Archiv des Autors: Herr Müller (BI Fichtenwalde)

Über Herr Müller (BI Fichtenwalde)

Bürgerinitiative Fichtenwalde "Natürlich gegen Lärm"

Geopferte Landschaften

Liebe Mitstreiter,
seht euch unbedingt dieses Video an , es sollte auch unbedingt weitergeleitet werden!
Erinnerung: Protest-Demo vor dem SPD-Parteitag in Potsdam am Samstag, dem 15.10.2016

Wir haben erneut der Landesregierung trotz ihrer Ignoranz konkrete Vorschläge für die Reduzierung des Ausbaus und den Ausschluss des Waldes gemacht. Man nimmt uns wahr, aber offensichtlich hat die Landesregierung keine Argumente mehr, nachdem Herr Gerber am 06.07.16 bereits fast alle unserer Bedenken bestätigt hat. Herr Dr. Woidke hat im Dezember 2015 bereits die Energiewende als Geldverschwendung benannt. Leider gibt es keine Anzeichen für eine wirkliche Umsetzung ihrer Worte in der Regionalplanung.
Es sind viele Gründe (politische Vorgaben, Ignoranz der Vernunft, finanzielle  Einbußen, Feigheit, fehlender Sachverstand, Abhängigkeit vom bestimmten Branchen usw.), die unsere Landesregierung an ihrer starren Haltung festhalten lässt.
Dass es anders geht, hat das SPD geführte Land  Niedersachsen bewiesen. Nach heftigen Diskussionen wurde dessen Windenergieerlass vor wenigen Monaten in Kraft gesetzt mit der Vorgabe: wegen seiner klimaökologischen Bedeutung, Wald nicht für Windenergie zu nutzen….
Das ist zumindest ein Teilerfolg.
In Thüringen haben uns am 29.09.2016 die Windkraftkritiker ein Beispiel gegeben. Sie haben mit einer eindrucksvollen Demonstration vor dem Landtag ihren Willen zur Rettung ihrer Umwelt/Heimat kundgetan. Davon sind wir nach langen Jahren des Kampfes leider wieder weit entfernt.
Und doch wäre es in der sich wandelnden politischen Landschaft ein starkes Zeichen, wenn wir am 15.10.2016 den Abgeordneten der SPD zu ihrem Landesparteitag in Potsdam einen beeindruckenden Empfang bereiten würden.
Nicht nur die Landschaft Brandenburgs wird mit dieser desaströsen “Hau-Ruck-Aktion Energiewende” zerstört, sondern auch die Wirtschaftskraft wird durch die hohen Energiepreise ganz bewusst demontiert. Eine weitere Deindustrialisierung darf nicht zugelassen werden. Diese Form einer Energiewende geht an die Substanz!
Bitte kommt zahlreich am 15.10.16 zu unserer Demo, zeigt, dass wir viele sind, dass wir Kraft haben und uns nicht entmutigen lassen!
Fordert alle Nachbarn und Freunde auf, zur Demo zu kommen, diese Aktion ist im Moment unsere stärkste Waffe.
Herzliche Grüße bis zum 15.10.
Waltraud Plarre
2.Sprecherin Volksinitiative “Rettet Brandenburg”

Helga Ehresmann
Tel. 0151 58177973
i.A. Volksinitiative Rettet Brandenburg

VERNUNFTKRAFT.
Bundesinitiative für vernünftige Energiepolitik

Blitz soll Windrand zerstört haben

Brand in 100 Meter Höhe

Andere Ursachen konnten nicht ermittelt werden, jetzt gilt es als ziemlich sicher, dass tatsächlich ein Blitz ein Windrad bei Ganschendorf in Brand gesetzt hat.

Völlig ausgebrannt ist das Windrad in einem Windpark bei Ganschendorf. Es fing beim Unwetter Feuer.
Felix Gadewolz Völlig ausgebrannt ist das Windrad in einem Windpark bei Ganschendorf. Es fing beim Unwetter Feuer.

Eine Windkraftanlage im Windpark zwischen Ganschendorf und Leistenow ist nach einem Unwetter am Sonnabend völlig ausgebrannt. Die Feuerwehren aus Sarow und Utzedel konnten die Anlage nur kontrolliert abbrennen lassen, ein Löschen ist in einer Höhe von 100 Metern nicht möglich. Am Montag waren die Gutachter vor Ort, um zu prüfen, was den Brand ausgelöst haben könnte.

„Die Gutachter vermuten, dass es ein Blitzschlag war, denn ein technischer Schaden konnte bislang noch nicht ermittelt werden“, sagt Landwirt Thies Holtmeier, auf dessen Flächen die Windkraftanlagen, insgesamt zwölf an der Zahl, stehen. Es gebe keine Hinweise auf einen technischen Schaden.  Alle anderen Windräder waren am Sonnabend bei dem Brand kurzfristig abgeschaltet worden, um weitere Schäden zu verhindern. „Die anderen Windräder laufen aber schon wieder“, so Holtmeier.

Quelle: http://www.nordkurier.de/demmin/es-muss-ein-blitz-gewesen-sein-0115236206.html

Interview mit Dietmar Woidke am 10.2.2015 auf Inforadio Berlin

Di 10.02.2015 | 10:45 | Vis à vis

Auszug ab ca. Minute 9.11

Torsten Sydow: Ein Streitpunkt bei der Energiefrage ist ja natürlich, ich möchte gerne bezahlbaren Strom haben aber viel merken soll ich von der Stromerzeugung eigentlich nicht. Verträgt unser Land eigentlich noch mehr als dies 3000 Windkraftanlagen, die hier im Land stehen? Zumal ja auch das Problem der Speicherung der Erneuerbaren immer noch nicht gelöst ist, kaum angepackt ist?

Dietmar Woidke: Ich glaube das wir in den letzten Jahren da wirklich sehr viel geleistet haben im Bereich der erneuerbaren Energien. Wir produzieren pro Einwohner die höchste Menge an erneuerbaren Energien bundesweit. Es ist aber in der Tat so, dass die Grundfrage, wann können erneuerbare konventionelle Energieträger denn wirklich aus dem Netz ablösen, daran hängen wird, ist die Versorgung rund um die Uhr sicher oder ist sie es nicht.

Und da muss man ganz klar sagen, sie es momentan nicht. Wir haben jetzt 25% erneuerbare Energien im Stromnetz deutschlandweit und müssen intensiv daran arbeiten, dass die Fragen, die wir in Brandenburg ja als Modellprojekte schon laufen haben, Speicherlösung aber auch der Netzausbau, dass diese Fragen vorankommen, um dann wirklich ernsthaft darüber nachdenken zu können, konventionelle Energieträger aus dem Netz zu nehmen.

Momentan leisten wir uns in Deutschland zwei Energiesysteme parallel. Ein System der Erneuerbaren, die theoretisch 100% unseres Strombedarfes decken könnten, allerdings nur 25% decken aufgrund – der Wind weht nicht oder die Sonne scheint nicht. Und auf der anderen Seite haben wir 100% plus X konventionelle Leistung, die immer dann da sein muss, wenn Erneuerbare eben nicht liefern können, und dieses müssen wir aufbrechen, diese zwei Systeme müssen miteinander kompatibel gemacht werden und wir brauchen dringend Speicherlösungen, hier muss mehr passieren.

Der reine Ausbau von Windkraftanlagen reicht nicht aus und er wird auch dann nicht mehr wesentlich zu einer Steigerung der Windenergieausbeute im Gesamtstromverbrauch beitragen können, weil, wenn der Wind nicht weht, ist es relativ egal ob 500 Windkraftanlagen dastehen oder 5 – alle drehen sich nicht. Und deswegen glaube ich, ist es wirklich an der Zeit, hier voranzukommen, nicht nur in der Primärenergieerzeugung, sondern wirklich dafür zu sorgen, dass wir sichere und bezahlbare Stromversorgung dauerhaft in Deutschland haben. Und das ist nicht nur eine Frage für Privathaushalte, es ist auch eine Grundlage der deutschen Industrie und der deutschen Wirtschaft.


 

Dietmar Woidke – Bilanz nach hundert Tagen Brandenburgs Ministerpräsident ist seit seiner Wiederwahl am 5. November 2014 nun 100 Tage im Amt. Im Gespräch mit Torsten Sydow spricht Dietmar Woidke über die bestimmenden Themen seit Beginn seiner zweiten Amtszeit. Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der Adresse http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/vis_a_vis/201502/216379.html

Förderungs-Irrsinn

Auf focus.de wird ihnen der Artikel „Förderungs-Irrsinn“ empfohlen.

http://www.focus.de/wissen/klima/erneuerbare-energien/foerderungs-Irrsinn-deutsche-zahlen-milliarden-fuer-exportierten-oeko-strom_id_4357165.html

Ungeachtet des Wissens um diese Fakten setzt die rot-rote Landesregierung ihre Pläne unbeirrt fort, gegen den Willen vieler Menschen, zum Schaden der Natur und Gesundheit von Menschen. 160 Millionen Steuereinnahmen aus der EEG-Förderung und die Angst um 18000 Arbeitsplätze in einem durch viele Fehlentscheidungen gezeichneten Land (Chip- und Solarfabrik in Frankfurt/Oder / Cargolift / Flughafen Berlin- Brandenburg) sind die wahren Gründe für diese menschenverachtene und undemokratische Landespolitik.

Mindestabstand wird Politikum

MOZ vom 24.11.2014

Neuruppin (RA) Bei Abstandsregelungen von Windkraftanlagen zur nächsten Wohnbebauung geht die Regionale Planungsgemeinschaft (RPG) Prignitz-Oberhavel auf Konfrontationskurs zur Branden-burgischen Landesregierung.

Am Montag bejahte die in Neuruppin tagende RPG-Regionalversammlung mit großer Mehrheit, sich einer Resolution anzuschließen, die den Mindestabstand von der Höhe der einzelnen Windkraftanlagen abhängig macht.

Gilt in Brandenburg bislang, dass zwischen Windrädern und bewohnten Gebäuden ein genereller Abstand von 1 000 Metern einzuhalten ist, fordert die Resolution nun das Zehnfache der Höhe einzelner Anlagen. Ist beispielsweise ein Windrad samt Rotor 150 Meter hoch, müsste ein Mindestabstand von 1 500 Metern eingehalten werden. Anlagen der neuesten Generation erreichen Höhen von 200 Metern und mehr.

Eingebracht hatte den Antrag der Temnitztaler Bürgermeister Thomas Voigt. Er begründete seinen Vorstoß damit, sich mehr den Menschen der Region als den Ausbauzielen des Landes bei regenerativen Energien verpflichtet zu fühlen. Der Regionalvorstand der Planungsgemeinschaft, zu der auch der Landkreis Ostprignitz-Ruppin gehört, hatte sich vorab mit Voigts Vorstoß befasst und ihn zur Annahme empfohlen.

Möglich wird die Resolution durch eine Änderung des bundesweit gültigen Baugesetzbuches. In Paragraf 249 ist den Bundesländern die Möglichkeit gegeben worden, eigene Abstandsregelungen zu treffen. Daraufhin führte Bayern die sogenannte „Zehn-h-Regelung“ein, an der sich nun auch die Regionalversammlung orientierte.

Nichts ausrichten gegen das Votum konnte Hendrik Fischer, Staatssekretär im brandenburgischen Ministerium für Wirtschaft und Energie. Er hatte zuvor den gesetzlich festgeschriebenen 1 000-Meter-Abstand verteidigt. Fischer argumentierte, die Regionalversammlungen in der Mark hätten genug Instrumentarien zur Hand, um Einzelfall- statt Pauschallösungen auf den Weg zu bringen.

24.11.2014

Mindestabstand wird Politikum – MOZ.de http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1349001

Energiewende und Naturschutz – Windenergie im Lebensraum Wald

EIN STATUSREPORT UND EMPFEHLUNGEN
von Klaus Richarz

Diese Studie beschreibt das Gefährdungspotenzial windkraftsensibler waldgebundener Arten (v. a. aus den Risikogruppen Vögel/Fledermäuse) durch den Bau und Betrieb von Windenergieanlagen im Wald (WEA). Sie stellt die Bedeutung der Wälder für die Erhaltung der biologischen Vielfalt vor und zeigt auf, dass ein weiterer Ausbau von WEA im Wald einen Eingriff in eine Tabuzone darstellt und nur dann in Ausnahmefällen naturschutzfachlich und –rechtlich vertretbar wäre, wenn dieser mit der Waldschutzkonzeption und den Artenschutzbelangen im Sinne der Erhaltung der Biodiversität bundeseinheitlich in Einklang zu bringen ist.

Andererseits bleibt festzuhalten, dass wichtige naturschutzfachliche Argumente zu oft ins Hintertreffen geraten und ausschließlich lokalpolitische und/oder wirtschaftliche Überlegungen über den Erfolg von Projekten entscheiden. Ein unkoordinierter Ausbau mit allen negativen Folgewirkungen nauf den Natur- und Landschaftsschutz kann nicht im Interesse der Gesellschaft sein. Ebenso problematisch sind die immer noch vorhandenen Wissensdefizite bezüglich der Auswirkung der WEA auf Art- und Populationsniveau windenergieempfindlicher Arten.

Dr. Klaus Richarz ist promovierter Biologe und war von 1980 bis 2013 hauptamtlich im Naturschutz tätig.

Windkraft im Wald – Statusreport und Empfehlungen von Dr. Klaus RicharzdPDf

Vernunftkraft Hessen e.V.
Vorstand / Schriftführererin
www.vernunftkraft-hessen.de

BI Gegenwind Wetterau
Sprecherin
www.gegenwind-wetterau.de

Demo der VI in Brandenburg am 19.11.2014

19. November 2014
9:00

Achtung  DEMO

Am 19.11.2014 findet eine weitere Demonstration der Volksinitiative „Rettet Brandenburg“ gegen die Massenbebauung Brandenburgs mit Windrädern statt –  gegen ein weiter so
beim Luftkampf der Windradhaie!
Treffpunkt ist wieder 08:00 an der Nikolaikirche neben dem Landtag.
Anmeldung Teilnehmer per Telefon an 035471 -300 (Thomas Jacob).

Ausschuss Windkraft am 7.10.2014

7. Oktober 2014
18:30bis20:30

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie zur 3. Sitzung des zeitweiligen Ausschusses Windkraft einladen.
Sie findet am 07.10.2014, um 18.30 Uhr, im Ratssaal, Berliner Straße 202, 14547 Beelitz (Behindertengerechter Parkplatz, Fahrstuhl und behindertengerechte Toiletten vorhanden)
statt.

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