Archiv der Kategorie: Nachrichten

Presseerklärung des BUND gegen Windräder im Reesdorfer Forst

Der BUND hat sich in einer Presseerklärung gegen die Errichtung von Windrädern in der Reesdorfer Heide in der Nähe des Beelitzer Ortsteils Fichtenwalde gewendet. Darin wird u.a. ausgeführt: „Insgesamt sollen auf 1,2 ha dauerhafte Waldrodungen erfolgen. Auf weiteren 3,9 ha soll der Wald für Zuwegungen und die Baustelleneinrichtungen abgeholzt werden. Selbst bei einer Wiederaufforstung kommt es zu einem Wertverlust bei den Waldbeständen … Der BUND verweist darauf, dass in diesem Gebiet bereits Maßnahmen zur Umwandlung des Kiefernforstes in Mischwald laufen. Durch die Errichtung der Windräder würde die Gefahr von Waldbränden noch weiter steigen. Obwohl die Bekanntmachung der Genehmigung erst am 28. März erfolgt ist, wurde bereits mit den Waldrodungen begonnen. Der BUND kritisiert, dass auf diese Weise vollendete Tatsachen geschaffen wurden.“  Die MAZ veröffentlichte heute (01.04.2017) einen Artikel dazu. Der BUND wird sich wahrscheinlich auch am Widerspruchsverfahren gegen diese Windräder beteiligen. Wir haben auch schon früher über die Rodungen hier berichtet. Im Jahr 2015 haben sich zahlreiche Bürger und auch wir als e.V. mit Einwendungen gegen den geplanten Windprak gewendet. Ausführlich können Sie das hier nachlesen.

RBB: Brandenburg bekommt wohl weniger neue Windräder

Der RBB berichtete heute in den Abendnachrichten 19.30 Uhr von Brandenburg Aktuell über die weitere Entwicklung der Windenergie. Nur zwei Bemerkungen dazu: 1. Sehr geehrter Herr Glahr vom Bundesverband der Windindustrie: Es wird Zeit, dass nach Jahren endlich ein kleines Stück Marktwirtschaft in diesem Wirtschaftszeig einzieht. Es bleibt zu hoffen, dass der Ausbau von WKA auch dadurch zurückgeht. Mit Zufalls-Strom, der nur die Preise nach obentreibt, lösen wir kein Problem unserer Energieversorgung. / 2. Sehr geehrter Herr Minister Gerber: Sie verwechseln Bestechnung mit Bürgerbeteiligung. Wann will die Landesregierung endlich dafür sorgen, dass Bürgerbeteiligung und die verfassungsmäßig garantierte Planungshoheit der Gemeinden wirklich ernst genommen wird? Falls Sie den Beitrag verpasst haben sollten, hier kann man ihn sich ansehen.

Dekarbonisierung unserer Wirtschaft – ist das realistisch?

Herr Dr. Rasim von der Volksinitiative „Rettet Brandenburg“ kommt in seinem Beitrag u.a. zu folgenden Ergebnisen: „Nach dem „Klimaschutzplan“ der Bundesregierung sollen bis 2050 die fossilen weitgehend durch „erneuerbare Energieträger“ ersetzt werden. Wir tragen 2,3 Prozent zu den globalen technisch verursachten CO2– Emissionen von ca. 36 Mrd. t/a und 0,4 Promille zum gesamten CO2– Kreislauf bei. Unser Ausstieg aus der Braunkohleverstromung mit ihrem Anteil daran von etwa 160 Mio. t/a würde von der Welt „mangels Masse“ nicht einmal wahrgenommen werden, da in anderen Ländern mindestens bis in das nächste Jahrzehnt hinein wöchentlich (!) ein neues Kohlekraft­werk in Betrieb geht. Somit ist Deutschlands „Klimaschutzplan“ eine Farce.“ Und weiter: „Nun ist es indiskutabel, über evtl. 400 000 nötige Windräder für Deutschlands Dekarboni­sierung zu fabulieren, während sich der Rest der Welt bereits über unsere „Stromwende“ und die diskutierte Abschaltung der Kern- und Kohlekraftwerke kaputtlacht, die fossilen und nuklearen Energie­träger zur Wahrung seiner wirtschaftlichen Stärke weiter nutzt und an inhärent sicheren Kern­kraftwerken mit minimalem „Atommüll“ forscht. “ Lesen Sie hier den gesamten Beitrag.

Windräder können wir nicht recyceln – Waldkleeblatt fragt: Bekommen wir ein neues Endlagerproblem?

Das Capital berichtet Monika Dunkel und Jenny von Zepelin) davon, dass der führende deutsche Recyclingkonzern Remondis davor warnt, Windräder seien nach deren „Abnutzung“ nicht recyclebar. Verglichen wird das Problem mit der Atommüllendlagerung. Hier kommt also eine riesiges Umweltproblem auf uns zu … Lesen Sie hier den Artikel.

250 Waldschützer fordern keine Windräder im Wald

Auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg: LiepnitzWald2017250 Waldschützer waren am 15.01.2017 im Schneetreiben bei der 5. Neujahrswanderung in den Liepnitzwald mit dabei. Einhellige Forderung aller Teilnehmer: Keine Akzeptanz von Windrädern im Liepnitzwald – in keinem Wald!

 

Bundesregierung schlampt in der Energiepolitik / MP Dr. Woidke drückt sich

Zwei aktuelle Meldungen belegen es: Der Bundesrechnungshof kritisiert undurchsichtige Energiewende: Die Regierung schlampt in der Energiepolitik. Zu dem Schluss kommen Prüfer. Sie werfen dem Ministerium von Sigmar Gabriel grobe Mängel und teure Fehler vor.  Lesen Sie hier weiter. Und unser Ministerpräsident hält seine Zusagen nicht ein: „Lange galt Brandenburg als Branchenprimus in Sachen Erneuerbare Energien, doch jetzt stellt Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) das Tempo der Energiewende infrage. Hohe Netzentgelte, Weiterlesen

Es wird enger für die Windindustrie – Jammern auf hohem Niveau

Es wird enger für die Windindustrie  = Jammern über Schutzkriterien = aber das ist ja nicht neu = Quelle = SWR vom 03.11.2016: „Große Aufregung in der Windkraftbranche. Die neue Landesregierung in Rheinland Pfalz hat die Regeln für den Neubau von Windkraftanlagen deutlich verschärft. Viele Projekte stehen deshalb vor dem Aus. Kommunen und Projektentwickler rechnen mit hohen Verlusten.“ Hier der Beitrag. … Selbst die Branche gesteht ein, dass auf hohem Niveau gejammert wird und ein Glaubwürdigkeitsproblem da ist. Weiterlesen

Energiewendechaos zahlt der Verbraucher / geschätzte 520.000.000.000 Euro – erstmal …

Dass wir uns als Deutschland mit der Energiewende einen ziemlich teuren und zumindest fragwürdigen Luxus leisten, war ja bekannt. Aber wie teuer, so richtig nicht. Ganz aktuell in der „welt.de“ dazu: „Selten wurde ein Umweltminister so mit Hohn und Spott übergossen wie weiland Peter Altmaier (CDU): Vor drei Jahren erklärte der heutige Kanzleramtsminister, die Kosten der Energiewende könnten sich, wenn nichts getan werde, „bis Ende der 30er-Jahre dieses Jahrhunderts auf rund eine Billion Euro summieren.“ Umgehend hielten große Magazine und Wochenzeitungen von „Wirtschaftswoche“ bis „Zeit“ dem Umweltminister vor, dass er sich bei seinem „Billionen-Ding“ ja wohl verrechnet haben müsse. „Sie dürfen die Leute nicht mit Horrorzahlen auf die Bäume jagen“, verlangte Baden-Württembergs Regierungschef und Grünen-Star Winfried Kretschmann vom CDU-Kollegen. Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen, Altmaier zu rehabilitieren. Denn das Institut für Wettbewerbsökonomik („Dice“) an der Universität Düsseldorf hat die direkten und indirekten Gesamtkosten der Energiewende bis 2015 berechnet und die weitere Kostenentwicklung bis 2025 geschätzt. Dem Ergebnis zufolge könnte das Billionen-Ding sogar früher Wirklichkeit werden, als selbst Altmaier geglaubt hatte.“ … „Die Energiewende sei „nicht nur für überzeugte Marktwirtschaftler wie uns ein Problem“, kommentierte Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: „Der Grund hat zwölf Stellen und ein Währungszeichen: 520.000.000.000 Euro.“ Die Energiewende „ist und bleibt außer Kontrolle“, sagte Pellengahr und verwies auf die weiter steigende EEG-Umlage im kommenden Jahr. „Das Chaos zahlt am Ende der Stromverbraucher.“ Hier der ganze Artikel.

Deutschland ist bei der Energiewende kein Vorbild mehr

Strom wird erneut teurer, die Netzkosten explodieren geradezu, doch Deutschlands CO2-Ausstoß wächst trotzdem weiter. Experten von McKinsey sehen den Beginn einer neuen Phase in der Energiewende.“ (Quelle WELT.de vom 09.09.2016) … „Der klimapolitische Nutzen der kostenträchtigen Übung (Energiewende) ist an den Zahlen weiterhin nicht ablesbar. So haben sich die CO2-Emissionen Deutschlands auf 925 Megatonnen erhöht, „womit das für 2020 angepeilte Ziel von 750 Megatonnen in immer weitere Ferne rückt“, wie es in der McKinsey-Untersuchung heißt. Die Zielerreichung liege gerade noch bei 42 Prozent und werde deshalb als „unrealistisch“ eingestuft.“ Den ganzen McKinsey-Bericht lesen Sie hier.

Anhänger vernünftiger Energiepolitik trafen sich in Mecklenburg

Presseinformation von VERNUNFTKRAFT / Berlin, 29. August 2016 / grabow1 2016Windkraft-Widerstand wird politisch / Anhänger vernünftiger Energiepolitik trafen sich in Mecklenburg / Am 27. und 28. August 2016 trafen Vertreter von Bürgerinitiativen aus ganz Deutschland im mecklenburgischen Grabow zusammen. Als Mitglieder und Unterstützer der bundesweit aufgestellten VERNUNFTKRAFT setzen sich zwischen Bodensee und Ostsee aktuell 610 Bürgerinitiativen für einen Stopp des subventionierten Windkraftausbaus und für eine vernünftigere Politik ein … Für die „Politik aus Notwehr“ (so ein Slogan der Partei Freier Horizont)Grabow2 2016, die sich in der Teilnahme der mecklenburgischen Partner an der Landtagswahl manifestiert, entwickelten die Vertreter der Bündnisse aus den anderen Ländern daher tieferes Verständnis. Weiterlesen