Wir sind 87 Prozent! Keine Windräder im Wald!

Die Deutsche Wildtierstiftung hat aktuell (Oktober 2016) bei Emnid eine Studie u.a. zur Akzeptanz von Windrädern im Wald in Auftrag gegeben. Ergebnis: „Besonders eindeutig ist die Ablehnung der Bürger im Osten der Bundesrepublik – dort sind 87 Prozent gegen den Ausbau von Windenergie, wenn dafür Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden“, sagt Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. windrad-negativ1Die Emnid-Umfrage zeigte auch: „Innerhalb kürzester Zeit ist die Ablehnung der Bürger im Osten exorbitant gestiegen: Während sich im Juli 2015 schon 78 Prozent gegen den Ausbau von Windenergie in Waldgebieten ausgesprochen haben, sind es heute 87 Prozent!“ Professor Vahrenholt appelliert an die Politiker, „den Weckruf nicht zu überhören“. Die Ablehnungsrate in der gesamten Bundesrepublik beträgt aber auch immerhin 80 %. Unsere rot-rote Landesregierung macht also in Sachen Windenergie im Wald Politik im Namen von höchstens 13 Prozent der Bevölkerung. Für alle, die zu den 87 Prozent gehören und sich für den Schutz der Bäume und der Tiere einsetzen, ist die Umfrage dagegen eine Ermutigung, in ihrem Kampf nicht nachzulassen. Die ganze Umfrage finden Sie hier. Weiter Informationen der Deutschen Wildtierstiftung zum Thema Windenergie und Artenschutz können Sie hier nachlesen.

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