Archiv der Kategorie: Nachrichten

Heute im Bundestag: Erstaunliches von der Bundes-CDU zu Windkraftanlagen / Erschreckendes von der SPD und Grünen

Der heutige Tag ist es wert, noch schnell einen Artikel abzusetzen. Nein, nicht wegen der besonderen Bedeutung des 09. November in unserer deutschen Geschichte, sondern wegen einer Debatte im Bundestag (also doch “Geschichte” :)) Worum ging es heute gegen 13 Uhr: “… dass der Bundestag … nach erster Lesung den Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes, des Energiewirtschaftsgesetzes und weiterer energierechtlicher Vorschriften zur federführenden Beratung an den Ausschuss für Wirtschaft und Energie überwiesen (hat).” Dahinter steht u.a. eine Sonderausschreibung für “erneuerbare Energien” etc. Und doch geschah etwas sehr erstaunliches. In einer ungewohnten Deutlichkeit hat sich sich Herr Jens Koeppen von der CDU (bei allen Bekenntnissen zur Energiewende) dafür ausgesprochen: 1. höhenabhängige Abstände von Windkratfanlagen zu Wohnbebauungen einzuführen und 2. auf den Missstand hingewiesen, dass es nicht erklärbar ist, dass für Storch und Co. Abstände zu Windkraftanlagen von 6 km, für den Menschen aber nur von 800 Metern gelten. Hier gäbe es großen Erklärungsbedarf! Die Reaktionen der Grünen fiel erwartungsgemäß aus … das koste alles Arbeitsplätze etc… (hört, hört = “früher” waren das Argumente von Wirtschaftlobbyisten – aber früher gab es ja auch noch Grüne). Da ging die Äußerung des SPD Vertreters schon eher unter die Gürtellinie, verstieg sich doch Herr Saathan (Nomen est Omen?) … zu der Aussage, dass die von der CDU geforderte Abstandsregelung völlig unsinnig sei. Aber die bedarfsgerechte Befeuerung sei doch ein irrer Erfolg – da kann man die SPD nur so stehen lassen … Der Herr heißt natürlich Saathoff. Also auf jeden Fall mal hier reinklicken.

Wolfsfreunde zünden Kerze an / Bad Belzig hat eigenes Wolfsrudel / Wolfsbefürworter gegen Verteufelungen

“Eine Kerze wurde als Symbol der Annäherung zwischen Mensch und Wolf entzündet. Der Bad Belziger Jürgen Hauschke will in seiner Wolfsinfohütte Wissen zum Raubtier vermitteln und Vorurteile abbauen. … In der Dunkelheit zündet der Bad Belziger symbolisch eine Kerze an. „Nur dieses eine Licht als Annäherung für uns Menschen und den Wolf“, sagt der 57-Jährige. Auch Winfried Ludwig ist dabei.

Gabriele-Birgit Ludwig, Jürgen Neuendorf, Jürgen Hauschke und Winfried Ludwig wollen den Wolf schützen und mit einem Kerzenlicht ein Zeichen für die Annäherung von Mensch und Tier setzen. Quelle: André Großmann

Der Beelitzer argumentiert, dass Vorbehalte gegen den Wolf häufig wirtschaftliche Gründe hätten. „Vor 500 bis 600 Jahren haben die Menschen auch mit dem Wolf gelebt. Mittlerweile werden aber Verhütungsmaßnahmen gefordert. Es wird auf relativ hohem Niveau gejammert. Wir müssen uns fragen, ob wir den Wolf wollen oder nicht“, kommentiert Ludwig weiter. Er befürwortet, „sich für eine intakte Natur mit dem Tier zu arrangieren.“ Er könne aber verstehen, dass ein Schutz gegen kranke und aggressive Tiere durch Jäger notwendig sei. Auch Ängste vor dem Tier kann er nachvollziehen, hofft aber darauf, dass sich Menschen informieren.”Zum ganzen Beitrag geht es hierQuelle: MAZ vom 02.11.2018 / Beitrag von André Großmann“Die Bilder des Landesumweltamtes lieferten jetzt den Beweis, dass ein Wolfsrudel an der Bad Belziger Rehaklinik lebt. Sie haben Jürgen Hauschke gefallen. Er kommentiert: „Herzlichen Glückwunsch, viele Wolfsfreunde wollten schon ein Exemplar sehen und haben es bisher nicht geschafft.“

Waldbrand bei Fichtenwalde – wann handelt endlich die Politik und erklärt ein Moratorium, keine Windkraftanlagen in Wäldern zu errichten!

Liebe Leserinnen und Leser, als ich am Freitag, dem 27.07.2018, den hier nachzulesenden Brief an Minister Vogelsänger schrieb, stand ich noch im Eindruck des Waldbrandes, der meinen Wohnort bedrohte. Dass es erst am Sonntag, dem 29.08.2018 “Entwarnung” gab, war nicht abzusehen. Auch war es Zufall, dass am 25.07.2018 Bundestagsabgeordnete der CDU und die FDP einen Stopp der Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern forderten. Und was tut unsere Landesregierung? NICHTS! Oder wie soll die Antwort vom 08.08.2018 auf mein Schreiben an den Minister verstanden werden, in der es lautet: “Die Möglichkeit der Errichtung von Windkraftanlagen im Wald wird von Beginn an kontrovers und zum Teil emotional diskutiert … Ob und zu welchem Zeitpunkt die Landesregierung den bisher eingeschlagenen Weg verändert, ist hier nicht bekannt.D.h., die Landesregierung macht weiter, als wäre nichts geschehen … ach nein, sie verlagert das Problem auf die Regionalplanung. Wie lange noch?

Sommerloch? – Oder? – Gegensätze ziehen sich an – sind Grüne und FDP auf Annäherungskurs?

Quelle: dpa

…  nach den gescheiterten Jamaika-Verhandlungen war eine Zeit lang Ruhe – nun gaben Frau Göring-Eckardt und Herr Lindner der “WELT” ein gemeinsames Interview. Wie nicht anders zu erwarten, standen Fragen des Klimaschutzes im Mittelpunkt – und damit auch die Unterschiede zwischen beiden Parteien … Göring-Eckardt: Wer will denn eine Politik der Askese und des Verzichts? Aber in Afrika mehr Erneuerbare anzumahnen und hier weiter Kohle zu verfeuern, ist doch keine Lösung. Deutschlands Beitrag zum Klimaschutz in den letzten Jahren war gleich null, wir haben genauso viel CO2 ausgestoßen wie 1990. Lindner: Es ist sogar schlimmer: Wir haben keinen Fortschritt produziert, aber die weltweit höchsten Kosten. Wie wäre es, wenn wir neu denken und dem CO2-Ausstoß überall einen Preis geben? Auch bei Wärme und Verkehr. Wer ausstößt, muss zahlen. Mit dem Innovationsmotor Markt ersetzen wir EEG-Subventionen und Verbote. Es darf nur so viel ausgestoßen werden, wie die EU-Klimaziele zulassen. Darüber hinaus rege ich an, dass wir einen durch Deutschland finanzierten Staatsforst im Regenwald schaffen, der nicht abgeholzt und verbrannt wird. Und ich stelle mir vor, dass wir in Afrika dafür sorgen, dass dort in den nächsten Jahrzehnten nicht 100 neue Kohlekraftwerke gebaut werden. Weiterlesen

Fichtenwalde dankt seinen Rettern

Liebe Leserinnen und Leser, seit Donnerstagnachmittag hat sich etliches um Fichtenwaldse herum ereignert, auf das wir als Fichtenwalder gern verzichtet hätten. Dank des unermüdlichen Einsatzes vieler professioneller und ehrenamtlicher Helfer – allen voran die Kameradinnen und Kameraden der freiwilligen Feuerwehr – wurde unser Heimatort vor einer Katastrophe bewahrt.  Das ist Anlass für die Bürgerinnen und Bürger von Fichtenwalde ­sich bei ihren Rettern am Samstag, 11.08.2018, zu bedanken. Im Aufruf hierfür heißt es: Dazu wird vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr gemeinsam mit dem Ortsvorsteher und Fichtenwalderinnen und Fichtenwaldern ein Fest auf dem Martkplatz organisiert. Wir hoffen auf Ihre/Eure Unterstützung! Weitere Einzelheiten werden wir in Kürze veröffentlichen! www.foerderverein-fichtenwalde.de www.fichtenwalde.de Mit freundlichen Grüßen Heinrich Dankers / Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Fichtenwalde e.V. / Tilo Köhn / Ortsvorsteher

Waldbrand bei Fichtenwalde – wann handelt endlich die Politik?

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, was machen Sie, wenn Sie einen Anruf von Ihrer Frau gegen 15 Uhr am heutigen Tag (26.07.2018) bekommen, “bei uns brennt es” und Sie wohnen mitten im Wald in Fichtenwalde?

Quelle: https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/07/grosser-waldbrand-fichtenwalde-brandenburg-autobahn.html

Den Arbeitsplatz verlassen und nach Hause fahren. Am Ortseingang eine Polizeisperre mit dem Hinweis “… es sieht nicht gut aus …“. Dann haben Sie plötzlich die Bilder aus Griechenland vor sich. Soweit ist es dank des Einsatzes vieler freiwilliger Feuerwehleute und anderer Rettungskräfte bisher nicht gekommen … das beklemmende Gefühl bleibt und Sie packen das erste Mal Ihre “7-Sachen” … und dann kommen von “draußen” viele besorgte Anrufe … und es bleibt trotzdem ganz ruhig … und man geht zu den Nachbarn auf ein Glas Wein … Nachdem Fichtenwalde mit 3.000 Einwohnern fast abgebrannt wäre, wann handelt die Politik endlich und verhindert den Bau von Industrieanlagen in Wäldern? Sicher, Windräder haben mit dem heutigen Brand nichts zu tun. ABER sie stellen eine weitere Gefahrenquelle dar. Der RBB berichtete vor wenigen Minuten:Im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist Donnerstagmittag ein sehr großer Waldbrand ausgebrochen. Rund 200 Feuerwehleute kämpfen seit Stunden gegen die Flammen, um ein Übergreifen auf die Ortschaft Fichtenwalde zu verhindern. Rund 50 Hektar Kiefernwald sind vom Feuer betroffen. Zuvor war von 90 Hektar die Rede.” Es ist Zufall und sicher anerkennenswert, dass sich gestern eine Reihe von Politikern zur Problematik von Windkraftanlagen geäußert habenNäheres finden Sie dazu hierABER ES IST ZEIT NICHT MEHR ZU REDEN, SONDERN ENDLICH ZU HANDELN! WANN SPRICHT DIE LANDESREGIERUNG ENDLICH EIN VERBOT DER ERRICHTUNG VON WINDKRAFTANLAGEN IN WÄLDERN AUS?

Windräder gefährden sozialtherapeutische Einrichtung in Rohrlack

Der Leiter der sozial-therapeutischen Einrichtung in Rohrlackt,

Quelle: MAZ online vom 18.12.2017

Herr Schuster, hat sich jetzt mit einer erneuten Presseerklärung gegen die Bedrohung seiner Einrichtung mit 40 Wohn- und Arbeitsplätzen für behinderte Menschen durch über 200 Meter hohe Windräder an die Öffentlichkeit gewandt. Im Unterschied zu unserer Planungsregion Havelland-Fläming, die einen (auch nicht ausreichenden) Mindestabstand von 1.500 Metern zu klinischen Einrichtungen vorsieht, gibt es diese Abstandsregelung in der Prignitz-Oberhavel noch nicht einmal! Die MAZ berichtete vor einiger Zeit über das Problem – wie Sie hier nachlesen können.
Die Presseerklärung finden Sie hier.

Brandenburger CDU Bundestagsabgeordnete fordern Windenergie-Moratorium zur Akzeptanzsicherung! / FDP Bundestagsfraktion für Stopp von Windrädern im Wald

Der CDU-Bundestagsabgeordnete für Uckermark und Barnim, Jens Koeppen,

Quelle: https://www.vernunftkraft.de/waelder/

der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke und Uwe Feiler, Bundestagsabgeordneter für Oberhavel und das Osthavelland, fordern heute (25.07.2018) von der Brandenburgischen Landesregierung, endlich ein Moratorium für den Windenergieausbau zu verhängen und einen Bürgerdialog zu organisieren. Jens Koeppen: „Bereits vor einem Jahr habe ich in einem Schreiben dem Ministerpräsidenten dargelegt, dass der Windenergieausbau, wie er gegenwärtig in Brandenburg organisiert ist, uns zusehends die Akzeptanz für die Energiewende nimmt. Weder habe ich bisher ernsthafte akzeptanzverbessernde Initiativen der Landesregierung vernommen, noch überhaupt eine Antwort auf mein Schreiben erhalten. Auch im Bundesrat ist die Landesregierung beim Thema „Zukunft der Windenergie“ stumm.“ Die ganze Presseerklärung finden Sie hier. Wie der Landespolitischer Sprecher Energieversorgung der BVB/FREIE WÄHLER, Dr. Helmut Pöltelt, dem Unterzeichner gegenüber erklärte, wird diese Forderung von BVB/FREIE WÄHLER ausdrücklich unterstützt. Auch die FDP-Bundestagsfraktion ist in Sachen Windenergie aktiv. Wie ihr forstpolitischer Sprecher erkläret, wird im Herbst ein Antrag für den Stopp der Rodung von Wäldern für Windenergieanlagen in den Bundestag eingebracht: „Der planlose Ausbau der Windenergie hat weder mit Ökologie noch mit Ökonomie etwas zu tun, er ist reine Ideologie. So verzögern die Grünen aus vermeintlichen Naturschutzgründen Bauvorhaben im ganzen Land. Bei der Rodung von Wäldern kann es aber nicht schnell genug gehen, um genehmen Investoren Windenergieanlagen zu ermöglichen – gegen alle Bedenken von Naturschützern.”

Blühende Landschaften: Vogelsänger überreicht Landes-Naturschutzpreis am Freitag, 27.07.2018 / 10 Uhr an Blühstreifen Beelitz e.V.

In einer Pressemitteilung vom heutigen Tag (23.07.2018)

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt
und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

informierte das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg: “Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger wird am kommenden Freitag (27. Juli) 10 Uhr den Brandenburger Naturschutzpreis an den Blühstreifen Beelitz e.V. überreichen.  Im Anschluss an die Preisverleihung wird es bunt und praktisch: (Treffpunkt s. Karte / Zum Vergößern einfach “reinklicken”) Auf den blühenden Projektflächen vor Ort informieren die Vereinsvorsitzenden über ihr ehrenamtliches Engagement gegen den Insektenschwund. Seit zwei Jahren engagiert sich der Verein Blühstreifen Beelitz e.V. für bessere Bedingungen für Pflanzen und Tiere in Brandenburg. Im Fokus steht dabei die Anlage von Blühflächen in der intensiv landwirtschaftlich genutzten Beelitzer Spargel-Region, mitten im Naturpark Nuthe-Nieplitz. Bereits neun größere Spargelbetriebe vereinbarten eine Zusammenarbeit mit dem Verein und stellen für das Projekt unentgeltlich Flächen zur Verfügung. Weiterlesen