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16.05.2017 / 22:04 – 23:00 Uhr / Energiewende in Brandenburg / Kulturradio vom RBB

16. Mai 2017
22:04bis23:00

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter / sehr geehrte Damen und Herren, „Es liegt im Interesse des Allgemeinwohls, dass es immer Menschen geben muss, die gegen den Strom schwimmen. Nur weiß das Allgemeinwohl das meist nicht.“ SENECA … Aus diesem Grund möchte ich Sie heute auf einen Beitrag des Kulturradios des RBB am Dienstag, 16.05.2017 in der Zeit von 22:04 Uhr bis 23:00 Uhr hinweisen. In der Reihe “Märkische Wandlungen” hat sich die Journalistin Ulrike Lückermann dem Thema „Energiewende in Brandenburg“ gewidmet. Intervievt wurden hierfür u.a. auch unsere Mitstreiter-/innen Waltraud Plarre, Eveline Kroll und der Unterzeichner … HÖREN SIE DOCH BITTE REIN. Aus der Programmankündigung zitiert:
„Zwischen Fluch und Segen – Energiewende in Brandenburg“ / Mehr als 3500 Windräder stehen mittlerweile in Brandenburg Viele Menschen begrüßen zwar die Energiewende, aber es gibt auch Proteste gegen konkrete Projekte. Vor allem dann, wenn Windräder in der Nähe von Häusern stehen und Krach machen oder wenn dafür Waldflächen gerodet werden. Die Landesregierung will bis 2030 ein Drittel des Primärenergieverbrauchs mit Erneuerbaren Ener-gien decken. Über Pro und Contra der Energiewende berichtet Ulrike Lückermann.“ Die Frequenzen des Kultulturradios vom RBB finden Sie hier.

Tolle Demo zur Umweltministerkonferenz

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, sehr geehrte Damen und Herren, heute (05.05.2017) fand in Bad Saarow die Abschlusstagung der Frühjahrstagung der Umweltministerkonfernez (UMK) statt. Aus diesem Anlass hatten sich ca. 100 Aktivistinnen und Aktivisten aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern u.a. Bundesländern zu einer eindrucksvollen Demonstration getroffen. Im Mittelpunkt standen die Forderungen nach einer  Abkehr von der gegenwärtigen „Energiewende“ – also Sicherung von Energieeffizienz und -einsparung, Sicherung einer stabilen und bezahlbaren Energieversorung. Ebenso ist der Gesundheitsschutz des Menschen und der Natur- und Umweltschutz bei der Sicherung der Energieversorgung nicht zu vergessen. Wälder sind nicht der Errichtung von Industrieanlagen zu opfern. Gerade auf diesem Gebiet kann Deutschland nicht andere Staaten aufrufen, ihre Wälder zu schüzten bzw. wieder aufzuforsten. Das Gegenteil findet im eigenen Land statt. Minister Vogelsänger stelle sich bei der Demo den Fragen der Teilnehmer. Weiterlesen

Eine Frage an Bundesminister zum Thema „Vereinte Nationen beschließen Strategie für die Wälder unserer Erde“

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, sehr geehrte Damen und Herren, in dem Pressedienst des Bundesministeriums für Umwelt … Nr. 134/17 wird die Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und dem Bundesministerium für Ernährungund Landwirtschaft zum Thema „Vereinte Nationen beschließen Strategie für die Wälder unserer Erde“ veröffentlicht. Ich frage mich, glauben unsere Bundesminister eigentlich das, was sie erklären? Aber lesen Sie selbst: In dem erwähnten Pressedienst wird u.a. festgestellt: „Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt erklärte dazu: „Wenn wir als Staatengemeinschaft über den Wald sprechen, stehen meistens Waldzerstörungen oder illegaler Holzeinschlag im Mittelpunkt. Ich freue mich, dass die Vereinten Nationen nun auch die nachhaltige Waldbewirtschaftung in den Fokus rücken. Sie fördert die herausragenden Ökosystemleistungen der Wälder, diese Chance darf nicht übersehen werden.“ Weiterlesen

Wald im Spagat zwischen Naturnähe und Industrie

Herr Prof. Müller von der TU Dresden (Tharandt) hielt am 30.03.2017 in Fichtenwalde vor ca. 35 Interessierten einen Vortrag zum Thema „Wald im Spagat zwischen Naturnähe und Industrie“. Sie können ihn hier nachlesen. Weiterlesen

Presseerklärung des BUND gegen Windräder im Reesdorfer Forst

Der BUND hat sich in einer Presseerklärung gegen die Errichtung von Windrädern in der Reesdorfer Heide in der Nähe des Beelitzer Ortsteils Fichtenwalde gewendet. Darin wird u.a. ausgeführt: „Insgesamt sollen auf 1,2 ha dauerhafte Waldrodungen erfolgen. Auf weiteren 3,9 ha soll der Wald für Zuwegungen und die Baustelleneinrichtungen abgeholzt werden. Selbst bei einer Wiederaufforstung kommt es zu einem Wertverlust bei den Waldbeständen … Der BUND verweist darauf, dass in diesem Gebiet bereits Maßnahmen zur Umwandlung des Kiefernforstes in Mischwald laufen. Durch die Errichtung der Windräder würde die Gefahr von Waldbränden noch weiter steigen. Obwohl die Bekanntmachung der Genehmigung erst am 28. März erfolgt ist, wurde bereits mit den Waldrodungen begonnen. Der BUND kritisiert, dass auf diese Weise vollendete Tatsachen geschaffen wurden.“  Die MAZ veröffentlichte heute (01.04.2017) einen Artikel dazu. Der BUND wird sich wahrscheinlich auch am Widerspruchsverfahren gegen diese Windräder beteiligen. Wir haben auch schon früher über die Rodungen hier berichtet. Im Jahr 2015 haben sich zahlreiche Bürger und auch wir als e.V. mit Einwendungen gegen den geplanten Windprak gewendet. Ausführlich können Sie das hier nachlesen.

RBB: Brandenburg bekommt wohl weniger neue Windräder

Der RBB berichtete heute in den Abendnachrichten 19.30 Uhr von Brandenburg Aktuell über die weitere Entwicklung der Windenergie. Nur zwei Bemerkungen dazu: 1. Sehr geehrter Herr Glahr vom Bundesverband der Windindustrie: Es wird Zeit, dass nach Jahren endlich ein kleines Stück Marktwirtschaft in diesem Wirtschaftszeig einzieht. Es bleibt zu hoffen, dass der Ausbau von WKA auch dadurch zurückgeht. Mit Zufalls-Strom, der nur die Preise nach obentreibt, lösen wir kein Problem unserer Energieversorgung. / 2. Sehr geehrter Herr Minister Gerber: Sie verwechseln Bestechnung mit Bürgerbeteiligung. Wann will die Landesregierung endlich dafür sorgen, dass Bürgerbeteiligung und die verfassungsmäßig garantierte Planungshoheit der Gemeinden wirklich ernst genommen wird? Falls Sie den Beitrag verpasst haben sollten, hier kann man ihn sich ansehen.

Geht es jetzt im Reesdorfer Forst los?

Der Genehmigunghsbescheid ist noch nicht veröffentlicht. ABER es wird schon (illegal?) gerodet. Seit einigen Tagen wird im Gebiet südlich vom Brücker Weg  / Siebenbrüderweg (in Richtung Borkwalde) Wald gerodet. Wir prüfen derzeit gemeinsam mit der Stadt Beelitz die rechtliche Situation. Es könnte sich um eine illegale Baumfällung für Windräder handeln. Einiges spricht dafür …

 

„Waldbesinnung“ in der Bliesendorfer Kirche am 21. März 2017, dem internationalen Tag des Waldes

„Waldbesinnung“ in der Bliesendorfer Kirche / Es ist fünf vor zwölf für den Wald, so zeigte es die angestrahlte Kirchturmuhr in Bliesendorf zu einer Waldandacht am 21. März, dem internationalen Tag des Waldes . Im inneren der Kirche besinnliche Ruhe, gedämpftes Licht und vorne im Altarraum ein „Steinkreuz“ mit 450 Teelichtern, die die 450 Waldbäume symbolisieren, die für ein Windrad gefällt werden müßten. Die farbige Ausleuchtung der Bilderausstellung der „Bliesendorfer Waldspatzen“, die die vielfältigen Gefahren für den Wald zeigen, bringt die Farben mystisch zum leuchten. Pfarrer Dr. Uecker hielt die Waldandacht, Weiterlesen

Waldkleeblatt übt scharfe Kritik an Landesumweltamt – MAZ von heute

Hallo in die Runde, in einem heutigen Artikel greift die MAZ eine Presseerklärung von uns auf. Hier haben wir vor dem Hintergrund der neuerlichen Genehmigung von zwei WKA im Beelitzer Süden scharfe Kritik an der Genehmigungspraxis des LFU geübt und auf massive Verstöße gegen die Planungshoheit der Gemeinden hingewiesen. Der Artikel ist im Internet noch nicht verfügbar, aber hier zum Nachlesen.

Vortrag „Wald im Spagat zwischen Naturnähe und Industrie“ / Donnerstag 30.03.2017 / 19 Uhr / Hans-Grade-Haus in Fichtenwalde (Am Markt 1)

30. März 2017
19:00bis21:00

Herr Müller wurde 1999 als Professor für Waldschutz in der Fachrichtung Forstwissenschaften (Fakultät Umweltwissenschaften an der TU Dresden) berufen. Die Fakultät ist dem einen oder anderen vielleicht besser bekannt als die von Heinrich Cotta begründete ehemalige Königlich-Sächsische Forstakademie in Tharandt. Müller1Sie ist eine der ältesten forstlichen Ausbildungsstätten der Welt. Tätig war Prof. Müller u.a. von 1993 bis 1997 als Dezernent im Landesforstamt des Landes Brandenburg und von 1997 bis 1999 als Weiterlesen