Beeindruckende Anti-WKA-Demo zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes in Berlin

   Ca. 1.000 Demonstrant*innen aus ganz Deutschland trafen sich am heutigen 70. Geburtstag des Grundgesetzes vor dem Berliner Bundeskanzleramt. U.a. vor dem Hintergrund des Artikel 20a: “Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.” forderten sie:

  • ein sofortiges Moratorium gegen den weiteren Ausbau von Windenergie an Land und See …
  • die Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) …
  • die Abschaffung der Privilegierung der „erneuerbaren“ Energien im Baugesetz …
  • keine Überstürzte Förderung der „Elektromobilität“

Vom Bundeskanzleramt führte dann die Demo im langen Zug zum Brandenburger Tor.

Brandenburg Aktuell berichtete ausführlich. Am Brandenburger Tor betonten Redner mehrfach, dass es natürlich für einen Stadtbewohner (selbstredend nachfolgend auch Stadtbewohner*in) einfach ist, über eine Energiewende zu reden, von der er nicht betroffen ist, sondern die ländlichen Regionen. Er fährt ja u.a. munter weiter Auto, fliegt um die Welt, genießt „Bioprodukte“, die über tausende von (Flug-)Kilometern herantransportiert werden … etc. … FAZIT: Er freut sich über „grünen“ Strom, der unsere grünen Landschaften immer weiter zerstört und keine stabile Energieversorgung gewährleistet. Deshalb ist unser Widerstand sinnvoll.

In Brandenburg Aktuell finden Sie einen ausführlichen Bericht. Hier beklagt sich der Landesvorsitzende des Brandenburger Verbandes der WindEnergie (BWE), Herr Jan Hinrich Glahr, bitter darüber, dass man dort wo sich  Bürgerinitiativen bilden, Schwierigkeiten bekäme. So kann man das auch sehen, wenn sich mündige Bürger nach dem Sinn der Energiewende fragen. Er näherte sich dem Problem schon ziemlich, als er gefragt wurde, was er denn von einer finanziellen Beteiligung der Bürger an den Gewinnen der Windindustrie halte. Seine Gegenfrage „Warum denn Gewinne der Windindustrie sozialisiert werden sollten?“ Mal unabhängig davon, dass wir eine „Beteiligung“ der Kommunen i.H.v. 10.000 € pro Jahr und Windrad a) für lächerlich, b) für nicht lösungsorientiert und c) auch nur am Ende für von uns finanziert betrachten. Die Frage lautet doch: „Warum werden die Milliardenkosten der Energiewende sozialisiert und nicht von der Industrie getragen?“

Hier noch alle Forderungen der von den Demonstranten verabschiedeten „Berliner Erklärung“.

 

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Über Herr Dr. Ludwig

Dr. Winfried Ludwig Familienstand: verheiratet Kinder: zwei Kinder Tätigkeit: Leitender Angestellter der RECURA Unternehmensgruppe Wohnhaft in Fichtenwalde seit: 2006 Vorsitzender des "Waldkleeblatt - Natürlich Zauche e.V.": seit 2011 Stadtverordneter der Stadt Beelitz: seit 2014

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