Archiv der Kategorie: BI Fichtenwalde

Treffen der BI Fichtenwalde (im Waldkleeblatt – Natürlich Zauche e.V.) am 20.01.2016

20. Januar 2016
18:30bis20:30

Die MV der BI Fichtenwalde hat am 20.10.2015 beschlossen, im Jahr 2015 keine weiteren Treffen durchzuführen. Zum Start des Volksbegehens gegen WKA Im Wald … wird die nächste Veranstaltung voraussichtlich am Mittwoch, 20.01.2016 ab 18:30 Uhr im Hans-Grade-Haus (Am Markt 1) in Fichtenwalde stattfinden. Sollte aus aktuellem Anlass Handeln geboten sein, wird kurzfristig ein neuer Termin festgelegt.

Keine Windkraftanlagen in Wäldern und Naturschutzgebieten / DEMO am 26.08.2015

26. August 2015
9:00bis10:00

Am 26.08.2015 demonstriert Waldkleeblatt ab 9:00 Uhr vor dem Tiedemannsaal in Beelitz (Clara-Zetkin-Str. 16 / 14547 Beelitz ) gegen die geplante Errichtung von Windkraftanlagen zwischen Fichtenwalde und Borkwalde. Nehmen Sie an der DEMO teil und unterstützen Sie uns!

Keine Windkraftanlagen in Wäldern und Naturschutzgebieten!

Einwendungen zum Antrag der Firma Forst Reesdorf Projekt GbR

Lageplan Windraeder

rot = Anlagen von Forst Reesdorf Projekt GbR / blau = anlagen von juwi

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Bürgerinitiativen, sehr geehrte Damen und Herren,

die Firma Forst Reesdorf Projekt GbR hat die Errichtung von sieben Anlagen zur Nutzung von Windenergie (Windkraftanlagen) in der Stadt 14547 Beelitz, Gemarkung Reesdorf (Flur 1 / Flurstücke 14, 23, 27 und 50 sowie Flur 2 / Flurstücke 24 und 40) und der Gemarkung Schäpe (Flur 1 / Flurstück 88) im Landkreis Potsdam Mittelmark beantragt.

Bis zum 19. Juni 2015 ist es möglich, Einwendungen gegen die geplante Errichtung der sieben WKA bei der zuständigen Behörde einzureichen.

Ich möchte Sie bitten, für den Erhalt unserer Wälder zu stimmen und Ihre Einwendung zu erheben.

Sie können dazu gern die folgenden Textvorschläge herunterladen und nutzen: Weiterlesen

Wir als Gegenstand der Forschung

Auf der letzten Sitzung der BI „Im Gegenwind“ Borkheide/Borkwalde stellte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sich selbst und sein Anliegen vor (siehe auch HIER). In der Nachfolge wurden wir gebeten, die folgende Bitten zu veröffentlichen. Das machen wir gern und bitten Sie unsererseits, diese Bitten wohlwollend für sich selbst zu prüfen: Weiterlesen

MAZ über Windmessturm

Windmessturm in der Reesdorfer Heide

Windmessturm in der Reesdorfer Heide

Heute berichtet die Druckausgabe des Fläming Echos der MAZ in einem großen Artikel unter der Überschrift Windmesser im tiefen Kiefernwald errichtet – Technikmast in der Reesdorfer Heide bei Borkheide sammelt ein Jahr lang Daten über den von der Firma Juwi errichteten Windmessturm (siehe auch HIER). Nicht nur die Einwohner der Orte Fichtenwalde, Borkheide und Borkwalde beobachten das Geschehen aufmerksam, sondern auch die Stadt Beelitz. Wir von der BI hoffen, dass die Daten zeigen, dass der Windertrag gar nicht für einen rentablen Betrieb jenseits von Fördermitteln ausreicht.

Juwi sieht das naturgemäß anders. Weiterlesen

Offener Brief an die Mitglieder der LINKEN

Sehr geehrtes Mitglied der Partei DIE LINKE,

in diesen Tagen müssen Sie eine schwerwiegende Entscheidung treffen. Sie stimmen über den Koalitionsvertrag zwischen Ihrer Partei und der SPD ab.

Wir bitten Sie, diesen Vertrag abzulehnen.

Sicher gibt es viele Gründe, die für den Vertrag sprechen. Auch wir sind für mehr Lehrer, mehr Sicherheit und bessere Straßen. Doch es gibt auch einen gravierenden Grund, der gegen den Vertrag spricht: Weiterlesen

Messturm steht

Messturm

Messturm

Der Regionalplan will größere Teile unseres Waldes als Windeignungsgebiet vorsehen. Bisher ohne Messung. Das wird jetzt offenbar nachgeholt, durch die Betreiberfirma juwi Energieprojekte GmbH. Seit wenigen Tagen steht der Turm (siehe auch Windmessturm wird gebaut). Man kann die Spitze des Turms übrigens am östlichen Ende des Finkenhains in Borkheide in der Sichtachse zur Strasse an einer Stelle sehen.

Wir als Bürgerinitiative Weiterlesen

Wie ernst nehmen eigentlich GREENPEACE, NABU und Co. den Umweltschutz

Wie ernst nehmen eigentlich GREENPEACE, NABU und Co. den Umweltschutz

Wenn es um die „Rettung der Welt“ geht, stehen GREENPEACE, NABU und Co. in erster Reihe … leider scheint das bei der Rettung unserer regionalen Wälder keine Rolle zu spielen … jedenfalls werden unsere Anfragen mit konsequenter Nichtachtung nicht beachtet. Folgende Beispiele sollen das verdeutlichen …

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EU Kommissar Oettinger zur Energiewende in Deutschland / Fakten zur Netzüberlastung etc.

Es ist nun schon eine gute, mehrjährige Tradition in Brandenburg, dass die Landesregierung zu energiepolitischen Themen in Sommer in die Landesvertretung beim Bund einlädt. So auch am 27.08.2014 zum Thema „Erneuerbarer Strom ist anders – Speicher und Netze als Voraussetzung für die Energiewende“, an der Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltungen, Bürgerinitiativen (gegen die Errichtung von Windkraftanlagen) und Windkraftlobby teilnahmen

Zentrales Ereignis war der äußerst erfrischende und deutschland-kritische Vortrag des EU-Kommissars für Energie, Herrn Oettinger.

Näheres zu ihm auch unter: http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/oettinger/index_de.htm

Herr Oettinger mahnte zunächst an, Deutschland mit einem Anteil am Weltenergieverbrauch von weniger als 3 % und einem gleichen Anteil am CO2-Ausstoß nicht als energiepolitischen Nabel und „Retter“ der Welt zu betrachten. Sicher könne man auf dem Gebiet der Entwicklung von Spitzentechnologien eine Vorreiterrolle spielen – mehr aber auch nicht. Man müsse sich in den europäischen Rahmen einbringen. Nur die EU habe mit ca. 10 % Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß überhaupt eine Chance am geopolitischen Spiel der Großmächte USA, China, Indien und Russland beteiligt zu werden. Sonst sei man einfach bei internationalen Konferenzen an der Garderobe und nicht im Saal.

Der Inhalt des Vortrages soll in 8 Punkten zusammengefasst werden:

Probleme:

  1. Energieeffizienz wird derzeit nicht beachtet. Allein ca. 40 % des Energieverbrauches spielt sich rund um Gebäude ab. Die „Renovierungsquote“ beträgt derzeit 1 %. Also in 100 jahren sind wir „durch“. Deutschland zählt jedoch aus Kostengründen für notwendige Investitionen zu den Verhinderern einer europäischen Lösung, die zumindest 3 % anstrebt.
  2. Es ist eine Grundlastfähigkeit von mindestens 90 % erforderlich. Da sind wir bei den „erneuerbaren“ Energien weit entfernt.
  3. Überkapazitäten bei Wind- und Sonnenenergie / Nichtbeherrschen der Netzstabilität / mangelnde Kohärenz.
  4. Fehlendes Marktdesign.
  5. Derzeit erfolgt die Abbau grundlastfähiger Kapazitäten (Kernkraft = gewollt) und der Ersatz durch volatile (veränderliche) Kapazitäten aus Wind- und Sonnenenergie. Auch gibt es wachsende Akzeptanzprobleme zu „erneuerbaren“ Energien und steigenden Strompreisen in der Bevölkerung.

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