Gabriel gegen Ökopopulisten

“Manchmal kann der Gabriel richtig Spaß machen!” Das erklärt unsere Aktivistin Waltraud Plarre, die uns auf das Nachstehende hinwies:

Bundesminister Gabriel wollte eigentlich vor ein paar Tagen eine Rede auf dem Kongress der Deutschen Energieagentur halten, als Greenpeace-Aktivisten das Podium stürmten. Sie wollten für einen sofortigen Kohleausstieg demonstrieren.

Schlagfertig änderte Gabriel sein Konzept und erklärte u.a.: “Die wissen, dass die hier ganz gesittet den Saal verlassen könne … Ich bin nachher noch im Estrel-Hotel bei den Betriebsräten von Vattenfall, die für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze in der Braunkohle kämpfen. Mein Vorschlag ist: Trauen Sie sich dort auch mal rein.”

„Dass Sie sich hier ein ruhiges ökologisches Gewissen machen und es anderen überlassen, für die Sicherheit von 50.000 Arbeitsplätzen in der Kohlewirtschaft zu sorgen, das ist eine Arbeitsteilung, die ich vorsichtig gesagt antiquiert nennen würde”, erklärte Gabriel.

“Mit Ihrer Energiepolitik vertreiben Sie nicht nur die Grundstoffindustrie, sondern ganze Wertschöpfungsketten aus dem Land”, warf Gabriel den Greenpeace-Aktivisten vor. “Man kann nicht gleichzeitig aus Atom und Kohle aussteigen – jedenfalls nicht, wenn man wirtschaftlich irgendwie überleben will.”

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