Archiv der Kategorie: Umwelt

Stellungnahme Waldkleeblatt zum Entwurf der Brandenburger Wolfs-VO

Bereits im Juni 2017 hatten wir uns mit einer Stellungnahme zur Brandenburger Wolfsverordnung zu Wort gemeldet. Vor Kurzem fand eine abschließende Anhörung der Umwelt- und anderer Verbände zum überarbeiteten Entwurf der Brandenburgischen Wolfsverordnung statt. Hier haben uns wieder Eva Bogda und Dr. Hans-Joachim Müller kompetent vertreten. Im Ergebnis dieser Anhörung nun unser abschließender Standpunkt: “Wir möchten nochmals daran erinnern, dass der Wolf erst der Beginn der Rückkehr von ehemals ausgerotteten freilebenden Großtieren sein sollte und dies nach EU-Recht gewollt ist. „Unglückliche“ Panik-Reaktionen, wie kürzlich der unnötige Abschuss eines Wisents am 13.09.2017 im Grenzgebiet zu Polen sollten von vorn herein ausgeschlossen sein.” Insofern können wir nur unseren bereits mit Schreiben vom 20.06.2017 geäußerter Standpunkt bekräftigen, dass wir die BbgWolfV ablehnen. Warum, das können Sie hier nachlesen. Weiterlesen

Neujahrswanderung gegen WKA in Wandlitz / Sonntag, 14.01.2018 / 11 Uhr / Jägerheim Uetzdorf

14. Januar 2018
11:00bis14:00

Zu ihrer traditionellen Neujahrswanderung gegen WKA in der Umgebung von Wandlitz erwarten unsere Mitstreiter/-innen der BI “Hände weg vom Liepnitzwald” am Sonntag, 14.01.2018 / 11 Uhr wieder zahlreiche Unterstützer/-innen. Sind auch Sie dabei? Treffpunkt ist am idyllischen Jägerheim Uetzdorf.

Wir brauchen Volksentscheide!

In seinem heutigen Newsletter weist der “Mehr Demokratie e.V.” auf seine Forderung nach bundesweiten Volksentscheiden hin. Hintergrund ist der Alleingang am Montag (27.11.2017) zur Verlängerung der Glyphosat-Zulassung in der EU. “Wie kann es sein, dass ein einzelner Minister eigenmächtig eine solche Entscheidung fällt – wohl wissend gegen den ausdrücklichen Willen des Koalitionspartners und gegen den Willen einer Mehrheit der Bürger/innen?! Schmidts Alleingang ist ein Affront gegenüber der intensiven demokratischen Debatte, die zu Glyphosat in Deutschland und ganz Europa geführt wird … Mit bundesweiten Volksabstimmungen wäre nach intensiver öffentlicher Debatte endlich klar, wo die Mehrheit der Bürger/innen in Deutschland bei diesem hochumstrittenen Thema steht. Davon könnte ohne gute Argumente kein Politiker abweichen.” Unterstützen Sie die Forderung nach bundesweiten Volksentscheiden und stimmen Sie noch bis zum 07.12.2017 hier ab! Den gesamten Newsletter können Sie unter diesem Link nachlesen.

 

“Ein Land wird umgekrempelt”

… – unter diesem Titel veröffentlichte die ZEIT ONLINE am 22.11.2017 einen Beitrag zu den Folgen der Energiewende 2.0: “Tausende Quadratkilometer würden für Solar- und Windparks gebraucht. Deutschland wäre in 30 Jahren kaum wiederzuerkennen.” In einer Studie von deutschen Wissenschaftsakademieen wird davon ausgegangen, dass sich der Stromverbrauch mindestens verdoppelt. Die Anzahl und Fläche der Wind- und Solarparks müsste sich dafür um das fünf- bis siebenfache vergrößern – also Nauener Platte überall … Gelöst wäre damit das Problem der sogenannten “Dunkelflaute” (= es wird eben im Dunklen und bei Flaute kein Strom erzeugt) aber auch nicht. Und wirkliche Alternativen zu den bisherigen (z.B. fossilen oder atomaren Energiequellen) sind nicht in Sicht. Das lässt leider auch der Artikel offen und endet im allgemeinen Aufruf zur Erreichung der deutschen Klimaschutzziele – trotzdem lesens und nachdenkenswert. Hier finden Sie den gesamten Beitrag.

Brandenburger Landesumweltamt setzt Interimsverfahren zur Schallausbreitung um!

Das Brandenburger Landesumweltamt (LfU) setzt seit dem 08.11.2017 das sogenannte Interimsverfahren zur Schallausbreitung um! In der Praxis bedeutet dies, dass genehmigungsrelevante Schallprognosen um ca. 6 bis 9 dB korrigiert werden müssen. Somit ergeben sich im Umkehrschluss “automatisch” größere Abstände zwischen Wohnbebauung und Windkraftanlagen etc.! Worum es genau geht, können Sie entweder hier oder unter diesem Link nachlesen. Das ist ein anerkennenswerter und bedeutender Schritt für mehr Schutz vor Windkraftanlagen! Offensichtlich hat das LfU an alle aktuellen Antragsteller eine Aufforderung versendet, die bisherigen (überholten) Schallgutachten zu überarbeiten. Zum Beschluss des LfU können Sie hier Näheres nachlesen.

Herbstkonferenz der Umweltminister der Länder und des Bundes

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet / Zum Abschluss der Herbstkonferenz der Umweltminister der Länder und des Bundes hat Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger heute (17.11.2017) in Potsdam eine erste Bilanz der Beratungen gezogen. Insgesamt wurden rund 40 Tagesordnungspunkte behandelt. Schwerpunkte der Herbstkonferenz waren die Themen Klimaschutz und Artenschutz. Dabei ging es nicht nur um den Schutz des Wolfes. Es gab es durchaus kritische Einschätzungen z.B., dass der Verkehrssektor bisher keinen ausreichenden Beitrag zuir Erreichung der Klimaschutzziele geleistet hat. Leider fehlt aber die Konsequenz, zu fordern, dass weniger Straße mehr ist. Die Elektromobilität soll es richten ??? Ohne allerdings Emissionen zu erhöhen. Wie das gehen soll = völlig offen …  Für Interessierte hier das Protokoll zum durchsehen – ab Seite 23 z.B. zu “Erneuerbaren … Die VI Rettet Brandenburg fordert in einem Schreiben an die Umweltminister u.a. die umfassende Umsetzung des Interimsverfahrens zur Schallprognose auch bei bestehenden Anlagen, verweist auf das Artensterben (z.B. Insekten) etc. Das gesamte Schreiben lesen Sie hier.

 

Resolution für eine Wende in der Energiepolitik Deutschlands

In einer am 04.11.2017 verabschiedeten “Resolution für eine Wende in der Energiepolitik Deutschlands” fordert die Volksinitiative Rettet Brandenburg: 1. Abschaffung des EEG mit allen Subventionen und
Privilegien für die Windkraft incl. Aufhebung der Privilegierung der Windkraft im § 35 BauGB / 2. Genehmigungen und Förderungen für Investitionen in der Energiewirtschaft nur noch
nach Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Ökologie sowie transparent für den Bürger zu erteilen.  / 3. Prüfung der Machbarkeit einer weitgehenden Abkehr von fossilen Brennstoffen durch absolut unabhängige und erfahrene Energiewirtschaftler, da 2016 Wind- und Sonnenstrom nur ca. 4,6 o/o zum Endenergieverbrauch beitrugen. Den gesamten Text finden Sie hier.  Die MAZ hat am 06.11.2017 dazu auch berichtet.

Ein Herz für saubere Lausitzer Kohle?!

Kurz vor dem Auftakt der Weltklimakonferenz in Bonn veröffentlichte der Pro Lausitzer Braunkohle e.V. die nachstehend zitierte Erklärung:  “Unter dem provokanten Motto „Ein Herz für saubere Lausitzer Kohle“ liefert der Lausitzer Bürgerverein eine Sammlung von Informationen und Fakten, die Ergebnis des Austauschs der Lausitzer Akteurein den letzten Monaten sind. Das entstandene Papier stellt aus Sicht der Region einen neuen Denkansatz für die festgefahrene deutsche Energiewende und ebenso für die festgefahrenen Sondierungsgespräche zur Klimapolitik in Berlin dar. Das einfach verständlich aufgearbeitete Papier macht dabei vor allem drei Sachverhalte deutlich: Bislang werden in der bundespolitischen Diskussion die Vorleistungen der Lausitz als Motor zum Erreichen der Klimaziele Deutschlands überhaupt nicht berücksichtigt. In der Lausitz werden im Vergleich zu 1990 heute jährlich über 130 Mio. Tonnen Braunkohle weniger gefördert, die somit entfallene Nutzung dieser Menge in industriellen oder Braunkohlekraftwerken bzw. als Brikett spart vereinfacht gerechnet in etwa die gleiche Menge an CO2-Emissionen ein. Somit hat die Lausitz die Hälfte der gesamten deutschen CO2-Emissionsminderungen allein geschultert – die laut Bundesumweltamt bei gerade einmal jährlich ca. 250 Millionen Tonnen CO2-Einsparung im Vergleich zu 1990 liegen. Zudem hat die Energiewirtschaft im gleichen Zeitraum immense Investitionen in den Lausitzer Braunkohlekraftwerkspark getätigt – der mit seinen drei Kraftwerken heute durch viele technologische Innovationen als der weltweit modernste seiner Art gilt. Die vermeintlichen „Dreckschleudern“ stecken voller Innovationen und werden weiter flexibilisiert und digitalisiert. Auch hier bleibt die Lausitz Vorreiter. Den gesamten Text finden Sie hier. In diesem Zusammenhang ist der FAZ Beitrag vom 04.11.2017 zum Thema “Diese Länder sind schuld am Klimawandel” auch sehr interessant. 

Nachlese / Klimawandel, da kann man nischt machen?

Zum Thema “Klimawandel, da kann man nischt machen?” fanden sich in der Arche / Fichtenwalde am 02.11.2017 ca. 50 Interessierte zusammen – und ließen sich über mehr als zwei Stunden von dem pragmatischen Pfarrer Baaske (nein, nicht der SPD-Baaske – auch nicht verwandt) und dem Wissenschaftler Dr. Müller in den Bann ziehen. (Zu den Referenten s. hier). Kernaussagen waren zum einen ganz konkrete Beiträge zum Klimaschutz durch energiesparendes Gebäudemanagement, ökologisch und nachhaltig orientierte Investitionen und Entwicklungsprojete. Zum anderen die globalen, erdgeschichtlichen Zusammenhänge des Klimawandels – und der dringende wissenschaftliche Aufruf zum Einhalten. Weiterlesen

Zurück zu unseren Wurzeln

Am Anfang war … ja, auch das Wort, aber gemischt mit bürgerschaftlichem Engagement und wie kann es bei einer BI anders sein – mit Ideen und Protest. Zurück zu den Wuzeln bedeutet für unseren e.V. zurück zu den Flugrouten – auch wenn der BER derzeit nicht wirklich unser Hauptproblem ist. ABER: damit fing 2011 Alles an. Zwei Artikel, zum Streit zwischen den betroffenen Kommunen 2011 – leider damals an der Tagesordnung …  unsere Aktivitäten haben wir damals noch nicht so richtig dokumentiert … es gab aber z. B. sehr gut besuchte Vortragsreihen von Piloten und Ärzten zur Problematik Flugrouten und einen ersten Zusammenschluss mit BI´s in Seddiner See und Kähnsdorf …  die Forderungen von 2011 sind nach wie vor aktuell:  a) Uneingeschränktes Nachtflugverbot in der Zeit von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr und b) Fluglärm reduzierende Flughöhen über unserer Region (Michendorf bis Bad Belzig) von mindestens 3.000 Metern bei Ab- und Anflügen. Und es gibt auch Neues von den Flugrouten – Weiterlesen