Archiv der Kategorie: Nachrichten

Die Highlights vom Waldkleeblatt / Jahresrückblick 2017

Liebe Mitstreiter/-innen, sehr geehrte Damen und Herren, (wie immer sind wir erstaunt, wie die Zeit vergeht) – bald begrüßen wir das Jahr 2018. Zeit einen Rückblick zu halten und auch in die „Zukunft“ zu schauen. Aber zunächst möchte ich Ihnen und Ihren Familien im Namen des Vorstandes ein besinnliches Weihnachtfest wünschen. Auch 2017 war wieder ein ereignisreiches Jahr für uns. Ohne SIE wäre das nicht möglich gewesen. DANKE! Danken möchte ich auch unseren vielen Unterstützern/-innen im Landtag, den Stadt- und Gemeindeparlamenten des “Waldkleeblatt-Landes”, den Anwälten, Journalisten und allen, die uns in unserem Anliegen zur Erhaltung unserer Umwelt positiv begleiten. Nur einige Highlights des Jahres können hier Revue passieren: Waldkleeblatt hat als einziger Veranstalter in den Bundestagswahlkreisen 60 und 61 alle wichtigen Kandidatinnen und Kandidaten auf einem Podium vereint. Zunächst am Abend des 18. Juli im gut besuchten Kulturpalast Scala in Werder (Havel) und dann am 20. Juli im Tiedemann-Saal der Stadt Beelitz. Nach kurzer Vorstellungsrunde ging es in eine interessante und teilweise kontroverse Diskussionen. Zum Thema STOP des weiteren Ausbaus der Erneuerbaren Energien, insbesondere der Windkraft und Photovoltaik, ohne derzeitige industrielle und wirtschaftliche Speichermöglichkeiten, waren sich CDU, FDP und AfD einig. Ebenso, dass das erneuerbare Energieengesetz (EEG) reformiert bzw. abgeschafft werden muss … insbesondere die Kandidatin/-en der Linken und der Grünen trafen keine Aussage dazu, ob sie bei einem Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom auch dessen Import verbieten würden – dies wäre nur konsequent. Passend dazu auch hier ein Interviev mit “Borkheide News TV” über unseren e.V. Aber weiter chronologisch: Weiterlesen

An Geld mangelt es Deutschland nicht

Wie die INITIATIVE NEUE SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT berichtet, mangelt es Deutschland nicht an Geld:Wie eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative für Soziale Marktwirtschaft (INSM) ergibt, stehen der Politik für die anstehenden vier Jahre deutlich mehr Mittel zur Verfügung als die geschäftsführende Bundesregierung anlässlich der Steuerschätzung im November 2017 bekannt gegeben hat. Die Regierung hat den Spielraum auf insgesamt rund 30 Milliarden Euro geschätzt. Die Wirtschaftsforscher ermitteln in der Studie einen Betrag von 52 Milliarden Euro für den Zeitraum 2017 bis 2021. Dieser ergibt sich aus einem weitaus höheren Spielraum auf Basis der aktuellen Steuerschätzung als ihn die Regierung annimmt. Die IW-Experten beziffern ihn auf 37 Milliarden Euro (die Regierung nur auf 15 Milliarden Euro). Hinzu kommen in beiden Fällen die frei einsetzbaren, bereits eingeplanten Haushaltsmittel im Volumen von rund 15 Milliarden Euro.” Lesen Sie hier den ganzen Beitrag.

Stellungnahme Waldkleeblatt zum Entwurf der Brandenburger Wolfs-VO

Bereits im Juni 2017 hatten wir uns mit einer Stellungnahme zur Brandenburger Wolfsverordnung zu Wort gemeldet. Vor Kurzem fand eine abschließende Anhörung der Umwelt- und anderer Verbände zum überarbeiteten Entwurf der Brandenburgischen Wolfsverordnung statt. Hier haben uns wieder Eva Bogda und Dr. Hans-Joachim Müller kompetent vertreten. Im Ergebnis dieser Anhörung nun unser abschließender Standpunkt: “Wir möchten nochmals daran erinnern, dass der Wolf erst der Beginn der Rückkehr von ehemals ausgerotteten freilebenden Großtieren sein sollte und dies nach EU-Recht gewollt ist. „Unglückliche“ Panik-Reaktionen, wie kürzlich der unnötige Abschuss eines Wisents am 13.09.2017 im Grenzgebiet zu Polen sollten von vorn herein ausgeschlossen sein.” Insofern können wir nur unseren bereits mit Schreiben vom 20.06.2017 geäußerter Standpunkt bekräftigen, dass wir die BbgWolfV ablehnen. Warum, das können Sie hier nachlesen. Weiterlesen

Alle geplanten WKA im Bundesland Brandenburg müssen dem neuen Lärmschutz entsprechen

In ihrer heutigen (04.12.2017) Ausgabe berichtet die MAZ, dass alle derzeit 748 geplanten (beantragten, aber noch nicht gebauten) Windkraftanlagen (WKA) in Brandenburg nach den neuen, “schärferen” Schallschutzrichtlinien neu (!!) bewertet werden müssen. Dazu gehören natürlich auch die im “Waldkleeblattland” genehmigten WKA südlich von Fichtenwalde bzw. in der Nähe von Luehsdorf/Kemnitz. Wir gehen davon aus, dass damit zumindest die Abstände zwischen WKA und Wohnbebauung vergrößert werden müssen – ggf. fallen damit auch geplante Anlagen weg. Den MAZ Artikel finden Sie hier. Wir hatten ach schon früher zu den neuen Regelungen der Schallmessung hier berichtet.

Infostand bei “Mutti” / Wahlkampfauftritt Frau Dr. Merkel am 29.08.2017 in der Stadt Brandenburg a.d.Havel

Anlässlich des Wahlkampfauftrittes von Frau Dr. Merkel in der Stadt Brandenburg haben die VI Rettet Brandenburg und unser e.V. gestern ab 15 Uhr einen Infostand veranstaltet. Hauptsächlich mit Touristen sind wir in sehr interessante Gespräche/Diskussionen gekommen. Anschließend waren wir mit unseren Plakaten auf der Wahlveranstaltung präsent. Hier wurden wir speziell von der ausländischen Presse angesprochen (Frankreich, Slowenien, RT-News). Der gesamt Auftritt von Frau Dr. Merkel wurde durch Pfeif-Konzert und Sprechchöre massiv gestört. Der Bereich der Bühne war weit abgesperrt und ein Innenbereich ist für VIP-Gäste/CDU-Fans(?) reserviert. Außerhalb war auch Platz für uns.  Es war aber die Gelegenheit, um auf das Problem Windkraft aufmerksam zu machen. Frau Dr. Merkel kam 19:00 auf die Bühne, über Energiepolitik hatte sie nicht gesprochen. Und hier der Film-Bericht über die gesamte Veranstaltung.

Sezten sich bei den Brandenburger LINKEN die Realos durch? CDU und Grüne sehen das kritisch!

Quelle: https://www.ralf-christoffers.de/nc/politik/aktuell/

Das ist die spannende Frage, die sich aus einem

Papier von führenden Brandenburger Linken innerhalb der Fraktion ergibt. Darin nähert man sich den Positionen von Minister Gerber (SPD) zur Verlängerung der Nutzung von Braunkohle etc. an. Die MAZ berichtet heute (22.08.2017) in zwei Artikeln ausführlichCDU und Grüne sehen das (aus unterschiedlichen Blickwinkeln) kritisch. Siehe dazu die MAZ vom 24.08.2017.

Beelitzer Trumpf sticht / Vorerst keine Windräder im Reesdorfer Forst

Wie berichtet, hatte das Landesamt für Umwelt (LfU) die Genehmigung für die Errichtung von sechs Windrädern nördlich der Eisenbahnlinie Berlin-Dessau / Fichtenwalde /Borkwalde Ende 2016 erteilt. Allerdings wurde der beantragte sofortige Vollzug dieser Entscheidung vom LfU verweigert. Dagegen klagte die Antragstellerin. Das Verwaltungsgericht Potsdam hat nunmehr diese Klage sehr deutlich zurückgewiesen. Die MAZ berichtet aktuell darüber. Grund hierfür ist die fehlende Erschließung / Zuwegung zu den beabsichtigten Baugrundstückern. Diese hatte die Stadt Beelitz aus Sicht des Gerichts zu Recht nicht erteilt: “Die Zulässigkeit eines – wie hier – im Außenbereich privilegierten Vorhabens setzt gemäß § 35 Abs. 1 BauGB u.a. voraus, dass die ausreichende Erschließung gesichert ist. Weiterlesen

WELT – Thema: Wie viel Strom verbraucht ein Windrad?

Daniel Wetzel setzt sich in der Sonderausgabe der „WELT AM SONNTAG“ vom 23.07.2017 unter der Überschrift „Kurzschluss oder Wieviel Strom verbraucht ein Windrad“ kritisch mit der „Energiewende auseinander. Er setzt sich dabei mit alle wesentlichen Aspekten, von der Historie des „Erneuerbaren-Energien-Gesetzes“, über den „unzähmbaren Flatterstrom“ , bis zu “Akzeptanz” und  der „Mär von der Unabhängigkeit“ auseinander. Prof. Vahrenholt von der Deutschen Wildtierstiftung schreibt über die verheerenden Folgen unter dem Titel „Wenn keine Lärche mehr singt“. Lesenswert! Hier geht es zur Sonderausgabe.

Einmalig im Bundestagswahlkreis 60 und 61 / (Fast) Alle eingeladenen Kandidatinnen und Kandidaten bei Waldkleeblatt auf dem Podium / Fazit

Waldkleeblatt hat als einziger Veranstalter in den Bundestagswahlkreisen 60 und 61 alle wichtigen Kandidatinnen und Kandidaten auf einem Podium vereint. Zunächst am Abend des 18. Juli im mit ca. 120 Teilnehmern/innen gut besuchten Kulturpalast Scala in Werder (Havel). Den Fragen der Moderatoren Frau Plarre (Vorstand Waldkleeblatt/2. Sprecherin der VI Rettet Brandenburg) und Herr Dr. Ludwig (Vorsitzender Waldkleeblatt)  stellten sich die Kandidaten/innen Frau Dr. Ludwig (CDU), Frau Teuteberg (FDP), Frau Baerbock (BÜ90/ Grüne), Herr Springer (AfD) und Frau Dr. Tackmann (LINKE) als Ersatz für Herrn Müller (LINKE). Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es in eine interessante und teilweise kontroverse Diskussion. Zum Thema des weiteren Ausbaus der Erneuerbaren Energien, insbesondere der Windkraft und Photovoltaik, ohne derzeitige industrielle und wirtschaftliche Speichermöglichkeiten, waren sich Frau Dr. Ludwig (CDU), Frau Teuteberg (FDP) und Herr Springer (AfD) einig, dass das Erneuerbare Energieengesetz (EEG) reformiert werden muss … ähnlich verlief die Veranstaltung am 20. Juli im Tiedemann-Saal der Stadt Beelitz – leider mit einem Wermutstropfen, im 200 Zuschauer fassenden Saal blieb die Hälfte der Stühle leer. Davon ließen sich aber die Diskutanten Frau Dr. Tiemann (CDU), Frau Domscheit-Berg (LINKE), Herr Holzschuher (SPD für den erkrankten Prof. Rautenberg), Herr Heyer-Stuffer (BÜ90/Grüne), Herr Vohn (FDP) und Herr Riedelsdorf (AfD) nicht beirren. S. auch den MAZ-Artikel vom 21.07.2017 dazu hier. Wie in Werder trafen insbesondere die Kandidatin/-en der Linken und der Grünen keine Aussage dazu, ob sie bei einem Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom auch dessen Import verbieten würden – dies wäre ja konsequent. Abschließend wünschte Dr. Ludwig allen Kandidatinnen und Kandidaten, die eben gegen den Mainstream ihrer Parteien diskutiert hatten, Durchhaltevermögen. Es wurde ein „Nachgefragt“ ca. in 2 Jahren angekündigt. Weiterlesen

Grüsse von Frau Dr. Hendricks – Impressionen von der Energiewende 2050

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, sehr geehrte Damen und Herren, das Bundesumweltministerium hatte zum Thema “Naturverträgliche Energiewende 2050” heute nach Berlin eingeladen und wir (Waltraud Plarre, Günter Rauhut und der Unterzeichner) waren da – zwischen ca. 150 Vertretern der Ministerial-Bürokratie, von Verbänden, der Industrie und der Lobby. Aus meiner Sicht/Akkreditierungsliste als einzige Vertreter von BI’s. In aller Kürze ein paar Eindrücke: – Die Bundesministerin, Frau Dr. Hendricks, war der Auffassung, dass die Abschaltung der KKW und Braunkohlekraftwerke “sehnsüchtig” (!!!) erwartet werde und sich Naturschutz und Energiewende gegenseitig ausglichen. – Frau Prof. v. Haaren von der Uni Hannover vertrat in ihrem sonst sehr “systemkonformen” Vortrag Weiterlesen