Eine Frage an Bundesminister zum Thema „Vereinte Nationen beschließen Strategie für die Wälder unserer Erde“

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, sehr geehrte Damen und Herren, in dem Pressedienst des Bundesministeriums für Umwelt … Nr. 134/17 wird die Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und dem Bundesministerium für Ernährungund Landwirtschaft zum Thema „Vereinte Nationen beschließen Strategie für die Wälder unserer Erde“ veröffentlicht. Ich frage mich, glauben unsere Bundesminister eigentlich das, was sie erklären? Aber lesen Sie selbst: In dem erwähnten Pressedienst wird u.a. festgestellt: „Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt erklärte dazu: „Wenn wir als Staatengemeinschaft über den Wald sprechen, stehen meistens Waldzerstörungen oder illegaler Holzeinschlag im Mittelpunkt. Ich freue mich, dass die Vereinten Nationen nun auch die nachhaltige Waldbewirtschaftung in den Fokus rücken. Sie fördert die herausragenden Ökosystemleistungen der Wälder, diese Chance darf nicht übersehen werden.“Die jetzt unter den Vereinten Nationen erzielten Beschlüsse stellen aus deutscher Sicht eine bedeutende Richtungsentscheidung dar. „Wälder bieten ein enormes Potenzial für die Menschheit, das noch viel zu selten genutzt wird. Wenn es uns gelingt, Erhaltung und nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern zusammenzudenken, werden wir einen großen Schritt weiterkommen“, betonte Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks. Und weiter: „Die Bundesregierung unterstützt aktiv alle wichtigen internationalen waldrelevanten Prozesse und will auch im eigenen Bereich Vorbild sein. Hier greifen die Aktivitäten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), die Initiativen des Bundesumweltministeriums (BMUB) und die deutsche Entwicklungszusammenarbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ineinander. Umfasst sind davon beispielsweise Prozesse zur Erhaltung von Wäldern wie im Rahmen der Klimaverhandlungen, zum Wiederaufbau von Wäldern oder zur Bekämpfung des illegalen Holzeinschlages und zur Förderung entwaldungsfreier Lieferketten bei Agrarprodukten.“ (Hervorhebungen der Autor). Sehr geehrte Frau Dr. Hendricks, sehr geehrter Herr Schmidt, sehr geehrter Herr Müller, wenn Sie wirklich das meinen, was Sie erklären, habe ich nur eine Frage an Sie: Warum lassen Sie in unserer Heimat die Zerstörung von Wälder durch die Errichtung von Industrieanlagen (Windkraftanlagen) zu?

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