Nachlese / Klimawandel, da kann man nischt machen?

Zum Thema „Klimawandel, da kann man nischt machen?“ fanden sich in der Arche / Fichtenwalde am 02.11.2017 ca. 50 Interessierte zusammen – und ließen sich über mehr als zwei Stunden von dem pragmatischen Pfarrer Baaske (nein, nicht der SPD-Baaske – auch nicht verwandt) und dem Wissenschaftler Dr. Müller in den Bann ziehen. (Zu den Referenten s. hier). Kernaussagen waren zum einen ganz konkrete Beiträge zum Klimaschutz durch energiesparendes Gebäudemanagement, ökologisch und nachhaltig orientierte Investitionen und Entwicklungsprojete. Zum anderen die globalen, erdgeschichtlichen Zusammenhänge des Klimawandels – und der dringende wissenschaftliche Aufruf zum Einhalten. Fragen wie : Sind wir zu Viele? Sind die Güter dieser Erde falsch verteilt? Wie kommt die Menscheit zur Vernunft? Warum erreichen wir die jüngeren Generationen nicht? (Die Anwesenden waren im Durchschnitt sicher um die 50 – 60.) Mit dem Porsche zur Kita und Grün wählen? Vieles blieb auch offen: Wie einsichtig sind wir? Sind wir zum Verzicht bereit?  Welche wirklichen Alternativen zur Stillung unseres Energiehungers gibt es? Hinterfragen sollte Jede/Jeder seine Ansprüche. Entscheidungen sollten nach Beantwortung der Frage „Brauche ich das wirklich?“ getroffen werden. Daraus erwachsen auch neue Fragen: Wie kann das nachhaltig und regenerativ erzeugt werden? Welche technischen Prozesse sind dafür notwendig? DANKE AN DAS GEDULDIGE PUBLIKUM und die Referenten. Eine Fortsetzung zu Einzelfragen ist angedacht … ich freu mich drauf. Ihr Winfried Ludwig

PS: Eine erste Reaktion einer Teilnehmerin (Frau Tolios) möchte ich Ihnen ebenfalls zur Kenntnis geben. Sie schrieb heute in einer E-Mail an mich: Guten Morgen Herr Ludwig, ich hoffe es gab gestern nach dem offiziellen Abbruch der Vorträge noch eine lebhafte Diskussion … Was von Dr. Müller kam hat mir und Herrn L. schreckliche Angst eingejagt … Wir alle haben Kinder und Enkelkinder … Herrn Baaskes Ausführungen über die Anstrengungen der Ev. Kirche sind ja auf den ersten Blick mehr als löblich, aber ob z.Bsp. die neuen Heizungen in den Kirchen wirklich eine Einparung von CO 2 darstellen, müssten Fachleute erst mal ausrechnen … Grundsätzlich hat Herr Baaske natürlich Recht unsere Verbrauchergewohnheiten zu überdenken um Energie zu sparen …Die große Frage für mich bleibt trotzdem wieviel versteht die Politik von dieser komplexen Lage … Den gesamten Beitrag von Frau Tolios können Sie hier nachlesen.

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