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Zweimal „Die Welt“: Gabriel gegen vorschnellen Kohleausstieg und Geothermie als Alternative

Die Welt” hat Daniel Wetzel und der bringt Artikel, die wir lesen wollen!  Auszug aus einem Artikel vom 19.01.2016: „(…) Gabriel forderte eine größere „Rollendistanz“ der Politik von der Ökostrombranche. Es sei Zeit, die Branche der Ökostromerzeuger wie jeden anderen Wirtschaftszweig auch zu behandeln. Die Zeiten, da dieser Sektor politische Bündnispartner gebraucht habe, seien vorbei, ein besonderer „Welpenschutz“ sei nicht mehr nötig: „Aus den Welpen sind ziemlich kräftige Jagdhunde geworden.“ Insbesondere die Verbände der Erneuerbare-Energien-Wirtschaft unterschieden sich „überhaupt nicht von den klassischen Industrieverbänden, weder vom Habitus noch von den Zielen her“, sagte Gabriel: „Das sind Leute, die Geld verdienen wollen.“ (…)“ Auch interessant aus „Die Welt“:  „Geothermie-Kraftwerke liefern Ökostrom unabhängig von der Wetterlage. In Deutschland wurde diese Idee bislang kaum beachtet. Das wollen jetzt ausgerechnet die Italiener ändern.“ Lesen Sie hier weiter Der klügste Ökostrom entsteht durch Wärme aus der Erde

 

Braunkohle- Kraftwerke (BK-KW) versus Windenergieanlagen (WEA)

von Wolfgang Rasim

1 Flächenverbrauch, Einflüsse auf Mensch und Natur, Nutzungsgrad

Deutschlands BK- Verstromung benötigte mit ihren Tagebauen seit jeher eine Fläche von insgesamt ca. 1.750 km2 und zwang damit über 100 000 Menschen zu einer häufig problematischen Umsiedlung. Durch Renaturierung wurde der größte Teil dieser Gebiete wieder nutzbar gemacht, so dass die „Betriebs-Fläche“ aller Tagebaue gegenwärtig, d. h. für einige Jahrzehnte, ca. 550 km2 beträgt /1/. Diese und zugehörige BK- KW mit instal­lierter Leistung von 21,2 GW ergeben eine Leistungsdichte von 38,5 MW/km2 . Wegen des relativ geringen Heizwertes von Braunkohle sind lange Transportwege unwirtschaftlich, so dass sie in Grubennähe verstromt wird. Anwohner werden in Abhängigkeit von der Entfernung durch Lärm- und Staubemissionen belästigt.

Von den „Umsiedlern“ sind jedoch mit Ausnahme eines verlorenen Heimatgefühls, welches in den nächsten Generationen keine Rolle mehr spielen dürfte, kaum Klagen zu hören. Die Bewohner des „abgebaggerten“ Dorfes Horno (jetzt Tagebau Jänschwalde) fanden auf Kosten des Energieversorgers wenige km entfernt in Forst/Lausitz in einer dörflichen Sied­lungs­struktur in komfortablen Häusern ein neues Zuhause. Dass demgegenüber tausende Arbeitnehmer dieser Region wegen weggebrochener Kohle- und Textilindustrie ihre Heimat ohne finanzielle Unterstützung für immer verlassen mussten, wird jedoch selten thematisiert. Weiterlesen

Tipps zu Links um das Thema Windkraftanlagen und Braunkohle

Nachstehend möchte ich Sie auf einige Links rund um Windkraftanlagen und Braunkohle aufmerksam machen:

Informationen zum Stand der bisher errichteten WKA in unserer Region finden Sie unter:

http://www.havelland-flaeming.de/index.php?n=2&id=20140&ao=undefined

Informationen zu neu beantragten Genehmigungen sind unter

http://www.havelland-flaeming.de/index.php?n=2&http://www.lugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.281034.de

und

http://www.lugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.300733.de

abrufbar.

Informationen zur Brandenburger Braunkohle gibt es u.a. unter http://www.pro-lausitz.de

Informieren Sie sich!