MP Woidke verteidigt WKA im Wald

In einem Interview mit der MAZ vom 28.10.2016 verteidigt Ministerpräsident Woidke den Bau von Windrädern im Wald. Seine Begründung: Damit kämen die Windräder weit genug weg vom Menschen, die Erneuerbaren Energien könnten weiter ausgebaut werden und es handele sich ja schließlich „nur“ um Nutzwald/Kiefernwald. Auch wäre die Brandgefahr ausreichend durch technische Einrichtungen gebannt. Das kann in diesem Video der MAZ ab Minute 2:10 „nachgesehen“ werden. Diese „Schein-Argumente“ sind uns leider zur Genüge bekannt und können uns nur im Kampf um den Erhalt unserer KLIMA-WÄLDER und gegen die Errichtung von Industrieanlagen in diesen Wäldern bestärken. Die Kiefer zählt zu den Baumarten, die in allen Wiederaufforstungen eine große Rolle spielt! Nachzulesen u.a. in der Anlage zur Gehölzschutzverordnung Potsdam-Mittelmark.

3 Gedanken zu „MP Woidke verteidigt WKA im Wald

  1. Schmiel

    Wir geben in Südamerika Geld für die Wiederaufforstung der Regenwälder und hier opfern wir unseren Wald zugunsten unwirtschaftlicher und teurer Energie, die vor allen Dingen nicht kontinuierlich erzeugt werden kann, weil der Wind nicht gleichmäßig weht. Die Landschaft wird verschandelt – Touristen abgeschreckt!

    Wo wohnt Herr Woidke – es dürfen keine Kiefern für Windräder geopfert werden, denn die Brandgefahr in einem ausgetrockneten Kiefernforst z.B. im Sommer ist bei Windrädern mit Höhen von über 200 Metern nicht beherrschbar.

     

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  2. Dr. Pöltelt

    Da scheint ja der Empfang der Windkraftlobby für die Abgeordneten im Brandenburger Landtag ein voller Erfolg gewesen zu sein. Wenn sogar der Ministerpräsident getreu wiederholt, was ihm die Protagonisten der Windkraft einflüstern. Natur, Umwelt, Landschaft, Menschen, Gesundheit, Tiere- alles bleibt auf der Strecke mit dem Segen von Herrn Woidke. Da kann man nur protestieren!

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  3. Dr. Pöltelt

    Sorry, der Empfang, gegen den wir protestieren, soll erst am 9.November sein. Alles andere ist aber leider richtig.

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