Archiv der Kategorie: Gefahren von Windrädern

Die weißen Riesen kommen / MAZ vom 13.04.2018

In einer bemerkenswerten Artikelserie hat sich die MAZ am Freitag, 13.04.2018, mit Windrädern im Bundesland Brandenburg beschäftigt. Zunächst mit dem Ist-Stand: “2017 kamen 171 neue Windenergieanlagen hinzu, die eine Leistung von 550 Megawatt hatten. Das ist der höchste Wert der vergangenen Jahre, wie Jan-Hinrich Glahr, Chef des Brandenburger Windenergieverbands am Donnerstag sagte. Damit gibt es im Land nun insgesamt 3734 Anlagen mit einer Leistung von zusammen fast 6800 Megawatt.” Dann durchaus bemerkenswert mit einem Interview mit dem Windrad-Kritiker, Prof. Weimann von der Uni Magdeburg, der sagt, “die Bewegung wird diffamiert”: ” Die Wut über riesige Windparks wächst. Auch in Brandenburg nimmt der Widerstand zu. Doch die Gegner großer Windräder werden von der Politik nicht gehört und ernst genommen. Im MAZ-Interview sagt Umweltökonomik-Professor Joachim Weimann, warum das so ist und warum es falsch ist. Und schließlich wird in einem zweiseitigen Artikel (auf Seite 2 und 3) unter dem Titel “Die weißen Riesen kommen” u.a. zum dem Widerstand gegen die “Verspargelung” berichtet … mit Fokus auf Beelitz und die Nauener Platte … auch ein Investor sieht die Windräder nur als Übergangstechnologie. Und als Abschluss: … aus dem Gegenwind (ist) ein Sturm geworden. Der Regierung ist die Gefahr nicht entgangen. Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) regte kürzlich an, die Orte sollten mehr von den Wind-Erträgen haben. Nach dem Motto: Wenn’s schon hässlich ist, soll es wenigstens Schmerzensgeld geben.” Das ist aus unserer Sicht natürlich keine Lösung! Lesen Sie hier weiter.

26.06.2018 / 09:30 Uhr / OVG Berlin-Brandenburg (Hardenbergstr. 31; 10623 Berlin) / Öffentliche mündliche Verhandlung Normenkontrollklage RECURA, Stadt Beelitz u.a.

26. Juni 2018
9:30bis12:30

Wie früher informiert haben u.a. die Stadt Beelitz und die RECURA-Unternehmensgruppe Normenkontrollklagen gegen den derzeitigen Regionalplan Havelland-Fläming eingereicht. Im Einzelnen geht es um die Ausweisung von Eignungsgebieten für die Errichtung von Windkraftanlagen. Am 26.06.2018 findet dazu ab 09:30 Uhr vor dem 2. Senat des OVG Berlin-Brandenburg (Hardenbergstr. 31; 10623 Berlin; Saal 301) die mündliche Verhandlung statt. Die Verhandlung ist öffentlich! Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Unerhörtes hört man doch (Infraschall)

… unter diesem Titel veröffentlichte die heutige MAZ (10./11.03.2018) einen Artikel zu Thema Infaschall auf Initiative unserer Waltraud Plarre (Danke!!) – leider ist er noch nicht online verfügbar – so hier in relativ schlechter Qualität. Leider sind die Aussagen – wie die einer aktuellen dänischen Studie – nicht eindeutig.

Die Highlights vom Waldkleeblatt / Jahresrückblick 2017

Liebe Mitstreiter/-innen, sehr geehrte Damen und Herren, (wie immer sind wir erstaunt, wie die Zeit vergeht) – bald begrüßen wir das Jahr 2018. Zeit einen Rückblick zu halten und auch in die „Zukunft“ zu schauen. Aber zunächst möchte ich Ihnen und Ihren Familien im Namen des Vorstandes ein besinnliches Weihnachtfest wünschen. Auch 2017 war wieder ein ereignisreiches Jahr für uns. Ohne SIE wäre das nicht möglich gewesen. DANKE! Danken möchte ich auch unseren vielen Unterstützern/-innen im Landtag, den Stadt- und Gemeindeparlamenten des “Waldkleeblatt-Landes”, den Anwälten, Journalisten und allen, die uns in unserem Anliegen zur Erhaltung unserer Umwelt positiv begleiten. Nur einige Highlights des Jahres können hier Revue passieren: Waldkleeblatt hat als einziger Veranstalter in den Bundestagswahlkreisen 60 und 61 alle wichtigen Kandidatinnen und Kandidaten auf einem Podium vereint. Zunächst am Abend des 18. Juli im gut besuchten Kulturpalast Scala in Werder (Havel) und dann am 20. Juli im Tiedemann-Saal der Stadt Beelitz. Nach kurzer Vorstellungsrunde ging es in eine interessante und teilweise kontroverse Diskussionen. Zum Thema STOP des weiteren Ausbaus der Erneuerbaren Energien, insbesondere der Windkraft und Photovoltaik, ohne derzeitige industrielle und wirtschaftliche Speichermöglichkeiten, waren sich CDU, FDP und AfD einig. Ebenso, dass das erneuerbare Energieengesetz (EEG) reformiert bzw. abgeschafft werden muss … insbesondere die Kandidatin/-en der Linken und der Grünen trafen keine Aussage dazu, ob sie bei einem Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom auch dessen Import verbieten würden – dies wäre nur konsequent. Passend dazu auch hier ein Interviev mit “Borkheide News TV” über unseren e.V. Aber weiter chronologisch: Weiterlesen

Stellungnahme Waldkleeblatt zum Entwurf der Brandenburger Wolfs-VO

Bereits im Juni 2017 hatten wir uns mit einer Stellungnahme zur Brandenburger Wolfsverordnung zu Wort gemeldet. Vor Kurzem fand eine abschließende Anhörung der Umwelt- und anderer Verbände zum überarbeiteten Entwurf der Brandenburgischen Wolfsverordnung statt. Hier haben uns wieder Eva Bogda und Dr. Hans-Joachim Müller kompetent vertreten. Im Ergebnis dieser Anhörung nun unser abschließender Standpunkt: “Wir möchten nochmals daran erinnern, dass der Wolf erst der Beginn der Rückkehr von ehemals ausgerotteten freilebenden Großtieren sein sollte und dies nach EU-Recht gewollt ist. „Unglückliche“ Panik-Reaktionen, wie kürzlich der unnötige Abschuss eines Wisents am 13.09.2017 im Grenzgebiet zu Polen sollten von vorn herein ausgeschlossen sein.” Insofern können wir nur unseren bereits mit Schreiben vom 20.06.2017 geäußerter Standpunkt bekräftigen, dass wir die BbgWolfV ablehnen. Warum, das können Sie hier nachlesen. Weiterlesen

Neujahrswanderung gegen WKA in Wandlitz / Sonntag, 14.01.2018 / 11 Uhr / Jägerheim Uetzdorf

14. Januar 2018
11:00bis14:00

Zu ihrer traditionellen Neujahrswanderung gegen WKA in der Umgebung von Wandlitz erwarten unsere Mitstreiter/-innen der BI “Hände weg vom Liepnitzwald” am Sonntag, 14.01.2018 / 11 Uhr wieder zahlreiche Unterstützer/-innen. Sind auch Sie dabei? Treffpunkt ist am idyllischen Jägerheim Uetzdorf.

Alle geplanten WKA im Bundesland Brandenburg müssen dem neuen Lärmschutz entsprechen

In ihrer heutigen (04.12.2017) Ausgabe berichtet die MAZ, dass alle derzeit 748 geplanten (beantragten, aber noch nicht gebauten) Windkraftanlagen (WKA) in Brandenburg nach den neuen, “schärferen” Schallschutzrichtlinien neu (!!) bewertet werden müssen. Dazu gehören natürlich auch die im “Waldkleeblattland” genehmigten WKA südlich von Fichtenwalde bzw. in der Nähe von Luehsdorf/Kemnitz. Wir gehen davon aus, dass damit zumindest die Abstände zwischen WKA und Wohnbebauung vergrößert werden müssen – ggf. fallen damit auch geplante Anlagen weg. Den MAZ Artikel finden Sie hier. Wir hatten ach schon früher zu den neuen Regelungen der Schallmessung hier berichtet.

Brandenburger Landesumweltamt setzt Interimsverfahren zur Schallausbreitung um!

Das Brandenburger Landesumweltamt (LfU) setzt seit dem 08.11.2017 das sogenannte Interimsverfahren zur Schallausbreitung um! In der Praxis bedeutet dies, dass genehmigungsrelevante Schallprognosen um ca. 6 bis 9 dB korrigiert werden müssen. Somit ergeben sich im Umkehrschluss “automatisch” größere Abstände zwischen Wohnbebauung und Windkraftanlagen etc.! Worum es genau geht, können Sie entweder hier oder unter diesem Link nachlesen. Das ist ein anerkennenswerter und bedeutender Schritt für mehr Schutz vor Windkraftanlagen! Offensichtlich hat das LfU an alle aktuellen Antragsteller eine Aufforderung versendet, die bisherigen (überholten) Schallgutachten zu überarbeiten. Zum Beschluss des LfU können Sie hier Näheres nachlesen.

Energiequelle wird 20 – Brandenburger BI´s “feiern” mit

Die in Zossen/Kallinchen ansässige Firma ENERGIEQUELLE feierte heute ihr zwanzigjähriges Bestehen. Und auf Initiative von Helga Ehresmann von der anerkannten Umweltvereinigung “Freier Wald” “gratulierten” die Brandenburger BI`s. Ca. 40 Aktivisten aus Zossen aber auch aus anderen Regionen Brandenburgs waren zur Begrüßung der Gäste vor Ort und errregten einiges Aufsehen.

Am Rande bemerkt – die Veranstaltung fand in einem Zirkuszelt statt – nomen est omen

(Bürger)-Initiativen klagen über Tricks bei Bürgerwindparks

In ihrem Leitartikel berichtete die MAZ am Montag (09.10.2017): Die seit Anfang des Jahres von der Bundesnetzagentur per Ausschreibung vergebenen Bürgerwindparks stehen in der Kritik. Windkraftkritiker in Brandenburg erwägen rechtliche Schritte gegen die Vergabe Gegner der Bürgerwindparks fühlen sich „verschaukelt“ wegen Wettbewerbsverzerrung. „Wir
fordern, dass die Ausschreibungen annulliert und wiederholt werden“, erklärt Winfried Ludwig von der Initiative Waldkleeblatt, die sich als Dachverband mehrerer Initiativen versteht. Anders als suggeriert stünden hinter den vermeintlichen Bürgerwindparks oft erfahrene Firmen. „Wir fühlen uns verschaukelt“, sagt er. Lesen Sie hier weiter.