Schlagwort-Archive: Abstand

SVV Werder a.d. Havel schliesst sich Beelitzer Anti-WKA-Aufruf an

Die Stadtverordnetenversammlung von Werder (Havel) hat sich am 15.12.2016 mit überwältigender Mehrheit dem Beelitzer Aufruf gegen Windkraftanlagen in Wäldern angeschlossen P1000397und fordert: Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Werder (Havel) fordert von der Landesregierung, keine Errichtung von Windkraftanlagen in Wälder sowie in schutzbedürftigen Flächen zuzulassen. Die eingereichten Anträge und Genehmigungen von Windkraftanlagen in Wäldern sowie in Natur- und Landschaftsschutzgebieten sowie im Geotop der Bogendüne Renneberge Weiterlesen

Ehrenmitgliedschaften von Waldkleeblatt an BürgermeisterInnen

Bei einem Treffen im Rathaus der Spargelstadt Beelitz wurde heute (13.12.2016) an drei BürgermeisterInnen die Ehrenmitgliedschaft des Waldkleeblatt – Natürlich Zauche e.V. verliehen. In der fünfjährigen Vereinsgeschichte erfolgte diese Ehrung erstmalig. Der Verein würdigt damit das Engagement der BürgermeisterInnen aus Werder/Havel, Borkheide und der Spargelstadt Beelitz für eine vernünftige Energiepolitik und gegen die Vernichtung von Wäldern. 161213-waldkleeblatt-vorn-bernhard-knuth-manuela-sass-andreas-kreibich-hinten-eveline-krolle-winfried-ludwigÜbereinstimmend erklärten die Geehrten, dass sie auch weiterhin den Schutz unserer Gesundheit und die Erhaltung unserer Umwelt unterstützen werden. Gleichzeitig forderten sie, die Planungshoheit und den Willen der Städte und Gemeinden zu wahren! Im Gebiet zwischen Kloster Lehnin, Werder/Bliesendorf, Borkwalde/Borkheide und der Spargelstadt Beelitz ist in insgesamt drei Windparks in Wäldern bzw. Landschafts-/Naturschutzgebieten die Errichtung von bis zu 50 Windkraftanlagen geplant bzw. teilweise schon genehmigt. ABER es könnte noch schlimmer kommen. Weiterlesen

SVV Beelitz fass (erneut) Anti-WKA-Beschluss

Die Stadtverordnetenversammlung von Beelitz hat am 29.11.2016 mit überwältigender Mehrheit (nur 1 Neinstimme und 1 Enthaltung) auf unsere Initiative hin einen erneuten Anti-WKA-Beschluss gefasst. Die MAZ berichtete darüber. Inhalt des Beschlusses : 1. Die Stadtverordnetenversammlung der Spargelstadt Beelitz fordert von der Landesregierung, keine Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern sowie in Natur- und Landschaftsschutzgebieten zuzulassen. beelitz_logo/ 2. Die Stadtverordnetenversammlung der Spargelstadt Beelitz fordert von der Landesregierung eine Regelung zu erlassen, in der ein Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Wohnbebauungen jeglicher Art von mindestens 2.000 m festgelegt wird. / 3. Die Gemeindevertretungen/Stadtverordnetenversammlungen der Nachbargemeinden der Spargelstadt Beelitz, insbesondere der Blütenstadt Werder, Borkheide, Borkwalde, Kloster Lehnin, Treuenbrietzen und Nuthe Urstromtal werden gebeten, Weiterlesen

Errichtung von 47 Windrädern im Gebiet von Beelitz und Werder geplant / 12 sind schon genehmigt

Im Großraum 20161107_163723der Spargelstadt Beelitz, Werder (Havel) und Borkheide/Borkwalde ist derzeit (Stand November 2016) die Errichtung von mindestens 47 Windenergieanlagen (WEA) geplant. Die Grundlage hierfür bildet der geltende Regionalplan Havelland-Fläming12 WEA zwischen Fichtenwalde/Borkheide/ Beelitz-Reesdorf/Beelitz-Heilstätten sind durch das zuständige Landesamt für Umwelt schon genehmigt. Dagegen gehen Weiterlesen

Es wird enger für die Windindustrie – Jammern auf hohem Niveau

Es wird enger für die Windindustrie  = Jammern über Schutzkriterien = aber das ist ja nicht neu = Quelle = SWR vom 03.11.2016: “Große Aufregung in der Windkraftbranche. Die neue Landesregierung in Rheinland Pfalz hat die Regeln für den Neubau von Windkraftanlagen deutlich verschärft. Viele Projekte stehen deshalb vor dem Aus. Kommunen und Projektentwickler rechnen mit hohen Verlusten.” Hier der Beitrag. … Selbst die Branche gesteht ein, dass auf hohem Niveau gejammert wird und ein Glaubwürdigkeitsproblem da ist. Weiterlesen

Einladung des BUND zu folgender Veranstaltung

Was tötet Vögel und Fledermäuse? – Ehrenamtliches Monitoring von Schlagopfern in Brandenburg


Freitag, 11.11.2016 um 17 Uhr im Haus der Natur (Reimar-Gilsenbach-Saal), Lindenstraße 34, 14467 Potsdam

Stromtrassen, Glasfassaden, Windkraftanlagen – für Vögel und Fledermäuse lauern an vielen Stellen menschengemachte Gefahren. Darüber, wie viele Tiere an welchen Bauwerken sterben, bestehen jedoch noch große Informationslücken. Zu große Gebiete müssten regelmäßig abgesucht werden, als einzelne Behörden oder Personen es leisten könnten.

Daher möchte der BUND Brandenburg unter fachlicher Anleitung des Landesumweltamtes ein Netz von ehrenamtlichen Helfer*innen im Land aufbauen, welche die Erfassung von Schlagopfern unterstützen. Diese Daten können wertvolle Dienste leisten und schließlich dafür sorgen, dass Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Bei unserer Auftaktveranstaltung am 11.11. gibt Tobias Dürr von der Staatlichen Vogelschutzwarte (LfU) einen Einblick in die vom Land entwickelte Schlagopfer-Datei und stellt ein standardisiertes Monitoringverfahren vor. Besonders würden wir uns natürlich freuen, wenn sich bereits erste Helfer*innen finden würden. Aber auch grundsätzlich an dem Thema interessierte Personen sind herzlich eingeladen!
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Von Herrn Dr.Woidke bin ich zu meinem Bedauern tief enttäuscht

Zu dem Beitrag auf unserer Homepage “MP Woidke verteidigt WKA im Wald” äußert sich H.-U. Leps“Meines Wissens ist er (Dr. Woidke) in der Land- und Forstwirtschaft groß geworden und sollte den lebenden Wald zu schätzen wissen. Seine Argumentation ist ein deutliches Indiz dafür, dass er einer Lobby den Hof macht und sich einer Regierungsdevise beugt. Die Interessen der Menschen scheinen in den Hintergrund getreten zu sein. Er sollte es wissen, dass es keinen “… nur Nutzwald …” gibt, sondern dass auch Kiefernwälder leben, selbst Lebensraum sind und uns unser Leben durch Sauerstoffproduktion ermöglichen. Welche Bäume wären wohl für ihn schützens- und erhaltenswert, wenn es die Kiefern nicht sind. Selbst die Birke, die bei Förstern bildhaft eher als “Unkraut des Waldes” gilt, spielt eine wichtige Rolle als Pionierpflanze. Geschlossene Waldflächen sind  nicht nur Rohstofflieferanten, sondern auch Klimaregler und Erholungsgebiete. Alles unersetzbare Eigenschaften, die keine einzige Windkraftanlage erfüllt. Und auch Laubwälder sind Nutzwälder, allerdings wird niemand darauf kommen, einen Dachstuhl aus Eichen- oder Lindenholz zu fertigen. Es mag sein, dass Kiefernwald auch geerntet wird, wenn er “reif” ist.  Doch dann wird dort wieder aufgeforstet, anstatt  an seiner Stelle Beton in Hunderten Kubikmetern in die Erde zu versenken, um darauf ein Windrad mit seinem gesamten Gefahrenpotenzial, aber fragwürdigem Wirkungsgrad zu errichten. Es ist schon Besorgnis erregend, wie Herr Woidke sich die abstruse Argumentation einiger Grünen-PolitikerInnnen zu eigen macht. Und dass Kiefernwald Erholungswald ist, kann bei einer Baumkronenwanderung in Beelitz eindrucksvoll erfahren werden. Es mehren sich mit zunehmender Betriebsdauer auch die Brandereignisse der Generatoren in den Windkraftanlagen. Aktuelle Beispiele belegen, dass eben nicht nur die Generatoren brennen, sondern auch die Rotorblätter. Es bleibt zu hoffen, dass es im Beelitzer und in anderen Wälder niemals dazu kommt. Wenn sie brennen, ist die gesamte CO2-Ersparnis, die den Windkraftanlagen nachgesagt wird, um ein Vielfaches aufgebraucht. Der beste Schutz davor wäre der Verzicht auf das Errichten solcher Anlagen in Wäldern. Doch wenn es einmal zu einem Brand kommt, dann sollte sich Herr Dr. Woidke an seine Worte erinnern und aus seiner Verantwortung die persönlichen Konsequenzen ziehen.” / H.-U. Leps / 31.10.2016

Sturm auf die Windkraft – Protest gegen „saubere“ Windenergie nimmt zu / RTL / 23.11.2016 / 20:15 Uhr

Einen Tipp zum Reinschauen = RTL 23.11.2016 / 20:15 UhrMario Barth deckt auf – „Sturm auf die Windkraft – Protest gegen „saubere“ Windenergie nimmt zu“ … Zitat RTL: “Windkraft galt lange als sauber, profitabel und umweltverträglich und somit als die Hauptsäule der Energiewende. Das ändert sich dramatisch: Hunderte von Initiativen laufen in ganz Deutschland Sturm gegen den rücksichtslosen Weiterausbau von Windkraftanlagen nach der Devise: höher, größer, teurer. Die Kritik ist nicht neu: Windräder machen Menschen krank, sie gefährden die Natur, sie zerstören das Landschaftsbild. Erschreckend ist aber, dass zahlreiche Studien inzwischen belegen, dass sich die Energiegewinnung durch Windkraft in der derzeit praktizierten Form nicht rechnet. Wie sehr Profitgier und die Interessen vieler Bürger inzwischen auseinanderklaffen, zeigen wir am Beispiel des Kreises Dithmarschen an der Nordseeküste.”

 

MP Woidke verteidigt WKA im Wald

In einem Interview mit der MAZ vom 28.10.2016 verteidigt Ministerpräsident Woidke den Bau von Windrädern im Wald. Seine Begründung: Damit kämen die Windräder weit genug weg vom Menschen, die Erneuerbaren Energien könnten weiter ausgebaut werden und es handele sich ja schließlich “nur” um Nutzwald/Kiefernwald. Auch wäre die Brandgefahr ausreichend durch technische Einrichtungen gebannt. Das kann in diesem Video der MAZ ab Minute 2:10 “nachgesehen” werden. Diese “Schein-Argumente” sind uns leider zur Genüge bekannt und können uns nur im Kampf um den Erhalt unserer KLIMA-WÄLDER und gegen die Errichtung von Industrieanlagen in diesen Wäldern bestärken. Die Kiefer zählt zu den Baumarten, die in allen Wiederaufforstungen eine große Rolle spielt! Nachzulesen u.a. in der Anlage zur Gehölzschutzverordnung Potsdam-Mittelmark.