Archiv der Kategorie: Infraschall

Die Story: Wahnsinn Windkraft

Windräder soweit das Auge reicht. Dass Sachsen-Anhalt bei der Dichte an Windkraftanlagen bundesweit auf Platz drei liegt, ist nicht zu übersehen. Zwei Prozent der Landesfläche sind aktuell damit bebaut. Und es sollen noch mehr werden und noch größere.

Doch inzwischen wächst die Zahl der Windkraftgegner. Naturfreunde beklagen schädliche Auswirkungen auf die Tierwelt. Immer wieder geraten Vögel in die Reichweite der Rotoren und werden getötet. Der Konflikt spaltet inzwischen ganze Dörfer. So wie Zeppernick im Jerichower Land. Drei Viertel der Einwohner haben hier gegen einen neuen Windpark unterschrieben. Sie fürchten um den streng geschützten Rotmilan, der dort heimisch ist. “Es kann nicht sein, dass ich mit Windkraft Naturräume von Menschen und Tieren zerstöre, um angeblich Natur zu sichern. Da sehe ich einen Widerspruch.”, sagt Henry Bartholomäus, Sprecher der Zeppernicker Bürgerinitiative. Etwa ein Viertel der Einwohner, darunter Landbesitzer, ist allerdings für den Windpark. Denn Windkraftanlagen sind ein lohnendes Geschäft: wer seine Fläche für ein Windrad verpachtet, dem winken Jahr für Jahr zum Teil sechsstellige Einnahmen – egal, ob die Anlage läuft oder nicht. Stillstandzeiten werden ausgeglichen – mit der Einspeisevergütung, die der Netzbetreiber zahlt.

Dafür muss am Ende der Verbraucher mit steigenden Strompreisen zahlen. Der Streit über Nutzen oder Schaden der Windkraft spaltet auch Parteien und Verbände, wie den BUND. Wie “grün” ist diese Energieform wirklich? Wer verdient an der Windkraft? Zerstören die Windrad-Kolosse nur unsere Landschaften oder lohnt sich die Investition?

Die Dokumentation des MDR erreichen Sie unter folgender Adresse

http://www.mdr.de/tv/programm/sendung664510_ipgctx-true_zc-4cd383ea.html

 

Windindustrie mit zweifelhaftem Zugeständnis

Die Brandenburger Windindustrie hat gestern eine zweifelhafte Vereinbarung mit der Landesregierung geschlossen. Großzügig werden darin die bereits heut in Brandenburg üblichen 1.000 m Mindestabstand von Windrädern zu Wohnbebauungen zugesagt. Damit stützt die Windindustrie die Landesregierung, die nicht auf unsere Mindestforderungen eingeht. Falls Regionalpläne und der Landesentwicklungsplan kippen sollte, wäre sonst theoretisch “Wildwuchs” möglich. Das Ergebnis der Sturheit der ROT-ROTEN Regierung! Sehen Sie den Beitrag des RBB dazu hier.

Bürgerwille wieder bei Regionalplanung ignoriert

Wir möchten Sie auf eine Presseerklärung der Bürgerinitiativen „Pro Liepnitzwald“ und „Keine neuen Windräder für Crussow“ hinweisen. Beide BIs wurden in Brandenburg als einzige Bürgerinitiativen als beratende Mitglieder in eine Regionalversammlung aufgenommen. Aber leider wurden deren sachlichen Argumente in der eben zu Ende gegangenen Diskussion zum Regionalplan Barnim-Uckermark ignoriert. Lesen Sie hier weiter.

40 Bürger wollen keine neuen WKA

Einwohner von Pitschen-Pickel schreiben Brandbrief an Ministerpräsident Dietmar Woidke
Pitschen-Pickel – Gegen den Bau von neuen Windrädern wehren sich die Einwohner jetzt, denn sie müssen schon mit den Auswirkungen des riesigen Windkraftgebietes leben, das sich westlich des Dorfes erstreckt. Auf dem drehen sich nahezu 100 Mühlen.
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Oderaue – Windkraft – Informationsveranstaltung

Wie im Beitrag vom 03.04.2016 angegeben, sollen hier die detaillierten Angaben zur Informationsveranstaltung in Oderaue nachgereicht werden.

11. April um 19 Uhr  –  Infoveranstaltung in  16259 Oderaue, OT Neuwustrow, Ratsstr. 18

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Friedrich-Naumann-Stiftung – Filmtipp

13. April 2016
19:00bis22:00

Filmvorführung und anschließendes Filmgespräch “Landstück” (D 2015, 122 min) / In Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam / Mittwoch, 13. April 2016, 19.00 Uhr / Filmmuseum Potsdam, Breite Straße 1A, 14467 Potsdam / Tickets (3 Euro) erhältlich an der Abendkasse Weiterlesen

MAZ: Es sind mitnichten nutzlose Kiefernstangenwälder

MAZ 19.20.03.2016 Seite 11:
„Es sind mitnichten nutzlose Kiefernstangenwälder“
Volksinitiative “Rettet Brandenburg” zu den Anliegen des aktuellen Volksbegehrens

Im MAZ-Beitrag “Studie: Größerer Abstand für Windanlagen nicht möglich” vom 16. März auf Seite 1 wird über Gegenwind für Brandenburgs Windkraftkritiker berichtet. Nach Ansicht der Grünen gehe das Hauptanliegen des aktuellen Volksbegehrens ins Leere. Dazu schreibt Waltraud Plarre, 2. Sprecherin der Volksinitiative “Rettet Brandenburg”:

Absicht der Grünen-Fraktion ist es, dass Volksbegehren zu diskreditieren, weil wir unsinnige Forderungen hätten, so dass es unsinnig wäre, dafür eine Unterschrift zu leisten. Und: Die Volksinitiative kenne die Gesetze nicht und scheint damit nicht ausreichend informiert. Weiterlesen

Dokumentation “Windige Geschäfte”

Hier ein Filmtipp: Dokumentation    “Windige Geschäfte”
Samstag, den 5. März   um 11.15 – 12.00 Uhr 
auf   einsfestival   https://www.einsfestival.de/sendungen/sendung.jsp?ID=16974940795 Kurzinhaltstext: Die Dokumentation beschreibt die teure Kehrseite der Energiewende: Weiterlesen

Verfassungsklage / Verfassungsbeschwerde gegen das EEG

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unterstützer/-innen unseres e.V., ich möchte Sie auf den nachfolgenden Link aufmerksam machen. Er enthält die Zusammenstellung zu den Berichten von der Pressekonferenz vom 25.02.2016  in Berlin und der Verfassungsklage / Verfassungsbeschwerde gegen das EEG von VERNUNFTKRAFTAm Donnerstag (25.02.2016) hat die Initiative in Berlin ihre geplante Verfassungsbeschwerde vorgestellt. Sie verlangt, dass die Vorgaben, unter denen Windenergieanlagen errichtet werden, erneuert werden. Die Beschwerde soll im März beim Bundesverfassungsgericht eingereicht werden. Eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg werde etwa acht Wochen “verzögert” erfolgen. Grund sei der Verstoß gegen das Grundrecht der “körperlichen Unversehrtheit.” Der Verein handele “stellvertretend für eine Vielzahl von Bürgern, die durch in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft errichtete Windenergieanlagen erheblich gesundheitlich beeinträchtigt werden”, heißt es in einer Mitteilung. Lesen Sie hier weiter.