Archiv der Kategorie: Meinung

„Energiewende“ trifft frostige Wirklichkeit

Unter dem Titel „Energiewende trifft frostige Wirklichkeit“ veröffentlichte VERNUNFTKRAFT einen aktuellen Beitrag über die Möglichkeiten der Energieversorgung mit „alternatven“ Energien“. Gut, dass es noch richtige Kraftwerke gibt: Befund /1. Während der Kaltwetterperiode im Januar 2017 fiel die Einspeisung der Windenergie- und Photovoltaikanlagen fast völlig aus.  / 2. Die Kaltflaute zeigt, dass adäquate Speichertechnologien in der dann nötigen Größenordnung eine Illusion darstellen. / 3. Hinzu kommt, dass die wachsenden Spitzen bei hohen Leistungseinspeisungen den minimalen Bedarf überschreiten und durch die wegbrechende Regelfähigkeit der konventionellen Anlagen die Netzstabilität extrem gefährdet wird. Lesen Sie hier den gesamten Beitrag. Aktuelle Werte zur Stromversorgung finden Sie unter diesem Link. 

Vortrag „Wald im Spagat zwischen Naturnähe und Industrie“ / Donnerstag 30.03.2017 / 19 Uhr / Hans-Grade-Haus in Fichtenwalde (Am Markt 1)

30. März 2017
19:00bis21:00

Herr Müller wurde 1999 als Professor für Waldschutz in der Fachrichtung Forstwissenschaften (Fakultät Umweltwissenschaften an der TU Dresden) berufen. Die Fakultät ist dem einen oder anderen vielleicht besser bekannt als die von Heinrich Cotta begründete ehemalige Königlich-Sächsische Forstakademie in Tharandt. Müller1Sie ist eine der ältesten forstlichen Ausbildungsstätten der Welt. Tätig war Prof. Müller u.a. von 1993 bis 1997 als Dezernent im Landesforstamt des Landes Brandenburg und von 1997 bis 1999 als Weiterlesen

Windräder können wir nicht recyceln – Waldkleeblatt fragt: Bekommen wir ein neues Endlagerproblem?

Das Capital berichtet Monika Dunkel und Jenny von Zepelin) davon, dass der führende deutsche Recyclingkonzern Remondis davor warnt, Windräder seien nach deren „Abnutzung“ nicht recyclebar. Verglichen wird das Problem mit der Atommüllendlagerung. Hier kommt also eine riesiges Umweltproblem auf uns zu … Lesen Sie hier den Artikel.

„Selbstbestimmung des ländlichen Raums … “ / Noch bis zum 23.01.2017 beteiligen!

Liebe Mitstreiter/-innen, die Enquete-Kommission „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ (EK 6/1) hat in ihrer 12. Sitzung am 9. Dezember 2016 die Thesen/Schlussfolgerungen zum Themenblock „Selbstbestimmung des ländlichen Raums und Lokale Demokratie aus Sicht der Dörfer“ beschlossen. Nun sind WIR gefragt. P1000782Kommentieren Sie die Thesen/Schlußfolgerungen, sagen Sie der Enquete-Kommission, wie Sie die Thesen/Schlußfolgerungen finden, was aus Ihrer Sicht geändert werden sollte. Bis 23.01.2017 haben Sie hier die Möglichkeit dazu. Weiterlesen

Bundesregierung schlampt in der Energiepolitik / MP Dr. Woidke drückt sich

Zwei aktuelle Meldungen belegen es: Der Bundesrechnungshof kritisiert undurchsichtige Energiewende: Die Regierung schlampt in der Energiepolitik. Zu dem Schluss kommen Prüfer. Sie werfen dem Ministerium von Sigmar Gabriel grobe Mängel und teure Fehler vor.  Lesen Sie hier weiter. Und unser Ministerpräsident hält seine Zusagen nicht ein: „Lange galt Brandenburg als Branchenprimus in Sachen Erneuerbare Energien, doch jetzt stellt Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) das Tempo der Energiewende infrage. Hohe Netzentgelte, Weiterlesen

Jahresrückblick 2016 der BI-Bliesendorf im Waldkleeblatt – Natürlich Zauche e.V.

Jahresrückblick 2016 – BI-Bliesendorf – Nach dem Jahresauftakt im Januar 2016 des Waldkleeblatt- Natürlich Zauche e.V. mit den vier verbündeten Bürgerinitiativen im Gemeindezentrum Bliesendorf begann auch das Jahr 2016 wieder mit dem eifrigen Sammeln von Unterschriften. 20160529_124956 Nach der erfolgreichen Volksinitiative „Rettet Brandenburg“ für größere Abstände der Windkraftanlagen zur Wohnbebauung und keine Windräder im Wald, folgte jetzt die 2. Stufe, das Volksbegehren. Unterstützt wurden wir durch die Stadt Werder, die im Amtsblatt eine Aufforderung an die Bürger ihre Unterschrift beim Bürgerservice oder bei den Ortsvorstehern abzugeben, veröffentlichte. Bei den Heimatvereinen von Werder, Glindow und Elisabethhöhe durften wir Vorträge halten und die Bürger über die Thematik aufklären. Eine Besonderheit war die Unterstützung durch das Pfarramt Plötzin, wo wir in der Kirche Göhlsdorf unseren Vortrag mit Film hielten. Viele Aktionen der BI – Bliesendorf, Weiterlesen

Es wird enger für die Windindustrie – Jammern auf hohem Niveau

Es wird enger für die Windindustrie  = Jammern über Schutzkriterien = aber das ist ja nicht neu = Quelle = SWR vom 03.11.2016: „Große Aufregung in der Windkraftbranche. Die neue Landesregierung in Rheinland Pfalz hat die Regeln für den Neubau von Windkraftanlagen deutlich verschärft. Viele Projekte stehen deshalb vor dem Aus. Kommunen und Projektentwickler rechnen mit hohen Verlusten.“ Hier der Beitrag. … Selbst die Branche gesteht ein, dass auf hohem Niveau gejammert wird und ein Glaubwürdigkeitsproblem da ist. Weiterlesen

Von Herrn Dr.Woidke bin ich zu meinem Bedauern tief enttäuscht

Zu dem Beitrag auf unserer Homepage „MP Woidke verteidigt WKA im Wald“ äußert sich H.-U. Leps„Meines Wissens ist er (Dr. Woidke) in der Land- und Forstwirtschaft groß geworden und sollte den lebenden Wald zu schätzen wissen. Seine Argumentation ist ein deutliches Indiz dafür, dass er einer Lobby den Hof macht und sich einer Regierungsdevise beugt. Die Interessen der Menschen scheinen in den Hintergrund getreten zu sein. Er sollte es wissen, dass es keinen „… nur Nutzwald …“ gibt, sondern dass auch Kiefernwälder leben, selbst Lebensraum sind und uns unser Leben durch Sauerstoffproduktion ermöglichen. Welche Bäume wären wohl für ihn schützens- und erhaltenswert, wenn es die Kiefern nicht sind. Selbst die Birke, die bei Förstern bildhaft eher als „Unkraut des Waldes“ gilt, spielt eine wichtige Rolle als Pionierpflanze. Geschlossene Waldflächen sind  nicht nur Rohstofflieferanten, sondern auch Klimaregler und Erholungsgebiete. Alles unersetzbare Eigenschaften, die keine einzige Windkraftanlage erfüllt. Und auch Laubwälder sind Nutzwälder, allerdings wird niemand darauf kommen, einen Dachstuhl aus Eichen- oder Lindenholz zu fertigen. Es mag sein, dass Kiefernwald auch geerntet wird, wenn er „reif“ ist.  Doch dann wird dort wieder aufgeforstet, anstatt  an seiner Stelle Beton in Hunderten Kubikmetern in die Erde zu versenken, um darauf ein Windrad mit seinem gesamten Gefahrenpotenzial, aber fragwürdigem Wirkungsgrad zu errichten. Es ist schon Besorgnis erregend, wie Herr Woidke sich die abstruse Argumentation einiger Grünen-PolitikerInnnen zu eigen macht. Und dass Kiefernwald Erholungswald ist, kann bei einer Baumkronenwanderung in Beelitz eindrucksvoll erfahren werden. Es mehren sich mit zunehmender Betriebsdauer auch die Brandereignisse der Generatoren in den Windkraftanlagen. Aktuelle Beispiele belegen, dass eben nicht nur die Generatoren brennen, sondern auch die Rotorblätter. Es bleibt zu hoffen, dass es im Beelitzer und in anderen Wälder niemals dazu kommt. Wenn sie brennen, ist die gesamte CO2-Ersparnis, die den Windkraftanlagen nachgesagt wird, um ein Vielfaches aufgebraucht. Der beste Schutz davor wäre der Verzicht auf das Errichten solcher Anlagen in Wäldern. Doch wenn es einmal zu einem Brand kommt, dann sollte sich Herr Dr. Woidke an seine Worte erinnern und aus seiner Verantwortung die persönlichen Konsequenzen ziehen.“ / H.-U. Leps / 31.10.2016

Energiewendechaos zahlt der Verbraucher / geschätzte 520.000.000.000 Euro – erstmal …

Dass wir uns als Deutschland mit der Energiewende einen ziemlich teuren und zumindest fragwürdigen Luxus leisten, war ja bekannt. Aber wie teuer, so richtig nicht. Ganz aktuell in der „welt.de“ dazu: „Selten wurde ein Umweltminister so mit Hohn und Spott übergossen wie weiland Peter Altmaier (CDU): Vor drei Jahren erklärte der heutige Kanzleramtsminister, die Kosten der Energiewende könnten sich, wenn nichts getan werde, „bis Ende der 30er-Jahre dieses Jahrhunderts auf rund eine Billion Euro summieren.“ Umgehend hielten große Magazine und Wochenzeitungen von „Wirtschaftswoche“ bis „Zeit“ dem Umweltminister vor, dass er sich bei seinem „Billionen-Ding“ ja wohl verrechnet haben müsse. „Sie dürfen die Leute nicht mit Horrorzahlen auf die Bäume jagen“, verlangte Baden-Württembergs Regierungschef und Grünen-Star Winfried Kretschmann vom CDU-Kollegen. Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen, Altmaier zu rehabilitieren. Denn das Institut für Wettbewerbsökonomik („Dice“) an der Universität Düsseldorf hat die direkten und indirekten Gesamtkosten der Energiewende bis 2015 berechnet und die weitere Kostenentwicklung bis 2025 geschätzt. Dem Ergebnis zufolge könnte das Billionen-Ding sogar früher Wirklichkeit werden, als selbst Altmaier geglaubt hatte.“ … „Die Energiewende sei „nicht nur für überzeugte Marktwirtschaftler wie uns ein Problem“, kommentierte Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: „Der Grund hat zwölf Stellen und ein Währungszeichen: 520.000.000.000 Euro.“ Die Energiewende „ist und bleibt außer Kontrolle“, sagte Pellengahr und verwies auf die weiter steigende EEG-Umlage im kommenden Jahr. „Das Chaos zahlt am Ende der Stromverbraucher.“ Hier der ganze Artikel.

Kritische Analyse der Linken: „Rückenwind für die AfD“

Eine lesenswerte kritische Analyse der Linken aus dem ND vom 01.10.2016 – schon mal ein Anfang …: »In Borkheide leben keine Flüchtlinge. Wir sind hier nicht ausländerfeindlich«, versichert ein Einwohner, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will. Nennen wir ihn Herr X. Dass Sven Schröder (AfD) bei der Landratswahl am 25. September in diesem Ort im Landkreis Potsdam-Mittelmark 25 Prozent der Stimmen bekam, liege nicht an der Asylpolitik, sagt Herr X. Das habe einen anderen Grund:“ Lesen Sie hier weiter. Übrigens hat es Sven Schröder (wie der Kandidat der Linken) nicht in die Stichwahl um den Landratsposten geschafft. Wenn Sie der Ausgang der heutigen Stichwahl interessiert = dann nach 18 Uhr =  informieren Sie sich hier oder auch hier.