von führenden Brandenburger Linken innerhalb der Fraktion ergibt. Darin nähert man sich den Positionen von Minister Gerber (SPD) zur Verlängerung der Nutzung von Braunkohle etc. an. Die MAZ berichtet heute (22.08.2017) in zwei Artikeln ausführlichCDU und Grüne sehen das (aus unterschiedlichen Blickwinkeln) kritisch. Siehe dazu die MAZ vom 24.08.2017.

Beelitzer Trumpf sticht / Vorerst keine Windräder im Reesdorfer Forst

Wie berichtet, hatte das Landesamt für Umwelt (LfU) die Genehmigung für die Errichtung von sechs Windrädern nördlich der Eisenbahnlinie Berlin-Dessau / Fichtenwalde /Borkwalde Ende 2016 erteilt. Allerdings wurde der beantragte sofortige Vollzug dieser Entscheidung vom LfU verweigert. Dagegen klagte die Antragstellerin. Das Verwaltungsgericht Potsdam hat nunmehr diese Klage sehr deutlich zurückgewiesen. Die MAZ berichtet aktuell darüber. Grund hierfür ist die fehlende Erschließung / Zuwegung zu den beabsichtigten Baugrundstückern. Diese hatte die Stadt Beelitz aus Sicht des Gerichts zu Recht nicht erteilt: “Die Zulässigkeit eines – wie hier – im Außenbereich privilegierten Vorhabens setzt gemäß § 35 Abs. 1 BauGB u.a. voraus, dass die ausreichende Erschließung gesichert ist. Weiterlesen

WELT – Thema: Wie viel Strom verbraucht ein Windrad?

Daniel Wetzel setzt sich in der Sonderausgabe der „WELT AM SONNTAG“ vom 23.07.2017 unter der Überschrift „Kurzschluss oder Wieviel Strom verbraucht ein Windrad“ kritisch mit der „Energiewende auseinander. Er setzt sich dabei mit alle wesentlichen Aspekten, von der Historie des „Erneuerbaren-Energien-Gesetzes“, über den „unzähmbaren Flatterstrom“ , bis zu “Akzeptanz” und  der „Mär von der Unabhängigkeit“ auseinander. Prof. Vahrenholt von der Deutschen Wildtierstiftung schreibt über die verheerenden Folgen unter dem Titel „Wenn keine Lärche mehr singt“. Lesenswert! Hier geht es zur Sonderausgabe.

Einmalig im Bundestagswahlkreis 60 und 61 / (Fast) Alle eingeladenen Kandidatinnen und Kandidaten bei Waldkleeblatt auf dem Podium / Fazit

Waldkleeblatt hat als einziger Veranstalter in den Bundestagswahlkreisen 60 und 61 alle wichtigen Kandidatinnen und Kandidaten auf einem Podium vereint. Zunächst am Abend des 18. Juli im mit ca. 120 Teilnehmern/innen gut besuchten Kulturpalast Scala in Werder (Havel). Den Fragen der Moderatoren Frau Plarre (Vorstand Waldkleeblatt/2. Sprecherin der VI Rettet Brandenburg) und Herr Dr. Ludwig (Vorsitzender Waldkleeblatt)  stellten sich die Kandidaten/innen Frau Dr. Ludwig (CDU), Frau Teuteberg (FDP), Frau Baerbock (BÜ90/ Grüne), Herr Springer (AfD) und Frau Dr. Tackmann (LINKE) als Ersatz für Herrn Müller (LINKE). Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es in eine interessante und teilweise kontroverse Diskussion. Zum Thema des weiteren Ausbaus der Erneuerbaren Energien, insbesondere der Windkraft und Photovoltaik, ohne derzeitige industrielle und wirtschaftliche Speichermöglichkeiten, waren sich Frau Dr. Ludwig (CDU), Frau Teuteberg (FDP) und Herr Springer (AfD) einig, dass das Erneuerbare Energieengesetz (EEG) reformiert werden muss … ähnlich verlief die Veranstaltung am 20. Juli im Tiedemann-Saal der Stadt Beelitz – leider mit einem Wermutstropfen, im 200 Zuschauer fassenden Saal blieb die Hälfte der Stühle leer. Davon ließen sich aber die Diskutanten Frau Dr. Tiemann (CDU), Frau Domscheit-Berg (LINKE), Herr Holzschuher (SPD für den erkrankten Prof. Rautenberg), Herr Heyer-Stuffer (BÜ90/Grüne), Herr Vohn (FDP) und Herr Riedelsdorf (AfD) nicht beirren. S. auch den MAZ-Artikel vom 21.07.2017 dazu hier. Wie in Werder trafen insbesondere die Kandidatin/-en der Linken und der Grünen keine Aussage dazu, ob sie bei einem Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom auch dessen Import verbieten würden – dies wäre ja konsequent. Abschließend wünschte Dr. Ludwig allen Kandidatinnen und Kandidaten, die eben gegen den Mainstream ihrer Parteien diskutiert hatten, Durchhaltevermögen. Es wurde ein „Nachgefragt“ ca. in 2 Jahren angekündigt. Weiterlesen

Grüsse von Frau Dr. Hendricks – Impressionen von der Energiewende 2050

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, sehr geehrte Damen und Herren, das Bundesumweltministerium hatte zum Thema “Naturverträgliche Energiewende 2050” heute nach Berlin eingeladen und wir (Waltraud Plarre, Günter Rauhut und der Unterzeichner) waren da – zwischen ca. 150 Vertretern der Ministerial-Bürokratie, von Verbänden, der Industrie und der Lobby. Aus meiner Sicht/Akkreditierungsliste als einzige Vertreter von BI’s. In aller Kürze ein paar Eindrücke: – Die Bundesministerin, Frau Dr. Hendricks, war der Auffassung, dass die Abschaltung der KKW und Braunkohlekraftwerke “sehnsüchtig” (!!!) erwartet werde und sich Naturschutz und Energiewende gegenseitig ausglichen. – Frau Prof. v. Haaren von der Uni Hannover vertrat in ihrem sonst sehr “systemkonformen” Vortrag Weiterlesen

16.05.2017 / 22:04 – 23:00 Uhr / Energiewende in Brandenburg / Kulturradio vom RBB

16. Mai 2017
22:04bis23:00

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter / sehr geehrte Damen und Herren, “Es liegt im Interesse des Allgemeinwohls, dass es immer Menschen geben muss, die gegen den Strom schwimmen. Nur weiß das Allgemeinwohl das meist nicht.” SENECA … Aus diesem Grund möchte ich Sie heute auf einen Beitrag des Kulturradios des RBB am Dienstag, 16.05.2017 in der Zeit von 22:04 Uhr bis 23:00 Uhr hinweisen. In der Reihe “Märkische Wandlungen” hat sich die Journalistin Ulrike Lückermann dem Thema “Energiewende in Brandenburg” gewidmet. Intervievt wurden hierfür u.a. auch unsere Mitstreiter-/innen Waltraud Plarre, Eveline Kroll und der Unterzeichner … HÖREN SIE DOCH BITTE REIN. Aus der Programmankündigung zitiert:
“Zwischen Fluch und Segen – Energiewende in Brandenburg” / Mehr als 3500 Windräder stehen mittlerweile in Brandenburg Viele Menschen begrüßen zwar die Energiewende, aber es gibt auch Proteste gegen konkrete Projekte. Vor allem dann, wenn Windräder in der Nähe von Häusern stehen und Krach machen oder wenn dafür Waldflächen gerodet werden. Die Landesregierung will bis 2030 ein Drittel des Primärenergieverbrauchs mit Erneuerbaren Ener-gien decken. Über Pro und Contra der Energiewende berichtet Ulrike Lückermann.” Die Frequenzen des Kultulturradios vom RBB finden Sie hier.

Eine Frage an Bundesminister zum Thema “Vereinte Nationen beschließen Strategie für die Wälder unserer Erde”

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, sehr geehrte Damen und Herren, in dem Pressedienst des Bundesministeriums für Umwelt … Nr. 134/17 wird die Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und dem Bundesministerium für Ernährungund Landwirtschaft zum Thema “Vereinte Nationen beschließen Strategie für die Wälder unserer Erde” veröffentlicht. Ich frage mich, glauben unsere Bundesminister eigentlich das, was sie erklären? Aber lesen Sie selbst: In dem erwähnten Pressedienst wird u.a. festgestellt: “Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt erklärte dazu: „Wenn wir als Staatengemeinschaft über den Wald sprechen, stehen meistens Waldzerstörungen oder illegaler Holzeinschlag im Mittelpunkt. Ich freue mich, dass die Vereinten Nationen nun auch die nachhaltige Waldbewirtschaftung in den Fokus rücken. Sie fördert die herausragenden Ökosystemleistungen der Wälder, diese Chance darf nicht übersehen werden.“ Weiterlesen