Vergleich von Wahlprogrammen zu energiepolitischen Aussagen

Die Kollegen von VERNUFTKRAFT/VI Rettet Brandenburg haben einen Vergleich der Wahlprogramme der „großen“ Parteien im Bundestagswahlkampf zu energiepolitischen Aussagen erstellt – informieren Sie sich hier dazu weiter. Natürlich ist die Energiepolitik nicht alles – hier im „Wahl-O-Mat“ finden Sie Entscheidungshilfen. Wir berichteten u.a. dazu schon hier und hier.

Ein Gedanke zu „Vergleich von Wahlprogrammen zu energiepolitischen Aussagen

  1. Exner

    Mir als damaligem Gründungsmitglied des Vereines „Im Gegenwind, Borkheide“ ist immer noch nicht ganz klar, wofür das „Waldkleeblatt“ im Moment steht. Wir hatten damals als kleinsten gemeinsamen Nenner die Formulierung „Keine WKA im Wald“ gefunden. Nun werden wiedermal Argumente, in diesem Falle von Vernunftkraft, herangezogen, um vermeintliche Entscheidungshilfen fürs Wahlvolk zu liefern. Ich warne entschieden davor, sich derart eine Meinung quasi vorgeben zu lassen. Die oftmals anzutreffende Militanz im Verein im Bezug auf die Energiewende stimmt mich traurig. Man drischt auf den Sack ein, obwohl der Esel gemeint ist.

    Vernunftkraft schreibt, und dafür kann man sie fast in Schutz nehmen, von einem „Credo“ dessen, was wohl die Quintessenz aus den Parteiprogrammen sein soll. Credo bedeutet nun „ich glaube“. Man schreibt also nicht „scio“, was dann das Wissen um etwas verdeutlichte.

    Man könnte WISSEN, daß eine Energiewende notwendig ist. Man könnte WISSEN, daß diese gar nicht so schlecht dastünde, wenn man sie vor allem dezentral durchführte, also den „Normalbürger“ unterstütze. Man könnte WISSEN, daß von dieser derzeit verkorksten Energiewende vor allem die Bereiche der Energiewirtschaft trotzdem noch etwas haben, die die Subventionen UND die Profite einstreichen.

    Vernunftkraft GLAUBT also, diese Daumen-hoch-Parteien änderten etwas an der Verteilung der Profite und an der Tatsache, daß das Wahlvolk die Zeche für die Energieriesen bezahlt? Hmm…!

    Die Argumente der Daumen-runter-Parteien sind zumindest dazu angetan, den Blick etwas weiter in die Zukunft zu richten als nur bis zu dem Zeitpunkt, bis zu dem die „Kreidefresser“ im Bundestag sitzen.

    Ich nehme die Veröffentlichung von Vernunftkraft als übersichtlichen Auszug, um mir schnell ein Bild machen zu können. Mit einem Credo sollte man die Leute aber verschonen, weil es, wie überall im Leben, nicht viel weiter bringt. Da fehlt dann nach dem „credo“ noch das „disco“ und das „cogito“, um zum „scio“ zu kommen.

    Eine im Sinne der Ursprungsvereinbarung GUTE WAHL wünscht

     

    Heiko Exner, Borkheide

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