Regionalplan beschlossen, Streit bleibt

Wie der rbb gerade meldete, wurde jetzt der Regionalplan beschlossen und der Weg für 24 neue Windparks frei gemacht:

Er sieht vor, dass auf einer Fläche von insgesamt 15.000 Hektar bis zu 200 Meter hohe Windräder gebaut werden können.

Zum Vergleich: Der Kölner Dom ist 158 Meter hoch; die Stadt Potsdam mit allen ihren Stadtteilen steht auf knapp 190.000 Hektar Fläche.

Zehntausende Einwändungen wurden “weggewogen”. Es ist – wie es an anderer Stelle heißt – die Wahl zwischen Pest und Cholera. Der stellvertretende Leiter der Regionalen Planungsstelle, Torsten Naubert, dazu:

“24 Windparks klingt zwar erstmal gewaltig. Aber nach dem Baugesetzbuch könnte für privilegierte Vorhaben wie Windparks viel mehr Fläche zugebaut werden. Insofern muss man dem Regionalplan Danke sagen.”

Man muss es ganz klar sagen, vor diese Wahl zwischen Pest und Cholera hat uns die rot-rote Landesregierung gestellt – mit Ihrer Weigerung, höhere Abstandsflächen festzulegen, mit Ihrem Beschluss, Windräder auch in brandgefährdeten Wäldern zuzulassen (Tack-Erlass).

Für uns heißt das, der Widerstand geht weiter.

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