Schlagwort-Archive: Energiewende

Sezten sich bei den Brandenburger LINKEN die Realos durch? CDU und Grüne sehen das kritisch!

Quelle: https://www.ralf-christoffers.de/nc/politik/aktuell/

Das ist die spannende Frage, die sich aus einem

Papier von führenden Brandenburger Linken innerhalb der Fraktion ergibt. Darin nähert man sich den Positionen von Minister Gerber (SPD) zur Verlängerung der Nutzung von Braunkohle etc. an. Die MAZ berichtet heute (22.08.2017) in zwei Artikeln ausführlichCDU und Grüne sehen das (aus unterschiedlichen Blickwinkeln) kritisch. Siehe dazu die MAZ vom 24.08.2017.

Samstag, 09.09.2017 / 16 Uhr / Menschenkette in Neukammer auf der Nauener Platte

9. September 2017
16:00bis18:00

Liebe Mitstreiter/-innen, die VI Brandenburg ruft auf zur Menschenkette am Samstag, den 09.09.2017, 16:00 Uhr in Neukammer bei Nauen auf!  Auf der L91 ist der Treffpunkt ausgeschildert. Vor der Bundestagswahl soll gemeinsam mit der Bürgerinitiative Gegenwind Ketzin auf das Problem des unkontrollierten Windkraftausbaus zu Lasten von Mensch und Natur aufmerksam gemacht werden. Es soll ein Zeichen für die betroffenen Bürger an Windparks und deren Gesundheit, für die unzähligen getöteten Vögel und Fledermäuse, die mit Windrädern kollidieren sowie gegen die weitere Zerstörung unserer einmaligen Naturlandschaften, Wälder und Kulturlandschaften gesetzt werden. Es wird ein Moratorium (Ausbaustopp) für Windkraft und ein Überdenken der Energiepolitik gefordert!

Einmalig im Bundestagswahlkreis 60 und 61 / (Fast) Alle eingeladenen Kandidatinnen und Kandidaten bei Waldkleeblatt auf dem Podium / Fazit

Waldkleeblatt hat als einziger Veranstalter in den Bundestagswahlkreisen 60 und 61 alle wichtigen Kandidatinnen und Kandidaten auf einem Podium vereint. Zunächst am Abend des 18. Juli im mit ca. 120 Teilnehmern/innen gut besuchten Kulturpalast Scala in Werder (Havel). Den Fragen der Moderatoren Frau Plarre (Vorstand Waldkleeblatt/2. Sprecherin der VI Rettet Brandenburg) und Herr Dr. Ludwig (Vorsitzender Waldkleeblatt)  stellten sich die Kandidaten/innen Frau Dr. Ludwig (CDU), Frau Teuteberg (FDP), Frau Baerbock (BÜ90/ Grüne), Herr Springer (AfD) und Frau Dr. Tackmann (LINKE) als Ersatz für Herrn Müller (LINKE). Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es in eine interessante und teilweise kontroverse Diskussion. Zum Thema des weiteren Ausbaus der Erneuerbaren Energien, insbesondere der Windkraft und Photovoltaik, ohne derzeitige industrielle und wirtschaftliche Speichermöglichkeiten, waren sich Frau Dr. Ludwig (CDU), Frau Teuteberg (FDP) und Herr Springer (AfD) einig, dass das Erneuerbare Energieengesetz (EEG) reformiert werden muss … ähnlich verlief die Veranstaltung am 20. Juli im Tiedemann-Saal der Stadt Beelitz – leider mit einem Wermutstropfen, im 200 Zuschauer fassenden Saal blieb die Hälfte der Stühle leer. Davon ließen sich aber die Diskutanten Frau Dr. Tiemann (CDU), Frau Domscheit-Berg (LINKE), Herr Holzschuher (SPD für den erkrankten Prof. Rautenberg), Herr Heyer-Stuffer (BÜ90/Grüne), Herr Vohn (FDP) und Herr Riedelsdorf (AfD) nicht beirren. S. auch den MAZ-Artikel vom 21.07.2017 dazu hier. Wie in Werder trafen insbesondere die Kandidatin/-en der Linken und der Grünen keine Aussage dazu, ob sie bei einem Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom auch dessen Import verbieten würden – dies wäre ja konsequent. Abschließend wünschte Dr. Ludwig allen Kandidatinnen und Kandidaten, die eben gegen den Mainstream ihrer Parteien diskutiert hatten, Durchhaltevermögen. Es wurde ein „Nachgefragt“ ca. in 2 Jahren angekündigt. Weiterlesen

Grüsse von Frau Dr. Hendricks – Impressionen von der Energiewende 2050

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, sehr geehrte Damen und Herren, das Bundesumweltministerium hatte zum Thema „Naturverträgliche Energiewende 2050“ heute nach Berlin eingeladen und wir (Waltraud Plarre, Günter Rauhut und der Unterzeichner) waren da – zwischen ca. 150 Vertretern der Ministerial-Bürokratie, von Verbänden, der Industrie und der Lobby. Aus meiner Sicht/Akkreditierungsliste als einzige Vertreter von BI’s. In aller Kürze ein paar Eindrücke: – Die Bundesministerin, Frau Dr. Hendricks, war der Auffassung, dass die Abschaltung der KKW und Braunkohlekraftwerke „sehnsüchtig“ (!!!) erwartet werde und sich Naturschutz und Energiewende gegenseitig ausglichen. – Frau Prof. v. Haaren von der Uni Hannover vertrat in ihrem sonst sehr „systemkonformen“ Vortrag Weiterlesen

16.05.2017 / 22:04 – 23:00 Uhr / Energiewende in Brandenburg / Kulturradio vom RBB

16. Mai 2017
22:04bis23:00

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter / sehr geehrte Damen und Herren, „Es liegt im Interesse des Allgemeinwohls, dass es immer Menschen geben muss, die gegen den Strom schwimmen. Nur weiß das Allgemeinwohl das meist nicht.“ SENECA … Aus diesem Grund möchte ich Sie heute auf einen Beitrag des Kulturradios des RBB am Dienstag, 16.05.2017 in der Zeit von 22:04 Uhr bis 23:00 Uhr hinweisen. In der Reihe “Märkische Wandlungen” hat sich die Journalistin Ulrike Lückermann dem Thema „Energiewende in Brandenburg“ gewidmet. Intervievt wurden hierfür u.a. auch unsere Mitstreiter-/innen Waltraud Plarre, Eveline Kroll und der Unterzeichner … HÖREN SIE DOCH BITTE REIN. Aus der Programmankündigung zitiert:
„Zwischen Fluch und Segen – Energiewende in Brandenburg“ / Mehr als 3500 Windräder stehen mittlerweile in Brandenburg Viele Menschen begrüßen zwar die Energiewende, aber es gibt auch Proteste gegen konkrete Projekte. Vor allem dann, wenn Windräder in der Nähe von Häusern stehen und Krach machen oder wenn dafür Waldflächen gerodet werden. Die Landesregierung will bis 2030 ein Drittel des Primärenergieverbrauchs mit Erneuerbaren Ener-gien decken. Über Pro und Contra der Energiewende berichtet Ulrike Lückermann.“ Die Frequenzen des Kultulturradios vom RBB finden Sie hier.

Energiepolitisches Forum der CDU-CSU-Fraktion im Bundestag / 24.04.2017 / Reichstagsgebäude

Wer erwartet hatte, dass die „Energiewende“ in Frage gestellt wird, wurde enttäuscht – aber wer hätte das auch tatsächlich erwartet? Der „9. Energiepolitische Dialog / Spannungsfeld Energiewende – Die Energiewende wirtschaftlich gestalten“ der CDU-CSU-Fraktion im Bundestag ließ keinen Zweifel aufkommen, dass weiterhin auf die „Erneuerbaren“ gesetzt wird.

Aber es gab auch (leise) Kritik und manchen deutlichen Unterton. So forderte der Chef von Thyssen-Krupp, Herr Dr. Hiesinger, das Zieldreieck aus Klimaschutz, Wettbewerb und Versorgungssicherheit wieder in´s Gleichgewicht zu bringen. Also Wettbewerb und Versorgungssicherheit mit Klimaschutz gleichzustellen! Auch sprach die Bundeskanzlerin davon, lieber für mehr Geld eine Windkraftanlage im Süden zu bauen, statt im Norden, wo sie keiner braucht. Weiterlesen

Energiewende-Index von McKinsey

Die führende Wirtschaftsberatungsagentur McKinsey analysiert seit 2012 die „Erfolge“ der deutschen Energiewende. In ihrer aktuellen Studie wird u.a. ausgeführt: “ … Das Fazit: Viele bisherige Erfolge der Energiewende sind überwiegend durch Subventionen zustande gekommen. Dies gilt insbesondere für den Ausbau der Wind- und Photovoltaikanlagen. Gleichzeitig werden Ziele, die zu ihrer Erreichung keine direkte finanzielle Förderung erfahren, immer unrealistischer – allen voran der CO2e-Ausstoß. Die Kosten für die Stromversorgung in Deutschland werden von 63 Milliarden Euro 2015 auf jährlich 77 Milliarden Euro 2025 steigen. 2010 lagen sie noch bei 55 Milliarden Euro. Zu den zentralen Kostentreibern der Energiewende zählen vor allem der weitere Ausbau und die Förderung der erneuerbaren Energien und deren Subventionierung über die EEG-Umlage. Hinzu kommen die steigenden Kosten für Netzausbau und Systemdienstleistungen, also die Ausgaben für Übertragungs- und Verteilnetze sowie für den Erhalt der Funktionstüchtigkeit aller Systeme. Der Anstieg der jährlichen Stromversorgungskosten von derzeit rund 63 auf 77 Milliarden Euro im Jahr 2025 entspräche einer Zusatzbelastung von durchschnittlich 335 Euro je Privathaushalt, sofern diese gleichmäßig auf alle Haushalte in Deutschland verteilt würden.“ (Hervorhebungen der Autor)  McKinsay fasst seine Ergebnisse im sogenannten Energiewende-Index zusammen. Die dazu veröffentlichten Daten können Sie auch hier und hier nachlesen. Umfangreiche Statistiken zur Windenergie finden Sie auch hier.

Dekarbonisierung unserer Wirtschaft – ist das realistisch?

Herr Dr. Rasim von der Volksinitiative „Rettet Brandenburg“ kommt in seinem Beitrag u.a. zu folgenden Ergebnisen: „Nach dem „Klimaschutzplan“ der Bundesregierung sollen bis 2050 die fossilen weitgehend durch „erneuerbare Energieträger“ ersetzt werden. Wir tragen 2,3 Prozent zu den globalen technisch verursachten CO2– Emissionen von ca. 36 Mrd. t/a und 0,4 Promille zum gesamten CO2– Kreislauf bei. Unser Ausstieg aus der Braunkohleverstromung mit ihrem Anteil daran von etwa 160 Mio. t/a würde von der Welt „mangels Masse“ nicht einmal wahrgenommen werden, da in anderen Ländern mindestens bis in das nächste Jahrzehnt hinein wöchentlich (!) ein neues Kohlekraft­werk in Betrieb geht. Somit ist Deutschlands „Klimaschutzplan“ eine Farce.“ Und weiter: „Nun ist es indiskutabel, über evtl. 400 000 nötige Windräder für Deutschlands Dekarboni­sierung zu fabulieren, während sich der Rest der Welt bereits über unsere „Stromwende“ und die diskutierte Abschaltung der Kern- und Kohlekraftwerke kaputtlacht, die fossilen und nuklearen Energie­träger zur Wahrung seiner wirtschaftlichen Stärke weiter nutzt und an inhärent sicheren Kern­kraftwerken mit minimalem „Atommüll“ forscht. “ Lesen Sie hier den gesamten Beitrag.

„Energiewende“ trifft frostige Wirklichkeit

Unter dem Titel „Energiewende trifft frostige Wirklichkeit“ veröffentlichte VERNUNFTKRAFT einen aktuellen Beitrag über die Möglichkeiten der Energieversorgung mit „alternatven“ Energien“. Gut, dass es noch richtige Kraftwerke gibt: Befund /1. Während der Kaltwetterperiode im Januar 2017 fiel die Einspeisung der Windenergie- und Photovoltaikanlagen fast völlig aus.  / 2. Die Kaltflaute zeigt, dass adäquate Speichertechnologien in der dann nötigen Größenordnung eine Illusion darstellen. / 3. Hinzu kommt, dass die wachsenden Spitzen bei hohen Leistungseinspeisungen den minimalen Bedarf überschreiten und durch die wegbrechende Regelfähigkeit der konventionellen Anlagen die Netzstabilität extrem gefährdet wird. Lesen Sie hier den gesamten Beitrag. Aktuelle Werte zur Stromversorgung finden Sie unter diesem Link. 

Vortrag „Wald im Spagat zwischen Naturnähe und Industrie“ / Donnerstag 30.03.2017 / 19 Uhr / Hans-Grade-Haus in Fichtenwalde (Am Markt 1)

30. März 2017
19:00bis21:00

Herr Müller wurde 1999 als Professor für Waldschutz in der Fachrichtung Forstwissenschaften (Fakultät Umweltwissenschaften an der TU Dresden) berufen. Die Fakultät ist dem einen oder anderen vielleicht besser bekannt als die von Heinrich Cotta begründete ehemalige Königlich-Sächsische Forstakademie in Tharandt. Müller1Sie ist eine der ältesten forstlichen Ausbildungsstätten der Welt. Tätig war Prof. Müller u.a. von 1993 bis 1997 als Dezernent im Landesforstamt des Landes Brandenburg und von 1997 bis 1999 als Weiterlesen