Machen wir`s der Sonne nach / 17.5.2016 / 18:30 / Hans-Grade-Haus (Am Markt 1 in Fichtenwalde)

17. Mai 2016
18:30bis20:30

Wir laden Sie am 17.5.2016 / 18:30 Uhr im Hans-Grade-Haus (Am Markt 1 in Fichtenwalde) zu einem Vortrag von Herr Dr. Kleiber vom Max-Plank-Institut in Greifswald ein.

Uns wird oft die Frage gestellt: „Ihr seid gegen Windräder – woher soll denn dann der Strom kommen?“ Die weniger intelligente Antwort ist: „Aus der Steckdose“. Ja, woher soll denn der Strom wirklich kommen? Und er muss 24 Stunden am Tag verfügbar sein! Das beantwortet derzeit noch nicht einmal die „große Politik“. Die sagt nur: Nicht aus Atomkraftwerken, verschweigt aber, dass nach Abschaltung der Kernkraftwerke in Deutschland (falls das wirklich passiert) weiterhin Import von Atomstrom aus Frankreich, Belgien etc. notwendig ist. ODER warum wird das nicht auch verboten? Und auch nicht aus fossilen Energieträgern. Für den Ausstieg gibt es zwar kein Szenarium. Aber falls der wirklich in Deutschland gelingen sollte, der Import von Kohlestrom aus Polen oder Tschechien wird auch nicht verboten!? Aus alternativen Energien, wie Windrädern und Solaranlagen. Die haben „nur“ den Nachteil, dass sie nicht kontinuierlich über 24 Stunden am Tag Energie erzeugen und Überschüsse (derzeit) nicht in nennenswertem Umfang speicherbar sind. Ja, es gibt auch noch grundlastfähige Biogasanlagen, die aber einerseits weder in den notwendigen Kapazitäten zur Verfügung stehen und andererseits in der überwiegenden Mehrzahl Lebensmittel (Mais) zum Verbrennen brauchen! Das kann vor dem Hintergrund des permanenten Hungers in der Welt auch nicht die Lösung sein! Also bleibt alles so, wie es ist? Wenn es derzeit wirklich nach der Bundesregierung ginge = JA! DAS KANN ES ABER AUCH NICHT SEIN! WAS DANN? Z. B.: Machen wir`s der Sonne nach!? Unter dem (provokanten) Thema „Kernfusion – Forschung für die Energie der Zukunft“ wird am 17.5.2016 / 18:30 Uhr im Hans-Grade-Haus (Am Markt 1 in Fichtenwalde) Herr Dr. Kleiber vom Max-Plank-Institut in Greifswald einen Vortrag halten. „Die schier unerschöpfliche Energie der Sonne auf der Erde nutzbar zu machen, ist schon lange ein Traum der Menschheit.“ Der Vortrag von Dr. Ralf Kleiber, Wissenschaftler in der Stellaratortheorie am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald, zeigt, wo die Forscher bei der Lösung des Problems, Kernfusion auf der Erde nutzbar zu machen, stehen, welche Aufgaben noch zu klären sind, bis der Traum Wirklichkeit werden kann, und welche Fragestellungen am Greifswalder Fusionsexperiment Wendelstein 7-X gelöst werden sollen.

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