Archiv der Kategorie: Brandgefahr

Karl Tempel – Ein Waldbesitzer mit ökologischer Verantwortung

Die MAZ veröffentlichte am 22.11.2016 einen interessanten Artikel über Karl Tempel. tempelwald2014-0191Wenn diese Mann „…durch seinen Wald in der Busendorfer Heide führt, hält er gern ein Plädoyer für die Kiefer, „einen wunderbaren Baum, der hier seit 10 000 Jahren wächst“. Und der gebürtige Rheinland-Pfälzer redet gern Klartext. „Der ökonomische Druck auf den Wald nimmt weltweit zu“, sagt er. Auch in Deutschland. „Selbst die kleinste Frittenbude ist aus gutem Grund im Wald verboten, 200 Meter hohe Windräder aber dürfen aufgestellt werden.“  Lesen Sie hier weiter.

Errichtung von 47 Windrädern im Gebiet von Beelitz und Werder geplant / 12 sind schon genehmigt

Im Großraum 20161107_163723der Spargelstadt Beelitz, Werder (Havel) und Borkheide/Borkwalde ist derzeit (Stand November 2016) die Errichtung von mindestens 47 Windenergieanlagen (WEA) geplant. Die Grundlage hierfür bildet der geltende Regionalplan Havelland-Fläming12 WEA zwischen Fichtenwalde/Borkheide/ Beelitz-Reesdorf/Beelitz-Heilstätten sind durch das zuständige Landesamt für Umwelt schon genehmigt. Dagegen gehen Weiterlesen

Wir sind 87 Prozent! Keine Windräder im Wald!

Die Deutsche Wildtierstiftung hat aktuell (Oktober 2016) bei Emnid eine Studie u.a. zur Akzeptanz von Windrädern im Wald in Auftrag gegeben. Ergebnis: „Besonders eindeutig ist die Ablehnung der Bürger im Osten der Bundesrepublik – dort sind 87 Prozent gegen den Ausbau von Windenergie, wenn dafür Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden“, sagt Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. windrad-negativ1Die Emnid-Umfrage zeigte auch: „Innerhalb kürzester Zeit ist die Ablehnung der Bürger im Osten exorbitant gestiegen: Während sich im Juli 2015 schon 78 Prozent gegen den Ausbau von Windenergie in Waldgebieten ausgesprochen haben, sind es heute 87 Prozent!“ Professor Vahrenholt appelliert an die Politiker, „den Weckruf nicht zu überhören“. Die Ablehnungsrate in der gesamten Bundesrepublik beträgt aber auch immerhin 80 %. Unsere rot-rote Landesregierung macht also in Sachen Windenergie im Wald Politik im Namen von höchstens 13 Prozent der Bevölkerung. Für alle, die zu den 87 Prozent gehören und sich für den Schutz der Bäume und der Tiere einsetzen, ist die Umfrage dagegen eine Ermutigung, in ihrem Kampf nicht nachzulassen. Die ganze Umfrage finden Sie hier. Weiter Informationen der Deutschen Wildtierstiftung zum Thema Windenergie und Artenschutz können Sie hier nachlesen.

MP Woidke verteidigt WKA im Wald

In einem Interview mit der MAZ vom 28.10.2016 verteidigt Ministerpräsident Woidke den Bau von Windrädern im Wald. Seine Begründung: Damit kämen die Windräder weit genug weg vom Menschen, die Erneuerbaren Energien könnten weiter ausgebaut werden und es handele sich ja schließlich „nur“ um Nutzwald/Kiefernwald. Auch wäre die Brandgefahr ausreichend durch technische Einrichtungen gebannt. Das kann in diesem Video der MAZ ab Minute 2:10 „nachgesehen“ werden. Diese „Schein-Argumente“ sind uns leider zur Genüge bekannt und können uns nur im Kampf um den Erhalt unserer KLIMA-WÄLDER und gegen die Errichtung von Industrieanlagen in diesen Wäldern bestärken. Die Kiefer zählt zu den Baumarten, die in allen Wiederaufforstungen eine große Rolle spielt! Nachzulesen u.a. in der Anlage zur Gehölzschutzverordnung Potsdam-Mittelmark.

Waldkleeblatt beteiligt sich überregional

Waldkleeblatt ist auch überregional engagiert. Als anerkannte Umweltvereinigung haben wir uns heute an unserem zweiten Erörterungstermin außerhalb „unserer“ Windeignungsgebiete beteiligt. Es ging um die geplante Errichtung von 13 WKA im Wald der Gemeinde Milower Land . Vor dem Erörterungstermin demonstrierten ca. 150 Einwohner eindrucksvoll gegen diese Pläne.20161018_084248 Die Gemeinde steht voll dahinter und verweigert u.a. die Wegerechte! Der Bürgermeister erklärte seine Ablehnung u.a. mit der drohenden Brandgefahr im Wald, Gründen des Natur- und Umweltschutzes etc.  Wir hatten uns mit Einwendungen beteiligt. 20161018_085432Das Ergebnis bleibt abzuwarten. Wir bleiben dran!

Trauerschleifen gegen Windräder

Ca. 20 Aktivisten unseres e.V. haben heute mit einer Aktion „Trauerschleifen gegen Windräder“ in der Reesdorfer Heide gegen die vom Landesamt für Umwelt genehmigte Errichtung von 12 Windkraftanlagen protestiert. Anwesend war auch der Beirat der RECURA-Unternehmensgruppe, Herr Pertschy und der Sprecher der Stadt Beelitz, Herr Lähns. Alle drei (die Stadt Beelitz, die RECURA und unser e.V.) wehren sich derzeit juristisch gegen den tatsächlich Bau der 161006-waldkleeblatt-02 Windkraftanlagen. Im Waldgebiet zwischen den Beelitzer Ortsteilen Fichtenwalde, Beelitz-Heilstätten und Reesdorf sowie Borkheide und Borkwalde ist derzeit insgesamt 20161006_100111die Errichtung von 22 Windkraftanlagen geplant. Dies gilt es zu verhindern. Begleitet wurde die Aktion von brandenburg-aktuell des RBB und von der MAZ. Die PNN haben bereits im Vorfeld der Aktion heute berichtet = siehe hier.

Weiterhin protestierten die Anwesenden gegen den von der Bundesregierung geplanten Wegfall von Umweltverträglichkeitsprüfungen. Diese Prüfungen sind derzeit z.B. bei der Errichtung von Windkraftanlagen, Tiermastanlagen aber auch bei Straßen- und anderen Bauvorhaben erforderlich.  Auch soll das Klagerecht von Umwelt- und Naturschutzverbänden stark eingeschränkt werden. Näheres dazu lesen Sie hier. Weiterlesen

DEMO zum Landesparteitag der SPD / 15.10.2016 / 08:30 Uhr am Luftschiffhafen in Potsdam

15. Oktober 2016
8:30bis11:00

Am 15.10.2016 führt die SPD ihren diesjährigen Landesparteitag durch. Hier wollen wir wieder gegen die verfehlte Energiepolitik der Landesregierung protestieren. Treffpunkt ist am 15.10.2016 08:30 Uhr in Potsdam Am Luftschiffhafen 1 / Parkplatz – Zugang zum Kongresshotel. Mitbringen könnt/können ihr/Sie Plakate/Flyer/Trommeln/Trillerpfeifen/Tonträger/-abspielgeräte und Megaphon. Weiteres zum Parteitag hier. Wir hoffen auf rege Teilnahme!

Anhänger vernünftiger Energiepolitik trafen sich in Mecklenburg

Presseinformation von VERNUNFTKRAFT / Berlin, 29. August 2016 / grabow1 2016Windkraft-Widerstand wird politisch / Anhänger vernünftiger Energiepolitik trafen sich in Mecklenburg / Am 27. und 28. August 2016 trafen Vertreter von Bürgerinitiativen aus ganz Deutschland im mecklenburgischen Grabow zusammen. Als Mitglieder und Unterstützer der bundesweit aufgestellten VERNUNFTKRAFT setzen sich zwischen Bodensee und Ostsee aktuell 610 Bürgerinitiativen für einen Stopp des subventionierten Windkraftausbaus und für eine vernünftigere Politik ein … Für die „Politik aus Notwehr“ (so ein Slogan der Partei Freier Horizont)Grabow2 2016, die sich in der Teilnahme der mecklenburgischen Partner an der Landtagswahl manifestiert, entwickelten die Vertreter der Bündnisse aus den anderen Ländern daher tieferes Verständnis. Weiterlesen

Endspurt – Volksbegehren Windkraft

„Liebe Brandenburger,

wir möchten nochmal an alle appellieren, für das Volksbegehren in seinem Bekanntenkreis und beim Nachbarn zu werben, es bleiben noch 4 Tage um alles zu geben. Dieser Aufruf richtet sich an alle, die sich noch nicht aktiv für das Volksbegehren engagiert haben.
Wir möchten uns aber auch schon mal bei allen Aktiven für die Unterstützung bedanken, es gab sehr, sehr aktive Mitstreiter. Danke
-> Die Briefwahlunterlagen müssen schnellstens portofrei an ihr Amt zurückgeschickt werden! Besser ist es ab jetzt direkt in das Bürgeramt zu gehen und vor Ort zu unterschreiben.“

Vielen Dank im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen

Britta Bayer

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Windkraft: Der große Schwindel

Liebe Mitstreiter und Interessenten,  wenn Sie sich hier „einklicken“, kommen Sie auf eine YouTube Seite unseres Bundesverbandes Vernunftkraft. Sie können dort eine ganze Reihe sehenswerter Aufzeichnungen von Veranstaltungen und von Fernsehbeiträgen zur Thematik „Energiewende“ anschauen. Hier nochmals der Link. Darunter ist auch ein Beitrag aus Frankreich, das inzwischen von der Windkraftindustrie entdeckt wurde (mit deutschen Untertiteln). Auch dort das gleiche Schema wie bei uns: Drohungen und Stimmenkauf, unhaltbare Versprechungen und rücksichtslose Zerstörung der Landschaft und damit des Lebensraumes zukünftiger Generationen.

Viele Gründe, unser Volksbegehren gegen Windräder in Wäldern und für größere Mindestabstände zu Wohnbebauungen zu unterstützen.