Archiv des Autors: Herr Dr. Ludwig

Über Herr Dr. Ludwig

Dr. Winfried Ludwig Geboren: 1952 in Gera/Thüringen Familienstand: verheiratet Kinder: zwei Kinder Beruf: Baufacharbeiter, Diplomwirtschaftler (Dipl.-oec.) Tätigkeit: Leitender Angestellter der RECURA Unternehmensgruppe Wohnhaft in Fichtenwalde seit: 2006 Vorsitzender des "Waldkleeblatt - Natürlich Zauche e.V.": seit 2011 Stadtverordneter der Stadt Beelitz: seit 2014

Brandenburger Landesumweltamt setzt Interimsverfahren zur Schallausbreitung um!

Das Brandenburger Landesumweltamt (LfU) setzt seit dem 08.11.2017 das sogenannte Interimsverfahren zur Schallausbreitung um! In der Praxis bedeutet dies, dass genehmigungsrelevante Schallprognosen um ca. 6 bis 9 dB korrigiert werden müssen. Somit ergeben sich im Umkehrschluss „automatisch“ größere Abstände zwischen Wohnbebauung und Windkraftanlagen etc.! Worum es genau geht, können Sie entweder hier oder unter diesem Link nachlesen. Das ist ein anerkennenswerter und bedeutender Schritt für mehr Schutz vor Windkraftanlagen! Offensichtlich hat das LfU an alle aktuellen Antragsteller eine Aufforderung versendet, die bisherigen (überholten) Schallgutachten zu überarbeiten. Zum Beschluss des LfU können Sie hier Näheres nachlesen.

 

Herbstkonferenz der Umweltminister der Länder und des Bundes

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet / Zum Abschluss der Herbstkonferenz der Umweltminister der Länder und des Bundes hat Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger heute (17.11.2017) in Potsdam eine erste Bilanz der Beratungen gezogen. Insgesamt wurden rund 40 Tagesordnungspunkte behandelt. Schwerpunkte der Herbstkonferenz waren die Themen Klimaschutz und Artenschutz. Dabei ging es nicht nur um den Schutz des Wolfes. Es gab es durchaus kritische Einschätzungen z.B., dass der Verkehrssektor bisher keinen ausreichenden Beitrag zuir Erreichung der Klimaschutzziele geleistet hat. Leider fehlt aber die Konsequenz, zu fordern, dass weniger Straße mehr ist. Die Elektromobilität soll es richten ??? Ohne allerdings Emissionen zu erhöhen. Wie das gehen soll = völlig offen …  Für Interessierte hier das Protokoll zum durchsehen – ab Seite 23 z.B. zu „Erneuerbaren … 

Resolution für eine Wende in der Energiepolitik Deutschlands

In einer am 04.11.2017 verabschiedeten „Resolution für eine Wende in der Energiepolitik Deutschlands“ fordert die Volksinitiative Rettet Brandenburg: 1. Abschaffung des EEG mit allen Subventionen und
Privilegien für die Windkraft incl. Aufhebung der Privilegierung der Windkraft im § 35 BauGB / 2. Genehmigungen und Förderungen für Investitionen in der Energiewirtschaft nur noch
nach Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Ökologie sowie transparent für den Bürger zu erteilen.  / 3. Prüfung der Machbarkeit einer weitgehenden Abkehr von fossilen Brennstoffen durch absolut unabhängige und erfahrene Energiewirtschaftler, da 2016 Wind- und Sonnenstrom nur ca. 4,6 o/o zum Endenergieverbrauch beitrugen. Den gesamten Text finden Sie hier.  Die MAZ hat am 06.11.2017 dazu auch berichtet.

Öffentliche Vorstandssitzung / Mittwoch, 15.11.2017 / 19 Uhr

15. November 2017
19:00bis21:00

Am Mittwoch, 15.11.2017 / 19 Uhr findet in der Sportlerklause in Kloster Lehnin unsere nächste öffentliche Vorstandssitzung statt. Gäste sind zum öffentlichen Teil herzlich eingeladen. Auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils stehen folgende Punkte: 1. Protokollbestätigung / 2. Bericht zu Einzugsermächtigungen / Kosten / 3. Sonstiges u.a. Neues zu WEG 24 / Windkraft auf dem Prüfstand / 04.11.2017 in Zossen / Klimawandel – da kann man nischt machen / FiWa am 02.11.2017 – s. auch Homepage / Nichtöffentlicher Teil

Die BI Borkheide/Borkwalde „Im Gegenwind“ trifft sich Freitag, 10.11.2017 um 19:00 Uhr in die Grundschule in Borkheide

10. November 2017
19:00bis21:00

Liebe Freunde und Mitstreiter, wir laden Sie recht herzlich zu unserer öffentlichen Sitzung am Freitag dem 10.11.2017 um 19:00 Uhr  in die Grundschule in Borkheide ein.  Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand zum Thema Windkraftanlagen speziell in der Reesdorfer Heide zu informieren. Bringen Sie sich ein, für eine starke BI und eine Zukunft unserer Waldgemeinden ohne WKA.  Jede Unterstützung ist gewünscht und gefragt. Gäste sind willkommen! Themen u.a. 1) Rückblick und Vorschau der Aktivitäten im Verein „Waldkleeblatt-Natürlich Zauche“ e.V. und in unserer BI / 2) Neues bei Infraschallmessungen / 3) aktuelle Presseinformationen, Termine / Mit freundlichen Grüßen Britta Bayer und Frank Stallner

Ein Herz für saubere Lausitzer Kohle?!

Kurz vor dem Auftakt der Weltklimakonferenz in Bonn veröffentlichte der Pro Lausitzer Braunkohle e.V. die nachstehend zitierte Erklärung:  „Unter dem provokanten Motto „Ein Herz für saubere Lausitzer Kohle“ liefert der Lausitzer Bürgerverein eine Sammlung von Informationen und Fakten, die Ergebnis des Austauschs der Lausitzer Akteurein den letzten Monaten sind. Das entstandene Papier stellt aus Sicht der Region einen neuen Denkansatz für die festgefahrene deutsche Energiewende und ebenso für die festgefahrenen Sondierungsgespräche zur Klimapolitik in Berlin dar. Das einfach verständlich aufgearbeitete Papier macht dabei vor allem drei Sachverhalte deutlich: Bislang werden in der bundespolitischen Diskussion die Vorleistungen der Lausitz als Motor zum Erreichen der Klimaziele Deutschlands überhaupt nicht berücksichtigt. In der Lausitz werden im Vergleich zu 1990 heute jährlich über 130 Mio. Tonnen Braunkohle weniger gefördert, die somit entfallene Nutzung dieser Menge in industriellen oder Braunkohlekraftwerken bzw. als Brikett spart vereinfacht gerechnet in etwa die gleiche Menge an CO2-Emissionen ein. Somit hat die Lausitz die Hälfte der gesamten deutschen CO2-Emissionsminderungen allein geschultert – die laut Bundesumweltamt bei gerade einmal jährlich ca. 250 Millionen Tonnen CO2-Einsparung im Vergleich zu 1990 liegen. Zudem hat die Energiewirtschaft im gleichen Zeitraum immense Investitionen in den Lausitzer Braunkohlekraftwerkspark getätigt – der mit seinen drei Kraftwerken heute durch viele technologische Innovationen als der weltweit modernste seiner Art gilt. Die vermeintlichen „Dreckschleudern“ stecken voller Innovationen und werden weiter flexibilisiert und digitalisiert. Auch hier bleibt die Lausitz Vorreiter. Den gesamten Text finden Sie hier. In diesem Zusammenhang ist der FAZ Beitrag vom 04.11.2017 zum Thema „Diese Länder sind schuld am Klimawandel“ auch sehr interessant. 

08.11.2017 / 20:15 Uhr / 3sat / Wie sicher sind unsere Netze?

8. November 2017
20:15bis21:15
Strom aus – Wie sicher sind unsere Netze?  / Das europäische Verbundnetz bietet die höchste Versorgungsicherheit weltweit. Trotzdem sehen Experten Risiken, die unser Stromnetz an seine Grenzen führen könnten. Energiewende, steigender Verbrauch, Klimawandel, und der liberalisierte Strommarkt stellen neben bewusster Manipulation in Form von Cyberattacken ernstzunehmende Gefahren dar. Sollen wir uns zukünftig also besser für schwerwiegende Netzausfälle rüsten? Den Beitrag können Sie hier ab Mittwoch, 08.11.2017 / 20:15 Uhr sehen.

Nachlese / Klimawandel, da kann man nischt machen?

Zum Thema „Klimawandel, da kann man nischt machen?“ fanden sich in der Arche / Fichtenwalde am 02.11.2017 ca. 50 Interessierte zusammen – und ließen sich über mehr als zwei Stunden von dem pragmatischen Pfarrer Baaske (nein, nicht der SPD-Baaske – auch nicht verwandt) und dem Wissenschaftler Dr. Müller in den Bann ziehen. (Zu den Referenten s. hier). Kernaussagen waren zum einen ganz konkrete Beiträge zum Klimaschutz durch energiesparendes Gebäudemanagement, ökologisch und nachhaltig orientierte Investitionen und Entwicklungsprojete. Zum anderen die globalen, erdgeschichtlichen Zusammenhänge des Klimawandels – und der dringende wissenschaftliche Aufruf zum Einhalten. Weiterlesen

Protestaktion am Montag, 04.12.2017 – 14 Uhr in Frankfurt / Oder / Aufruf der BI Mixdorf

4. Dezember 2017
14:00bis15:00

Die BI Mixdorf / Schlaubetal ruft zu einer Protestdemonstration am Montag, 04.12.2017 / 14 Uhr in Frankfurt(Oder) anlässlich der dortigen Regionalversammlung auf: „In der Regionalversammlung  kommen alle Entscheidungsträger zusammen, die über den Teilregionalplan Windenergienutzung und somit über das Windeignungsgebiet 61 Mixdorf abstimmen. Auch wenn es am 04.12.2017 noch keine Abstimmung bezüglich Mixdorf geben wird, wollen wir dennoch die Möglichkeit nutzen um bei den Entscheidungsträgern unseren Protest gegen das Windeignungsbiet zum Ausdruck zu bringen. Lasst uns viele sein! Lasst uns laut sein! Grüße Susanne Köhler“